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02.02.2010, 21:00
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Beweis für Gott Beitrag #21
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Para-Padawan
Registriert seit: 02.01.2010
Beiträge: 32
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AW: Beweis für Gott
@Drache - Oberflächlich betrachtet sind die Monotheistischen Religionen verschieden, ja. Beim Islam ist eine besondere Sache, welche auch die beiden anderen Religionen betrifft, das sind die Übersetzungen. Ich lese keine Quranübersetzungen, wärend das in vielen Ländern die Mehrheit der Muslime tut, und es liegen da wirklich Welten zwischen dem arabischen Original und einem Übersetzungsversuch, da die anderen Bücher, in den originalen Sprachen wohl kaum mehr auffindbar sind, die Thora wurde mehrheitlich in hebräisch, teilweise in aramäisch offenbart, das Evangelium wurde Jesus persönlich offenbart und ist nicht die vier Evangelien, die ca. 80 Jahre nach seinem Tod, von Zeugen niedergeschrieben wurden. Die Schrift Abrahams ist auch nicht mehr da, seine Sprache war wohl arabisch, auf Grund seines Wohnortes, Davids Schrift wohl Hebräisch. Doch eines geht eigentlich aus den Schriften klar hervor, keinen anderen Gott anzubeten als den Schöpfer, selbst in den vier Evangelien ist mir keine Stelle bekannt, wo Jesus dazu aufruft, sich vor ihm nieder zu werfen und ihn anzubeten, noch sagte er, dass er Himmel, Erde und den Menschen erschaffen hat. Den Schöpfer, gemeint im Hebräisch "Eloha", aramäisch: "Alaha", arabisch: "Allah" - Die Lehren sind gewiss nicht mehr original, aber das relevante, wenn man genügend nachdenkt und forscht zu verstehen. Jesus hat klar gesagt, dass er nicht gekommen ist ein neues Gesetz zu bringen, sondern es zu erfüllen - also keine Einladung zum Schwein essen. Nun ja, eines haben die Schriften ebenfalls gemeinsam, dem Mensch das zu gebieten, raten und zu empfehlen, was für ihn gut, vor allem für seine Seele gut ist. Missverständnisse beruhen am meisten auf Grund der Übersetzungen und der Interpretation der Übersetzer, die ja auch nur so übersetzen wie sie es verstehen, bzw. verstanden haben.
Z.B. die Lehre Muhammads ist derart riesig, dass die Mehrheit der Muslime nur einen winzigen Teil davon gelernt hat und lebt, und soweit ich weiss, wollte er noch nicht einmal, dass sie aufgeschrieben wird - und ähnlich wie bei Jesus geschah das ebenfalls erst ca. 80 Jahre nach seinem Ableben, dass die 6 Ahadithbücher verfasst wurden - und damals hatte sich die Islamische Gemeinschaft bereits gespalten, und so wurden also z.B. die Bücher der Shiiten schon gar nicht mehr mit einbezogen - also eben, schon bald eine unvollständige Lehre, und diese zwei Hauptrichtungen haben sich dann wiederum in viele Gruppen gespalten, und ja, jede Spaltgruppe hat ihre Fanatiker, die ihre Gruppe vertritt, aber eben, das gibts nicht nur im Islam. Das gibt es sogar ausserhalb aller Religionen, Gemeinschaften, die irgend eine Sache durchzusetzen versuchen...da könnte man ewig darüber reden.
Und eben, Gemeinschaften haben Islam zur Religion gemacht, Islam heisst Frieden und Gottergebenheit, Muslim Gottergebener. Und hm, wohl spätestens beim Sterben wird jeder freiwillig oder unfreiwillig Muslim, bis jetzt kenne ich einfach keinen, der dem physischen Tod hätte trotzen können - und das ist´s doch gerade was der Mensch möchte, physisch unsterblich sein und das Paradies noch obendrauf
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02.02.2010, 21:43
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Beweis für Gott Beitrag #22
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Para-Padawan
Registriert seit: 02.01.2010
Beiträge: 32
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AW: Beweis für Gott
@Drache - Meine Erfahrung ist "Hilf dir selbst dann hilft dir Gott!"
Ja, aber das ist doch auch die Essenz von Islam und dem was Jesus gelehrt hat, (nicht dem was die Kirchen gelehrt haben) Muhammad wurde mal von einem Beduinen gefragt, soll ich mein Kamel frei laufen lassen und auf Gott vertrauen, und er sagte: "Bind dein Kamel gut an, dann vertraue auf Gott". Natürlich soll der Mensch immer alles tun, was in seiner Macht und Möglichkeit steht, das zählt sogar im Islam zu den obersten Geboten, warum, weil er den Menschen als Statthalter auf Erden eingesetzt hat, soviel Wert besitzt ein Mensch vor Gott. Allerdings geschieht sehr viel Ebenbildlich, wer sich von Gott abwendet, von dem wendet sich Gott ab (nicht umgekehrt), wer Gott um viel bittet, dem gibt Gott gerne und viel, weil Gott es liebt zu geben. Wer Gott viel um Vergebung bittet, den belohnt er sogar, weil Er liebt es zu vergeben. Wobei, ganz allgemein, Gott liebt es einfach, wenn man mit ihm in Kontakt ist, - und dies sage ich einfach aus meiner Erfahrung, ich bitt um was, schon ist es da, und ich merke einfach dass Gott dem Menschen der ihn liebt, fühlbar nahe ist. Ich merke es auch daran, dass ich nie Angst habe, gute Gedanken, das Schicksal hat sich zum Guten gewendet und ich kann einfach voll vertrauen. Aber eben, ich bin kein Säugling mehr, der an Allahs Brust hängt, sondern selbstständig, aber es gibt immer Dinge, die ich nicht weiss und gerne wissen möchte, dann frag ich Ihn halt - besonders wenn es um Wissenschaftliche Dinge geht, da bekomme ich immer einen Hinweis auf die Beiträge, die meinen Wissensdurst befriedigen.
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02.02.2010, 23:46
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Beweis für Gott Beitrag #23
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Para-Akoluth
Registriert seit: 21.12.2009
Beiträge: 195
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AW: Beweis für Gott
@Filomena
Danke, doch der Arabischen Sprache bin ich noch nicht mächtig
(Ist aber auf der Pendenzenliste).
Zu deinen Erfahrungen bezüglich innerer Zufriedenheit, Freiheit von Furcht und den negativen Gefühlen - dies kann ich nur bestätigen.
Gewiss ist, dass Gott sehr schnell Antwortet. Dafür gebührt Ihm Dank und Lob.
Es hat denke ich auch etwas mit dem Reinigungsritual vor dem Gebet zu tun.
Allah spricht ja im Koran: Er wolle den Menschen keine Last auftragen, doch will er sie läutern. Wenn man bedenkt, dass Gott stets den Willen der Menschen respektiert, dann wird klar, dass er nur diejenigen reinigt, welche gereinigt werden wollen.
Salam
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03.02.2010, 01:26
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Beweis für Gott Beitrag #24
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Para-Padawan
Registriert seit: 02.01.2010
Beiträge: 32
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AW: Beweis für Gott
@Celtic - schöner Beitrag  ich hab damals einfach auch Allah gefragt, wegen der arabischen Sprache, ich habs dann einfach via Juz30 gelernt, kann man herunter laden bei Imannet, indem ich einfach mal bei Al-Fatiha anfing, weiter zu al-Baqara, dann blieb ich dort an einem Vers hängen, und plötzlich merkte ich, dass Allah mir mit diesem Vers etwas sagen möchte. Und ab Sura 89 habe ich dann noch bis zum Schluss auswendig rezitieren gelernt und sonst halt noch einige für mich wichtige Verse. Zum übersetzen gibt es aber ein sehr gutes Programm: http://www.openquran.org/ damit kannst du den Quran jedes Wort einzeln übersetzen und auch gleich den gesamten Wortstamm einsehen. Und, das genügt mal, wenn man weiss, was die einem im Moment gerade wichtigen Verse bedeuten. Ansonsten, einfach das Alfabeth lernen und dann Quran in die Hände und loslegen, am Anfang lief mir der Schweiss runter, dann irgendwann gings mit dem lesen. Was die Aussprache anbelangt, da bin ich Mishary Rashid Al-Afasy dankbar, ich weiss keinen, der den Quran mit schönerer Stimme zu rezitieren vermag. Und, interessant, er ist ja Hafiz, d.h. er kennt den gesamten Quran auswendig, wortwörtlich - hat in Medina studiert auch als einziges Fach, Quran gewählt. Und ich wunderte mich immer, wie der Mann so leuchten kann, wenn er doch den ganzen Quran kennt - aber genau das ist der Schlüssel, weil er ihn kennt, ist er so ruhig und leuchtet - seine Ausstrahlung ist gigantisch wie seine Stimme - hier gibt es Fotos und mp3 http://www.alafasy.com/ er hat auch einen eigenen Fernsehsender und ist Imam an der grossen Moschee in Kuwait, mittlerweile singt er auch viele Anacheds und erfreut wohl bald die ganze Welt mit seiner stimme. am liebsten höre ich Surat al-Mulk - jo eben, er hat halt auch die Dualität überwunden und ist frei. Weil ja, Allah sagt ja im Quran, wir sollen uns beeilen die Vergebung zu erlangen und dann zu wetteifern mit guten Taten, und die Vergebung ist in 2 Minuten erlangt - und ja, mit dem Quran rezitieren kommt man am schnellsten auf gute Taten, in einem Hadith Qudsi sagt Er, wie er es berechnet:
Hadith 11: Abul-Abbas Abdullah ibn Abbas ibn Abdul-Muttalib (r) erzählte, dass der Gesandte Allahs (s) von seinem Herrn, dem Erhabenen, berichtete, dass Er (Allah) gesagt hat: "Allah hat die guten und die schlechten Taten niedergeschrieben." Dann erklärte er dies: "Wer etwas Gutes beabsichtigt und es nicht durchführen konnte, dem hat Allah dies bei Sich als volle gute Tat angerechnet. Hat er es durchführen können, dann rechnet Allah ihm dies bei Sich als zehn gute Taten, bis zum siebenhundertfachen und bis zum vielfachen (davon), an. Und wer etwas Schlechtes beabsichtigt, es aber nicht durchgeführt hat, dem wird dies als vollendete gute Tat bei Allah, dem Erhabenen, angerechnet. Hat er diese schlechte Tat jedoch ausgeführt, so rechnet Allah ihm dies als eine einzige schlechte Tat an." (Al-Bukhari und Muslim)
Und, für einen Buchstaben im Quran, lesen, zuhören oder rezitieren, bekommt man 1 Hasana (gute Tat) = 10 Hasana. Wenn man z.B. ohne jegliche Abfrage ins Paradies möchte, dann müssen die guten Taten die schlechten überwiegen - und dies zu erlangen ist ein leichtes. Und grad z.B. das Whudu, also die Gebetswaschung die du ansprichst, wenn du diese vollziehst, werden dir alle Sünden, die du mit deinen Augen begangen hast, alle mit den Händen begangenen, alle mit dem Mund begangenen und zu denen dich deine Füsse geführt haben vergeben, wenn du anschliessend noch sagst: wa ashadu anla ilaha ila´llah kannst du sogar auswählen durch welches der Acht Tore du ins Paradies möchtest, am Anfang als der Islam neu kam, also bei den ersten Sahabi (Gefährten des Propheten) war dafür viel, mehr nötig, die Din wurde immer leichter und einfacher. Am Schluss kam Allah den Menschen so sehr entgegen, dass er sogar jedem das Paradies versprach, der im Glauben stirbt mit La ilaha ila´llah (es gibt keinen Gott ausser Allah, bzw, dem Schöpfer) - ich habe auch schon sterbende Christen gesehen, die plötzlich nur noch mit ihrem Schöpfer gesprochen haben. Und ja, zu den guten Taten bzw. die beste aller Taten ist La ilaha ila´llah, Gott sagt, dass sie mehr wiegt als die Himmel und Welten und was sich in ihnen befindet - und in Anbetracht dieses hohen Werts, hat man schnell das Paradies gesichert, aber eben, es gibt eben auch viele, die tatsächlich wetteifern und zwar um die höchste Rangstufe im Paradies. Und nehme grad nochmal das Beispiel Alafasy, dem käme es doch nicht in den Sinn, sich in die Luft zu sprengen oder sonst Freveltaten zu begehen, der hat längst begriffen, dass er mit seiner Stimme, seinem Lächeln und seinem Wissen die Herzen erobert. Es ist einfach die Unwissenheit, welche den Menschen übles tun lässt - wenn ein Mensch nach seiner Fitra (Naturell) lebt, dann strengt er sich wirklich an, Gutes zu tun - weil, eine gute Tat löscht die schlechte. Wenn man den Din wirklich genau studiert und nicht einfach glaubt, was einem aufgeschwatzt wird, dann ist sie ein Segen und wirklich keine Last - aber eben: Spaltet euch nicht, sprecht gutes oder schweigt....folgt nicht den Schriftgelehrten, das Gehirn versteht aber "nicht" nicht, ist die Dualität überwunden fällt das Problem weg - man muss das Dualtiätsproblem so oder so lösen, im arabischen heisst das Wort für Negation La, und stellt für das Gehirn kein Problem dar, es kann La verstehen, weil es mehrere Bedeutungen hat, und nicht wirklich ein negatives Wort ist, es heisst z.B. auch ohne.
Oh ja, Gott respektiert die Menschen sehr, mehr als sie ihn, - was mir immer sehr geholfen hat, "Wohin du du dich auch wendest, dort ist Allahs Antlitz" - das hat mein Vertrauen derart gestärkt, ich fühlte mich einfach nur noch sicher, behütet und getragen. Der Vers, im Zusammenhang und Wir sind ihm näher als Seine Halsschlagader, zeigt mir, dass es keine Rolle spielt, ob ich mich nach innen oder aussen wende, dort ist Allahs Angesicht. Auch wenn ich Ihn nicht sehen kann, so sieht Er mich, das ist Ihsan (sich dessen stets bewusst sein) - dies ist nicht nur eine sehr hohe Stufe des Menschen, das Wort bedeutet auch Güte. Und es liegt ja beeinander, wenn ein Mensch sich dessen bewusst ist, dass er sich bemüht Gutes zu tun.
Meine Erfahrung ist einfach, dass bei mir ein Gottloses Leben nie lange funktioniert, ich vermisse Ihn dann einfach - oder ich gerate in eine Situation, wo ich deutlich merke, dass ich eben doch nicht allmächtig bin.
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04.02.2010, 00:39
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Beweis für Gott Beitrag #25
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Para-Akoluth
Registriert seit: 21.12.2009
Beiträge: 195
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AW: Beweis für Gott
Danke für die Infos, ich lerne gerade einige Schlüsselbegriffe
Finden sich diese Infos in den Hadith? Soweit ich mich recht erinnere gibt der Koran keine genaue Auskunft im Detail, so wie du es erwähnt hast.
Salam
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04.02.2010, 01:24
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Beweis für Gott Beitrag #26
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Para-Frischling
Registriert seit: 19.11.2005
Ort: nrw
Beiträge: 25
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AW: Beweis für Gott
Alle Religionen berufen sich auf Schriften und Erzählungen. Viele, viele Fehler haben sich eingeschlichen in der Übersetzung. Warum ist gerade beim Islam die Ist-Zeitverflechtung zwischen Religion und Politik so groß? Warum soll ich einer Sage Glauben schenken, die das Frauenbild zurück an den Herd bringt und Gott männlich sein läßt?
Ich glaube an die Natur.
Geändert von prickelbrause (04.02.2010 um 01:30 Uhr)
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04.02.2010, 06:01
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Beweis für Gott Beitrag #27
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Para-Padawan
Registriert seit: 02.01.2010
Beiträge: 32
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AW: Beweis für Gott
@Celtic - Ja, in den Ahadith.
@Prickelbrause - Wenn du Religionen von den Menschen lernst und davon wie sie ausgelebt wird, nun, auch da wirst du nur deiner Inneren Einstellung, bzw. der Realisation deines Geistes begegnen. Und, gleiche Seelen ziehen gleiche an.
Ob Gott männlich ist, kann ich nicht sagen, weil Er sich meistens als WIR bezeichnet, hab auch kürzlich eine Bibelübersetzung gefunden wo das genauso war. Er sagt, dass Er den Menschen Ihm ähnlich erschaffen hat, ob das spiegelbildlich, oder ebenbildlich oder wie genau ist, wenn ich es genau wüsste. Aber eines weiss ich, dass ein jeder Mann, sowohl weiblich, als auch männlich ist, dass jedes Embrio zuerst weiblich ist, dass die sog. Adamgene bis auf wenige anomalien, die aber bereits beim nächsten weiblichen Nachkommen wieder korrigiert werden, immer von der Frau vererbt werden. Somit bleibt immer wieder ein neuer Adam erhalten.
Mir ist nicht bekannt aus dem Islam, dass die Frau an den Herd gehört, aus Traditionen viel mehr schon. In unserem Fall ist es so, dass ich im Restaurant essen würde, wenn mein Mann kochen würde, weil er einfach ein kulinarischer Tiefflieger ist, allerdings bin ich ein Aufräum- und Staubsaugbanause, deshalb macht das mein Mann. Alle Handwerklichen und Elektroarbeiten, inkl. PC-Technischen Angelegenheiten sind mein Territor, nicht weil es religiös so im Islam festgehalten wurde, sondern weil ich es besser kann und mehr Erfahrung darin habe. Rechnungen bezahlen, unangenehme Telefonate machen tut mein Mann, nicht weil es religiöse Ursachen hätte, sonder weil es mich angurkt und es ihm anscheinend nichts ausmacht.
Also was du beschreibst, ist einzig und allein das Resultat deines Gedankenguts. Wenn du an die Natur glaubst, dann zeugt das in meinen Augen eher an Wissensmangel. Religionen mag ich auch nicht, aber ich weiss, dass sie einem Menschen helfen können, helfen, herauszufinden wer man ist, und warum man hier ist...Leben, verdorren und Wurmfutter sein? Hm, dafür steckt für mich zu viel Übermenschliche Intelligenz dahinter. Aber glaube macht ja bekanntlich selig  nimms nicht persönlich gell
Liebe Grüsse
Filo
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04.02.2010, 09:06
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Beweis für Gott Beitrag #28
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Para-Medicus
Registriert seit: 31.05.2008
Ort: in einer harten realen Welt
Beiträge: 772
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AW: Beweis für Gott
Kann leider nicht verstehen warum der Islam so hoch gelobt wird.
Zumal hier die Diskussion noch mit „Ungläubigen“ geführt wird. Soviel zur Toleranz und Akzeptanz.
Verbot Schweinefleisch : es gibt nicht einziges eindeutiges Argument das der Verzehr von Schweinefleisch schädlich sei, es handelt sich um später hinzugefügte, ausgelegte Deutungen,
in neuerer Zeit versucht man halbwegs vernünftige Argumente herbeizureden, die
dieses Verbot vtl. erklären könnten..
Es ist wohl auch schlecht vorstellbar dass Gott Lebewesen schafft, die nicht für den Menschen
als Nahrungsquelle dienen sollten. Dass er für eine bestimmte Gruppe bestimmte Lebensmittel vorschreibt, ist schlichtweg eine Erfindung, d.h. Gott schafft keine Lebewesen, die er in irgendwelche postive und negative Kategorien einstuft.
Was ist das für eine Religion, in deren Namen ständig gebombt, zerstört, gemordet wird ?
Diese Religion ist unmodern, stehen geblieben, sie widersetzt sich dem geistigen Wandel
und gräbt sich damit selbst ihr Grab.
Nicht umsonst gärt und brodelt es. An etwas muss es ja wohl liegen, sicher nicht an uns Christen.
Ich habe noch keinem Moslem etwas getan, ganz im Gegenteil, ich bringe ihm durch meine touristischen Aktivitäten noch Geld, klingt zwar subtil, bezahl ihm seine Rohstoffe mit viel Geld und muss dann noch obendrein Angst haben, täglich einem Attentat zum Opfer zu fallen.
Warum sollte ich z.B. zum Islam konvertieren, meine Religion hat doch alles:
wir haben einen Gott, der uns alles gibt, mit dem kann ich auch sprechen, wir haben unsere Engel, wir haben auch einen Teufel, nach Bedarf halt auch den Satan, wir haben genügend Propheten, wir haben Bücher zu Hauf. Es ist alles da.
Bei uns dürfen die Frauen in der Kirche neben uns sitzen, bei euch sitzen sie separat in
einem anderen Raum. Wo ist der Grund ? Sind die Frauen schlechter oder gar unreiner ?
Das hat alles nicht mit Vorurteilen zu tun, das ist täglich miterlebte Praxis !
Percor
Geändert von percor (04.02.2010 um 09:09 Uhr)
Grund: Ergänzung
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04.02.2010, 19:42
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Beweis für Gott Beitrag #29
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Para-Akoluth
Registriert seit: 21.12.2009
Beiträge: 195
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AW: Beweis für Gott
Zitat:
Zitat von prickelbrause
Alle Religionen berufen sich auf Schriften und Erzählungen. Viele, viele Fehler haben sich eingeschlichen in der Übersetzung. Warum ist gerade beim Islam die Ist-Zeitverflechtung zwischen Religion und Politik so groß? Warum soll ich einer Sage Glauben schenken, die das Frauenbild zurück an den Herd bringt und Gott männlich sein läßt?
Ich glaube an die Natur.
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Der Islam hat den arabischen Frauen Rechte gegeben und nicht genommen.
z.B die Erbberechtigung.
Und im übrigen finde ich weder in den Büchern Mose noch dem Neuen Testament Beweise für eine "Nicht-Patriarchische-Gesellschaft". Die Bibel ist ebenso patriarchisch, nur wird dies oft von Leuten verdrängt, weil sie zwar immer sagen, wie im Judentum und Christentum Dinge anders sind als im Islam, aber nichtmal wissen, was genau Christentum und Judentum ist.
Sind wir ehrlich, das was wir heute erleben ist keineswegs positiv für unsere Gesellschaft. Frauen denken in westlichen Ländern nurnoch an Karriere, stellen trotzdem Kinder auf die Welt (Selbstverständlich ist da der Mann mitverantwortlich zu gleichen Teilen). Und dann haben sie keine Zeit für ihre Kinder und der Fernseher erzieht sie.
Der Mann ist nunmal für die Versorgung und die Sicherheit verantwortlich, während die Frau eher umsorgt. Das heisst nicht, dass Frauen keine Bildung erlangen dürfen, ganz im Gegenteil. Wenn wir ehrlich sind, wissen wir doch, dass Religionsunabhängig die Frauen sehr viel zu sagen haben. Es mag Ausnahmen geben, wo die Männer sich einfach scheusslich verhalten, aber dies ist nicht vom Islam abgesegnet.
@Filomena
Gott ist der Unvergleichliche, von demher stellt sich die Frage, ob Gott überhaupt ein Geschlecht in unserem Sinne hat, denn dies brauchen ja eigentlich nur die Erschaffenen, um sich fortzupflanzen.
Es gibt diesbezüglich keine eindeutigen Verse, aber die männliche Anrede ist meiner Meinung nach eher die des Respekts.
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04.02.2010, 20:20
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Beweis für Gott Beitrag #30
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Para-Lama
Registriert seit: 28.10.2009
Beiträge: 261
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AW: Beweis für Gott
Zitat:
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Frauen denken in westlichen Ländern nurnoch an Karriere, stellen trotzdem Kinder auf die Welt (Selbstverständlich ist da der Mann mitverantwortlich zu gleichen Teilen). Und dann haben sie keine Zeit für ihre Kinder und der Fernseher erzieht sie.
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Das Frauenbild hat sich im Laufe der Zeit glücklicherweise geändert und ist von vergangenen konservativen Wertevorstellungen abgewichen.
Frauen sind aus vergangenen Abhängigkeitsbeziehungen ausgebrochen, sie sind durchaus im Stande sich selbst zu versorgen und auch alleine ihre Kinder großzuziehen.
Diesbezüglich hat sich auch das traditionelle Männerrollenbild geändert, längst schon ist er nicht mehr der Mann der alleinige Versorger was bei den jetzigen finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnissen, sowie dem Lohngefüge in Europa auch nur bedingt möglich wäre.
Längst schon ist es nichts seltenes dass Männer Erziehungspausen nutzen weil die Frau beispielsweise ein höherwertiges Beschäftigungsverhältnis ausübt.
Gerade für Kinder ist es wichtig dass sie von Mann und Frau ein gleichberechtigtes Rollenbild vermittelt bekommen um weder Machos noch zickende Prinzesschen zu erziehen.
In islamischen Ländern ist die familiäre Rollenaufteilung mitunter noch sehr konservativ. leider oft geprägt von Zwangsehen und Unterdrückung von Frauen und Mädchen.
Dieses Rollenbild nehmen muslimische Migranten oft in ihre Zuwanderungsländer mit, was sehr bedauerlich ist und eine Integration zusätzlich erschwert.
Was in einigen Fällen passiert wenn junge Frauen versuchen einem veralteten traditionellen, islamischen Rollenbild abzuschwören und sich westlichen Wertevorstellungen zuzuwenden lesen wir leider all zu oft in der Zeitung mit grausamen Überschriften wie beispielsweise "Ehrenmord".
Ich möchte bitten von pauschalen Aussagen abzusehen dass westliche Frauen nur an ihre Karriere denken und ihre Kinder vom Fernseher erziehen lassen, das ist schlichtweg nicht so!
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