Ponyo
Zitat:
Andere sagen, das Licht sei für Menschen so etwas, wie das Meer für Flüsse... also das dort das Ende aber auch wieder der Ursprung sein soll. Dieser Ansicht nach löst sich der Geist im Licht auf, geht also zu seinem Ursprung zurück.
Bei einer Geburt manifestiert sich ein Teil davon wiederum in einem Wesen. Dies würde eine Art Wiedergeburt bedeuten, allerdings ohne Bewahrung des individuellen Menschen. Ich hoffe, ich drücke mich nicht zu kompliziert aus.
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Eine meiner Theorien. Theorie deswegen, weil ich in diesem Leben zumindest, noch nie tot war.
Kevin
Zitat:
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Ich glaube, dass jeder Mensch seine eigene Wirklichkeit erschafft, weil er das Potenzial dazu hat. Solange man lebt, gleicht sie sich in den meisten Punkten mit den anderen, weil es anscheinend am besten so ist. Nach dem Tod geht es halt einfach so weiter, wie ein Mensch sich seine Wirklichkeit vorstellt....
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Eine meiner weiteren Theorien.
Asteria
Zitat:
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Nein, ich glaube fest an Wiedergeburt. Nicht an eine solche, die mit Karma zu tun hat, sondern eher, dass man nach seinem Tod an einen Ort kommt und dann wiedergeboren wird. Dabei darf man sich eine Sache aussuchen, die man unbedingt ins nächste Leben mitnehmen will. Vielleicht ein Talent oder man wünscht sich einfach eine heile Familie oder viel Geld. So wird die Persönlichkeit aus dem ersten Leben teilweise noch mitgenommen, denn nicht jeder Mensch entscheidet sich für das gleiche.
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Keine Theorie, die ich persönlich unterschreiben möchte, allerdings schon des Öfteren gehört und durchgedacht. Widersprüchlich erscheint mir in dieser Konstellation der Umstand, dass es nun mal Menschen gibt, die z.B. schon als Kind schlimmstens misshandelt werden ( ich erinnere mich immer an das schreckliche Schiksal der kleinen Jennifer ( oder wie das Mädchen hieß ), deren Eltern es in einem abgedunkelten Zimmer verhungern ließen. Wer sucht sich denn so ein Leben aus ? Oder die Menschen in Afrika oder Indien oder sonst wo auf der Welt, die verhungern oder sonst wie krepieren.
Dürften wir uns unser grobes Geschick aussuchen, dann würde doch so etwas nie passieren.
Und was ist mit denen, die geboren wurden und nie eine Chance auf ein Leben hatten oder was passiert mit abgetriebenen Föten...???
Zitat:
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Ich finde das eigentlich eine recht schöne Vorstellung und auch wenn es nicht stimmt, kann ich wenigstens mein Leben in dem Glauben genießen, dass auch etwas nach dem Tod auf mich wartet. Also kein 'nichts', denn das fände ich furchtbar.
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Das findest du nur so lange furchtbar, so lange du lebst und es dir vorstellen kannst.
Sollte nach dem Tod NICHTS sein, dann empfindest du auch NICHTS. Du findest es also weder furchtbar noch schön. Es ist eben NICHTS.
Weil wir uns das NICHTS nicht vorstellen können, grault uns davor.
Ich denke mal, das nach dem Leben tatsächlich das NICHTS kommt. Vorstellen kann ich es mir bewusst nur bedingt.
Es würde dem Nichts gleichen, dass man "erlebt", wenn man narkotisiert ist und eben NICHTS erlebt. Also keinen Traum hat. Meist träumt man bei einer Lachgas-Narkotisierung.
Ich wachte einmal nach einer OP aus der Narkose auf und wusste, wie sich das NICHTS anfühlt. Eben nach NICHTS.
War gar nicht schlimm.
NICHTS ist weder gut noch böse, noch schlimm oder toll.
Einfach NICHTS.
Aber weil der Mensch das nicht will oder sich vorstellen kann, denn er fühlte das NICHTS ja noch nie, erfindet er ein wie auch immer geartetes Leben nach dem Tod.
Und er konstruiert seine Vorstellungen je nach Religion, gesellschaftlichen Formen oder seiner Lebensphilosophie entsprechend.
Tröstlich ist auch der Gedanke der Bestrafung des Bösen. Aber das Böse ist immer auch Ansichtssache und subjektiv, wie alles.
Was wirklich kommt, das werden wir erfahren, bin mal gespannt.