Zitat:
Zitat von Ashur
hallo
Du meinst also, die Probleme die wir mit Islam haben, sind damit begründet, dass gewisse Menschen nicht den Islam richtig leben?
Ich würde dich fragen:
In welche Islamische Land ist der Islam richtig gelebt?
In allen Islamischen Ländern gibt es Christenverfolgung und quasi keine Religionsfreiheit.
Was sagt der Koran über einen der Götzendienst macht (ein Hindu z.B.)?
für interessierte:
http://www.efg-hohenstaufenstr.de/do...s_im_koran.pdf
mfg
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Christenverfolgung ist verboten im Koran. Ich weiss nicht in welcher Surah dies zu finden ist, auf jeden fall habe ich in Erinnerung "Wer andere ihres glauben wegens vertreibt gehört zu den Ungerechten"
Wisse, dass dein Link nur eine mögliche Übersetzung enthält, in meinem Koran steht das ein wenig anders. Bedenke auch immer, dass viele Suren während eines Krieges gegen Götzendiener offenbart wurden.
Generell bezeichnet der Koran die Christen oder Juden nicht als Ungläubige, sondern als "Leute der Schrift".
Und Gewalt gegen sie wird nicht erlaubt, generell wird Gewaltanwendung nur zur Selbstverteidigung erwähnt, es gibt keineswegs einen Freipass im Namen Allahs friedliche andersgläbige zu töten, auch wenn diese nicht Allah anbeten.
Jehova, Allah, Gott - dies sind alles nur Begriffe die vomselben Schöpfer reden. Islam bedeutet letztendlch auch Gottergebenheit, Frieden usw.
Also erlaubt der Islam z.B nicht den Indischen Muslimen, Götzendiener (Hindus), die ihnen nichts getan haben zu töten.
Der Islam erlaubt den Kampf, solange der Gegner den Kampf auch will und legt deutlich dar, dass wenn der Feind (Götzendiener) Frieden wollen, dann darf man sie nichtmehr bekämpfen (Da keine Bedrohung mehr besteht).
Wenn man sich mit den Kreuzzügen ein wenig auskennt, weiss man, dass die "Christen" im 1. Kreuzzug Juden, Muslime, Frauen, Kinder alles innerhalb von Jerusalem abgeschlachtet haben mit dem Ruf "Deus lo vult" Gott will es.
Die "Christen" (welche immer im Auftrag des Vatikans handelten) verbannten Muslime aus der Stadt, obwohl die Muslime sowohl Juden wie auch Christen das Pilgern erlaubten.
Als der Sultan Salahadin die Stadt zurückeroberte lies er alle christlichen Bewohner inkl. Ritter friedlich die Stadt verlassen.
Der 3. Kreuzzug wurde äusserst brutal geführt seitens Richard Löwenherz', der 30 000 (soweit ich mich recht erinnere) als Geiseln genommen hat, und Salahadin erpresste. Dieser wollte Jerusalem nicht aufgeben. Löwenherz wurde daraufhin krank, worauf Salahadin ihm seine besten Ärzte schickte.
Hierrauf folgte ein diplomatischer Frieden. Jerusalem blieb in den Händen der Muslime, die Eroberten Küstenstädte blieben christlich. Christen war es aber erlaubt Jerusalem friedlich zu besuchen.
Das ist ein gutes Beispiel für Kriegsführung eines islamischen Sultans.
Und zur Sure 22:78
In meinem Koran (einer respektierten Übersetzung) steht:
"Und setzt euch auf Allahs Weg mit rechtem Einsatz, wie es ihm gebührt.
Er hat euch Muslime(Gottergeben) genannt, schon zuvor und in diesem Buch, damit der Gesante euer Zeuge sei und ihr Zeugen der Menschheit sein möget.
So verrichtet das Gebet und entrichtet die Steuer und haltet an Allah (Gott) fest. Er ist euer Gebieter, und wie herrlich ist dieser Gebieter und wie herrlich dieser Beistand!"
Von Seelen verkaufen steht überhaupt nichts und vom Kampf mit Waffen ebensowenig.
Ich sage mal ganz schlicht: Eine verlogen quotierte Surah
Und zur surah 9:111
Der Gedanke der Gläubigen ist es, dass sie das Diesseits für das Jenseits verkaufen. Sprich, man hält Gottes gebote ein und erliegt nicht weltlichen Freuden und Abhängigkeiten. Und man betet 5mal täglich, verrichtet gute Taten um Allahs wohlgefallen zu erringen uws. All dies gilt als das Opfer, das Aufopfern für Gott, damit du deine Seele behältst und sie nicht dadurch verlierst, dass du das Diesseitige (sehr sehr kurze) Leben für das ewige Leben eintauscht, indem du das Diesseits dem Jenseits vorziehst.
Dies tut man, indem man das Jenseits leugnet, Nr. 1 (somit auch Gott)
2. Indem man sich nicht darum kümmert, welche Folgen die eigenen Handlungen haben
3. Durch übertriebenen Materialismus
Muslime leben das Diesseits, um sich bestmöglich auf das Jenseits vorzubereiten.
Die Idee dahinter ist: Gott hat jedem Menschen eine Seele gegeben und die Freiheit der Wahl. Gott belohnt diejenigen, welche sich ihrer Seele würdig erwiesen. Wer also seine Seele leugnet und sich wie ein Tier bzw. schlimmer verhält, der verliert seine Seele wieder.
Also von Seele verkaufen kann keine Rede sein. Das klingt ja, als wäre Allah
Luzifer. Und für solch einen Pakt bedarf es einer deutlichen Willensäusserung.
Ausserdem gehört letzlich alles dem Schöpfer, von ihm kommt alles was existiert, aber die Freiheit der Wahl zeigt uns, dass er uns nicht zwingt, gottergeben zu sein.
Um mal zum Ende zu kommen:
Der Koran ist ein Buch, welches sich ergibt, wenn man es zu Ende gelesen hat. Einzelne Suren zitieren, welche auf fragwürdige Weise übersetzt wurden (gerade aus dem Arabischen) können sicherlich nicht als Diskussionsgrundlage gelten.
Besorg dir doch selbst eine respektierte Übersetzung und lies es selbst durch.
Aber wer den Koran mit dem Grundgedanken durchliest, er wolle die Gewalttätigkeit hervorheben, der wird den Sinn ohnehin nicht verstehen.