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Die dazugehörige Homepage mit dem (ausgedruckt) 15m (!) langen Bild lautet: www.Filmriss.tk
Ich habe weit mehr als 100 Stunden Arbeit hier rein gesteckt und möchte die Botschaft nun in die Welt tragen - wenn Ihr ein Stückchen dabei mithelft, wäre ich Euch sehr dankbar!
Gratulation! Deine Arbeit hat sich gelohnt. Dieser Film ist wunderschön und traurig zugleich. Wer da nicht das denken anfängt, dem kann glaub ich keiner mehr helfen. Auch die schöne Musik trifft einen voll ins Herz.
Dankeschön und mach weiter so, werde den Film auf jeden Fall weiter empfehlen.
du bist einer der wenigsten, die es verstanden haben, wo drum es hier überhaupt geht.
Du bist echt klasse.
Dein Film ist absolut perfekt, aber leider wissen die Wenigsten es zu verstehen.
Ich habe auch bis vor 10 Jahen nur passiv geweint, gebetet und gehofft, dass es da irgendwas passieren muß.
Immer wenn ich was zu essen hatte oder gegessen habe, habe ich mich gefragt, wieso die anderen hungern müssen.
Immer wenn ich glücklich war, habe ich mich gefragt, wieso andere unglücklich sind.
Perlen für Perlen an Tränen, die ein ganzen Ozean füllen könnte, habe ich Tränen hinterlassen, das einiges neutralisieren könnte.
Noch bin ich nicht ganz im Spiel. Aber wenn Gott es mir erlaubt, und Er mich als Seinem Geschöpf ansieht, bin ich sicherlich dabei, und werde auch alles Mögliche tuen, um Ihn gerecht zu werden.
Dein Film ist meinem sehr Naheliegend. Daher viel Respekt an dich.
Mach bitte weiter so. Vielleicht erweckst du den Geist von einen oder anderen, wofür er wirklich erschaffen worden ist.
Eigentlich hat mir dein Film gefallen. Allerdings waren daran auch sehr die Musik und die Bilder beteiligt. Denn die Botschaft allein wäre etwas verdroschen rübergekommen, da man von dem Thema ständig liest.
Allerdings möchte ich noch einmal einige Grundprobleme anführen:
1.) Es wird immer dermaßen polar und einseitig dargestellt. Weil wir reich sind, sind die anderen arm. Dass dabei aber auch das Klima in den Regionen, deren Geschichte, deren gesellschaftlichen Beziehungen etc. eine viel maßgebendere Rolle spielen, wird ganz außer Acht gelassen. Sie sind nämlich nicht arm, weil wir zu viel von etwas haben, das nur beschränkt vorhanden ist. Aufgrund schlechter Zustände und Verteilungsprozesse haben wir mehr von etwas, wovon sie nicht so viel haben. Da ist nicht der deutsche Bürger oder so schuld. Auch wenn er jetzt seinen Lebensstandard runterschraubt, wird dadurch nicht ein Lebensstandard in einem dritte Welt Land verbessert. Selbst wenn jeder deutsche Bürger dies täte, wäre es nicht so. Außer Spenden, die aber oftmals nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sind, kann man da nur etwas auf der Regierungs- und weltorganisatorischen Ebene etwas tun.
2.) Natürlich ist das Leben unvorstellbar hart für die Menschen aus solch armen Ländern. Allerdings wird, vor allem durch solche Appelle, etwas Unmögliches von einem Menschen verlangt. Er wächst auf mit allem, was er braucht. Sein ganzes Gehirn wird dahingehend geprägt. Und erst wenn er in das entscheidungsfähige Alter kommt, wird von ihm verlangt, diesen Standard wieder abzugeben, weil es arme Menschen gibt.
Das Schwierige ist einfach, dass man sich nicht aussuchen kann, wo man geboren wird.
Ich würde durchaus unsere westliche Welt als die paradiesischte Gesellschaftsform bezeichnen, da es von allem etwas gibt. Mensch wird nicht als Altruist und Märtyrer geboren und soll so diesem Paradies entsagen?
Sei ehrlich, konntest du es bisher, Filmriss? Bist du dir nur bewusst über das Problem, oder hast du wirklich deinen Lebensstandard extrem herunter geschraubt?
Es freut mich aber, dass Menschen in einer solchen Welt trotzdem zu dem Punkt gelangen, es zu hinterfragen und auch andere Situationen wahrnehmen. Allerdings müssen deine Ideen und Vorschläge noch ausreifen und wirklich da greifen, wo man auch etwas machen kann.
Allerdings wird, vor allem durch solche Appelle, etwas Unmögliches von einem Menschen verlangt. Er wächst auf mit allem, was er braucht. Sein ganzes Gehirn wird dahingehend geprägt. Und erst wenn er in das entscheidungsfähige Alter kommt, wird von ihm verlangt, diesen Standard wieder abzugeben, weil es arme Menschen gibt.
Hi Kevin,
"Standard" ist relativ. Es geht nicht darum, das abzugeben, was der Mensch zum ueberleben und sich wohl fuehlen braucht, sondern um einen Denkanstoss, was Mensch wirklich braucht. Die Industrie schuert ueberfluessigen Kommerz gerne. Ganz kleines Beispiel: in meinem Supermarkt gibt es wahrhaftig 8 [acht!] verschiedene Anbieter von Vollmilch. Brauche ich die alle im Regal - ich meine nein. Trinken kann ich nur eine, bestenfalls kaufe ich zwei Packungen, eine auf Vorrat. Acht verschiedenen Anbieter brauche ich nicht - dieses Angebot ist kein Angebot, sondern m.E. Wohlstandsueberfluss.
Benoetige ich einen Zweitwagen, ne x-Box oder nen i-Pod? Nein. u.s.w.
Noch ein Beispiel, welches mir gerade in den Sinn kommt: bei den olympischen Spielen in Vancouver wurde das Merchandising nicht den Einwohnern zugesprochen, sondern das Ganze kurzerhand an Billiganbieter in China uebergeben. Man kann nun also - wenn man es denn moechte - Ware aus "original kanadischer Tradition" made in China kaufen. Die Einwohner dort haetten die Einnahmen gut gebrauchen koennen... und haben nun das Nachsehen.
Ebenso das "Thema Krieg" . viele demonstrieren dagegen und ebenso viele kaufen sich Killerspiele und brauchen unbedingt den neuesten Kriegsfilm auf DVD....
Das ist der materielle Teil - gemeint ist aber das Umdenken im geistigen Sinne, und das kommt bei dem Film sehr schoen dabei rueber. Einige westliche Laender leben materiell im Ueberfluss - und sind geistig dabei voellig verarmt. Sie merken es noch nicht einmal, groesstenteils.
Vor allem der Blickwinkel der Selbstbezogenheit trifft sehr gut zu.
Durch die ganze Geschichte hindurch, leideten viele für das Wohle von wenigen.
Und heute hat es seinen Höhepunkt erreicht. Es ist so extrem, dass die meisten Menschen das Gefühl haben frei zu sein, obwohl sie total manipuliert sind.
Grüsse
@ Kevin
Unsinn. Vor 100 Jahren umfasste allein das Britische Imperium 1/4 der Welt!
Afrika war und ist nach wie vor total unter Fremdherrschaft. Die Monokulturen, die von Kolonialisten errichtet wurden bei ihrer Aufteilung Afrikas, sind weiterhin existent. Länder wie Ghana (sofern ich mich recht erinnere) bauen zu gut 80% nur Kakao an. Warum? Weil die Diktatoren und "Präsidenten" dieser Länder vom Westen Waffen und Kapital bekommen. Sie unterzeichnen im Gegensatz einen sehr sehr sehr sehr Vorteilhaften Vertrag für den Westen und sich selbst, die Bevölkerung trägt die Lasten.
Die Bauern müssen fast schon Kakao anpflanzen, da fast nichts anderes gehandelt wird, haben dadurch kein eigenes Essen und sind von den korrupten Regierungen abhängig, die das Essen beherrschen.
Und Afrika ist nur eines dieser Beispiele. Wie ironisch es doch ist, dass die Länder mit den reichsten Bodenschätzen eine sehr arme Bevölkerung haben, und die Ressourcen zu grosser Mehrheit in den Händen von ausserkontinentalen Globalisten liegen.
Mit unserem monetären System ist Lebenskomfort für jedermann unmöglich.
Warum? Es basiert ja schon auf Egoismus. Es sollte doch jedem klar sein, dass es in einem "Wettbewerb" weit mehr Verlierer gibt als Gewinner. Das ist ja seine ganze Natur...
Geändert von Wolfsauge (27.02.2010 um 07:45 Uhr)
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Ich beteilige mich jetzt mit Absicht nicht an der Diskussion, sage auch sonst kaum was dazu, nur soviel: Ich finde es für mich falsch, aus intentionsbedingter Kausalität, alles zu zerreden, denn warum entstanden denn die gesellschaftlichen Probleme? Warum ändert sich nichts? Weil das entscheidene fehlt: Das Nachspüren und in sich Hören.
Der Mensch hat gerne mehrere Anbieter, um sich das für ihn Beste davon herauszusuchen. Hätte er nur einen, würde er das Gefühl haben, ihm würde etwas aufgezwungen werden.
Und natürlich benötigt man einen Computer, das Internet, einen MP3-Player etc. sonst würdest du nämlich nicht hier schreiben oder Musik hören. Freilich ist es zum überleben nicht wichtig, aber zum Lebenskomfort enorm nützlich.
Natürlich ist Standard relativ. Das ist auch der Grund, weshalb unsere Redundanz Standard ist und die Armut traurigerweise für andere Standard wird.
@ Celtic:
Dem habe ich nicht wiedersprochen. Die größten Probleme bereiten die jeweiligen Regierungen und Geschäftsmänner der Länder, die in ihrer Korruption und Vetternwirtschaft ertrinken. Allerdings haben auch die anderen Punkte, die ich da aufgezählt habe, einen großen Anteil daran.
Es gibt auch noch andere Gründe, die bei sowas gerne vergessen werden. Zum Beispiel ist der Fleischkonsum der Wirtschaftsmächte ausschlaggebend dafür, dass am anderen Ende der Welt kein Essen mehr übrig bleibt. Dass die Viehzucht mit am meisten die Umwelt verpestet von den anthropogenen Faktoren etc. wird auch ständig vergessen, weil die Politiker und die meisten Bürger auch diesen Komfort nicht missen wollen.
Ich will nur sagen, dass ich es eben auch scheiße finde, wie einem ständig suggeriert wird, dass alles, was ich am Tag mache, schlecht ist und deswegen andere Menschen in Armut leben. Denn, wenn ich mich zurücknehme profitiert davon ganz bestimmt kein armes Kind in Somalia. Das Problem ist nicht bei der Bevölkerung zu suchen, sondern bei der Regierung, die die Bevölkerung verwaltet. (Aber die Regierung hat meist noch weniger Ahnung als seine Bürger.)