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12.06.2010, 16:57
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Christliche Kirche oder nicht - Ein großes Blatt Papier Beitrag #41
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Para-Novize
Registriert seit: 27.03.2010
Beiträge: 64
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Hallo,
selbst der weiseste auf Erden ist vor Gott nur ein Tor, solange er das Tor in seinem Herzen verschließt. Die christliche Religion hat einfach die Gunst der Stunde genutzt und sich Jesus zu eigen gemacht. Ihm ging es nicht darum eine neue Religion zu begründen bzw. Leute zu missionieren. Gott will auch keinen Christen nur weil er sein Bildnis anbetet jedoch nicht mit seinem Herzen an ihn glaubt. Ein Bild oder Statue hilft keinem nach dem "Tot". Die Geschichte wiederholt sich, wiederholt sich, wiederholt sich... und wird einfach den Werten angepaßt. Wir sehen nur das was wir sehen wollen.
Alles Gute
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15.06.2010, 01:48
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Christliche Kirche oder nicht - Ein großes Blatt Papier Beitrag #42
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Registriert seit: 18.02.2010
Beiträge: 0
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15.06.2010 10:03
Dieser Beitrag ist etwas komisch formatiert. Das liegt nicht an mir, sondern offenbar wurden meine 4 Beiträge von heute Nacht zu einer zusammengefügt (ich hatte vier Beiträgen jeweils eine eigene Antwort "spendiert", wegen der Übersichtlichkeit). Wolfsauge hat mir dann offenbar "Hochposten" unterstellt (???) und alles zu einer "Großantwort" zusammengeschweißt ... na ja wenn es so sein soll (beim nächsten Mal wenigstens die 3 überflüssigen "Viele Grüße" mittendrin rauslöschen, sieht ja komisch aus - ich lass es aber jetzt so)
Schönen Tag
Malefiz
__________________________________________________ ______
@Herkules
Zitat:
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So war das nicht so wirklich gemeint.
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Es war eigentlich mein Fehler, ich habe die Gleichstellung GOTT=GUT ja in den Raum gestellt, worauf du dich zu recht beschwert und die Bezeichnung Christengott verwendet hast - um den es hier, in diesem Teil des Forums tatsächlich ja auch geht. Zum ersten Mal ist mir übrigens gerade die Frage durch den Kopf gegangen, ob es in anderen Religionen Phasen der Inquisition oder ähnlich schlimmes gab - und ich muß gestehen, ich weiß es nicht.
Versucht man, die "Herkunft Gottes" (wann wurde erstmals von "ihm" berichtet) zu erforschen, gelangt man erstaunlich weit in die Frühgeschichte der Menschheit zurück. Der "Urgott" gebar diverser Ansichten nach aus der Hoffnung derer heraus, die keine andere Chance mehr sahen, als zu glauben, und zu hoffen. Er war der Trostspender, der Retter in der Not (zumindest emotional). Mag es weit vor die ersten, sogenannten Zivilisationen zurückgehen, daß z.B. ein Familien- oder Sippenangehöriger ums Leben kam oder verschollen war, so war doch der Trost "alles wird wieder gut" oft die letzte Option, sofern man voraussetzen kann, daß die Trauer in die Evolution schon frühzeitig eingebunden worden ist (was aber anzunehmen ist, weil selbst Tiere trauern). Daraus wuchs, nach und nach, das Bild eines Gottes. Um so mehr, als die Wünsche und Gebete sich erfüllten und bspw. der "Totgesagte" wieder auftauchte, so gewann die Gottheit an Allgegenwärtigkeit (Manifestierung der Dankbarkeit), wurde gehuldigt und verehrt und - aus falsch verstandener Dankbarkeit - wurden ihm Opfer dargebracht, und oft auch lebende Wesen getötet, und damit der "Gutheit" mit Bösem begegnet (zumindest aus Sicht des Geopferten dürfte das BÖS gewesen sein). Das Wesen einer Gottheit jedoch hat der Mensch nie richtig verstanden, bis in unsere heutige Zeit hinein nicht. Das belegen jedenfalls Fragen wie "Warum hat der Gott das erlaubt?". Solche Fragen sind der Versuch, den "Gott" zu verstehen, "ihn" zu visualisieren und sein Handeln zu konkretisieren, vorausschaubar zu machen. Da der Gott mit unseren Gedanken untrennbar verbunden zu sein scheint, die GUT o d e r BÖSE sein können (das liegt oft in den Augen des Betrachters) erklären sich Mißdeutungen an den "Handlungen Gottes" mit der Erfüllung (bzw. Nichterfüllung) unserer eigenen Wünsche und Hoffnungen. Somit ist die Sicht der von der frühzeitlichen Kirche sogenannten Ketzer (Katharer, Waldenser, Freigeister, ...), demnach Gott "in uns wohnt" und eine "Moderation" durch die Kirche zur Erfüllung göttlicher Gaben nicht erforderlich ist, sicher nicht die falscheste, jedoch mag man die Kirche verstehen, deren "Tagesgeschäft" durch derartige "Selfmade-Gläubigen" reduziert wird (zum Vergleich: ich möchte nicht wissen, wie viele Handwerker "OBI-Kunden" am liebsten auf dem Scheiterhaufen sehen würden). Und ob der Gott die Kirche geschaffen hat - oder diese sich den Gott (ohne ihn zu fragen) zum "Markenzeichen" gemacht hat, darf wohl ebenso hinterfragt werden wie die Annahme, daß der Biber, das Markenzeichen von OBI, nicht wirklich glücklich damit ist, daß "seine Bäume" zu Regalbrettern verarbeitet werden (gell, diese Frage hat sich noch niemand gestellt ;-). Fakt ist, zumindest beim Biber: Er wurde nicht gefragt. Fakt ist aber auch, OBI + Biber können eigenständig nebeneinander existieren. Ob Kirche + Gott eigenständig nebeneinander existieren können, mag jeder selbst entscheiden (habe mich beim "Vergleich" von Gott mit OBI schon weit genug aus dem Fenster gelehnt ... ;-)
Eine interessante, kleine Tabelle zur Inquisitionsgeschichte fand ich hier:
Entwicklung und Entstehung der Inquisition
Und wer noch etwas über alternative religiöse Bewegungen von der Spätantike bis in die frühe Neuzeit lesen will (100 Seiten PDF), findet hier teilweise interessante Informationen
Mysterien, Freigeister und Illuminati.
Viele Grüße
Der Malefiz
@Großer Drache (#39)
Zitat:
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Es steht natürlich jedem frei ob er überhaupt an Gott glaubt oder wenn eine Institution, wie die christliche Kirche, zwischen sich und Gott duldet oder nicht.
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Eben genau das stimmt nicht. Was war denn der Grund der Verfolgung der Albigenser bzw. Katharer (der sogenannten "Ketzer") im Südfrankreich des 13. Jahrhundert? (Languedoc-Roussillon, Midi-Pyrénées, ...)
Zitat:
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Auch hier wurde dem Menschen der freie Wille geschaffen auf welche Seite er sich schlägt.
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Das "funktioniert" doch nur in der Theorie. Sicherlich kann ein LKW-Fahrer (blöder Vergleich) auf seine "gesetzlich vorgeschriebenen Fahrzeiten" pochen oder die LI*L-Mitarbeiterin auf den Tarifvertrag, nur dann fliegen beide raus. Soviel zum sogenannten "freien Willen".
Zitat:
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Gerade die katholische Kirche hatte nie mehr Kritiker, seitdem ein deutscher Pabst an der Spitze des Vatikans sitzt ... aber es macht mir den Eindruck dass gerade eine gewisse Lobby innerhalb Deutschlands ein Problem damit hat, wenn ein Deutscher eine internationale Führungsposition einnimmt.
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Ja, kann sein. Aber das mit dem "freien Willen" gilt ja dann auch für den Pabst: er muß sich ja nicht drauf einlassen. An ... "wenn ein Deutscher eine internationale Führungsposition einnimmt" habe ich auch schon gedacht (wäre ein interessantes Thema für einen eigenen Threadt), aber ich glaube eher, daß diese "Kritik" auch gekommen wäre, wenn der Pabst nicht deutsch gewesen wäre. Es ist die Zeit des Internet, des "freien Wissen" (was mancher "Lobby" nicht passt), und man kann
a) uns (den Internet-Usern) den Mund halt nicht mehr so einfach verbieten (hallo Schäubiiiii), wie es einige gerne hätten und
b) wird durch das Informationsmedium Internet das "Gras" was über die "alten Geschichten" gewachsen ist, wieder abgefressen. "Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen"
Zitat:
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Man ist doch seit jahrzehnten umerzogen worden sich, als Deutscher, in kollektiver Massenscham, Eigenbezichtigung, Selbstverleugnung zu kasteien. Kein Volk dieser Welt übt sich mehr in diesen Disziplinen, hat eine verklemmteres Verhältnis zu seiner Geschichte, verleugnet mehr seine Identität und entschuldigt sich tagtäglich in aller Welt dass es überhaupt geboren wurde, die gleiche Luft atmet und versucht es jedem und allem gegenüber Recht zu tun.
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Ich will kein neues (Unter)Thema fördern, aber gehe mal in der Geschichte (sehr) weit zurück, vlt. findest du den Grund dafür (bzw. vieles ist ja schon unwiederbringlich vergessen, so daß man nur spekulieren kann). Das III. Reich war nicht nur eine der beschämendsten Epochen deutscher Geschichte, sondern galt auch als eine der größten spirituellen Zeiten (ja, ich habe die Kritiken von Lutz Lemhöfer gelesen) der Weltgeschichte. Geh noch weiter zurück, dann wirst du ggf. Zusammenhänge zu Atlantis, Mesopotamien .... Iran/Irak entdecken. Möglicherweise wirst du unweigerlich vor die Wahl gestellt, anzuerkennen, daß das deutsche Volk in den Augen einer "gewissen Lobby" (gut erkannt) zuviel wußte und der "WW2" nicht das Alleinprodukt eines "Einzelnen Irren mit Schnauzer" ist. Mehr will ich dazu aber nicht schreiben, es könnte falsch aufgefaßt werden, ich distanziere mich aber ausdrücklich von jeglichem "braunen" Gedankengut.
Zitat:
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Mitunter sind gerade diese Begünstigte die größten Kritiker
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Leider wahr
Zitat:
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Von daher sehe ich zumindest hier das Christentum als eine fortschrittliche, wenn auch monotheistische Religion!
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Obwohl ich nicht verstehe, was "fortschrittlich" mit "monotheistisch" (bzw. "nicht-monotheistisch") zu tun haben soll, ist das doch nicht bestritten worden. Soweit ich mitbekommen habe, wird in diesem Threadt nicht das Christentum an sich in Frage gestellt, sondern dessen Auslegung ("Verwarzung"). Selbst wenn die Kirche wieder zum "reinen Christentum" (rein theoretische Wortschöpfung meinerseits) zurückkehren würde, was sie ja unzweifelhaft überhaupt nicht beabsichtigt (Nachweis: Kroatien, Ruanda 1, Ruanda 2), wären damit die spuren der Vergangenheit nicht beseitigt.
Ein Vater, der sein Kind jemals geschändet hat, kann danach nie wieder zum Vater werden.
Viele Grüße
Der Malefiz
@percor (#40)
Zitat:
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Die z.T. sehr einseitigen und emotionalen Einwürfe sollten aber auch mal dazu führen, mal etwas weiter über den Tellerrand zusehen, denn die angeprangerten Missstände gibt es bei jeder „weltanschaulich“ –geprägten Vereinigung.
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Gerne geschehen.  Diese sehr allgemein gehaltene Feststellung trifft andererseits aber auf alles zu, was ich kenne (jedenfalls fällt mir gerade keine Ausnahme ein).
Jedoch sind die "angeprangerten Mißstände" nicht dasselbe wie eine "kleine Busengrabscherei bei dem Tourismusverband um die Ecke", sondern über Jahrhunderte institutionell gesteuertes Morden derjenigen "weltanschaulich geprägten Vereinigung", die sich Regeln wie "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" in den eigenen "AGBs" (Bibel) festgeschrieben hat. Dem Grunde nach mag es das selbe sein, ob die CIA jemanden foltert oder die Kirche (zumindest den Gefolterten dürfte es egal sein) jedoch ist es trotzdem ein großer Unterschied. Wie weit muß es denn kommen? Wo bitte ist "Der Tellerrand"? Erst wenn Foltern zum Tagesgeschäft von "Amnesty International" gehört? Nein danke! Solange es uns gut geht, ist der Mensch geneigt, auch Mißstände, die die Existenz der eigenen Rasse im innersten Kern erschüttern und in Frage stellen, als "emotionalen Einwürfe" (kein Vorwurf) zu bezeichnen. Es ist ja so einfach, vorm TV, mit dem Beutel Kartoffelchips in der Hand (ich meine nicht dich, sondern allgemein) doch wenn der Inquisitor ins Wohnzimmer tritt WAS DANN? Hat die Geschichte nicht gelehrt (ja, da gebe ich dir Recht) daß es nie 100% Sicherheit gibt, ob der Krug an einem vorbeigeht? Veranschaulichen will ich das mit der Verlinkung eines weiteren "Kitsch"videos (ich erinnere mich an gewisse Kritik ...) des Bürgermeisters von Bamberg
Der Juniusbrief des gefolterten Bürgermeisters aus Bamberg
Es trifft eben nicht immer nur die "Rothaarigen" und die "Pickeligen", so daß die "Über-den-Tellerrand-Blicker" keinen Grund haben, sich in Sicherheit (welcher?) zu wiegen. Daswegen sind wir hier - und daswegen unterhalten wir uns. "Die Anderen" - das sind immer auch wir selbst.
Ansonsten gebe ich dir natürlich Recht. Nur der Nachricht "was können wir schon tun" (jedenfalls habe ich das herausgelesen) vermag ich nicht zuzustimmen. "Jede Zeitepoche bringt seine ihr eigene Denkungs- und Handlungsweise mit sich." Zweifelsfrei richtig. Doch die Handelnden sind WIR.
Viele Grüße
Der Malefiz
@Logout
Zitat:
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Die Geschichte wiederholt sich, wiederholt sich, wiederholt sich... und wird einfach den Werten angepaßt. Wir sehen nur das was wir sehen wollen.
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Im Zeitgeist ist eine kurze Zusammenfassung
Zeitgeist
Viele Grüße
Der Malefiz
Geändert von Gast7505 (15.06.2010 um 10:14 Uhr)
Grund: Bitte Änderungsfunktion nutzen! Kein Hochposten!
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15.06.2010, 11:47
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Christliche Kirche oder nicht - Ein großes Blatt Papier Beitrag #43
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Para-Lama
Registriert seit: 28.10.2009
Beiträge: 261
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AW: Christliche Kirche oder nicht - Ein großes Blatt Papier
@Malefiz: Dein Beispiel mit den Katharern und Albigenser mag stimmen, das war sicher tatsächlich so!
Ich hier in Deutschland darf jederzeit frei äußern dass ich nicht an Gott glaube und die Kirche ablehne.
Ich komme nicht in den Folterkeller eines Inquisitors und bekomme auch keine Haftstrafe, Geldstrafe oder sonstiges.
Ich kann sogar aus der Kirche austreten und zu einer anderen Religion konvertieren wenn ich dies wollte!
Das war leider nicht immer so.
Von daher gab mir Gott den freien Willen zu glauben und mir alleinig obliegt es die Institution "Kirche" zwischen mir und Gott zu dulden oder nicht!
Zu deinem Beispiel mit dem LKW-Fahrer bleibt zu sagen dass es ihm auch selbst überlassen bleibt seine finanziellen Interesse über die Sicherheit im Straßenverkehr zu stellen.
Ihm wird klar sein dass man ihm gegebenenfalls dafür zur Verantwortung ziehen kann.
Der Druck seitens des Arbeitgebers ist unbestritten.
Hier war aber noch niemand vor der Tür gestanden und hat mir mit einem empfindlichen Übel gedroht falls ich nicht in die Kirche gehe oder austrete.
Der Vergleich hinkt also etwas!
Auf die deutsche Geschichte möchte ich nicht näher eingehen, dort ist vieles mitlerweile ebenfalls zur "Glaubensfrage", diverser Lobbys, geworden und mitunter sachlich gar nicht mehr diskutierbar.
Das ist ja auch nicht das Thema!
Dass die Märchenstunden mancher Hippielehrer und ebensolche Gruselheftchen mitunter recht fragwürdig waren wird sich jeder schon gedacht haben.
Die okkulten Ursprünge des Nationalsozialismus sind trotz allem ein interessantes Thema, ich habe mich da etwas belesen!
Ich habe "monotheistisch" mit "unfortschrittlich" gleichgesetzt, wenn auch etwas pauschalisiert war dieser Vergleich nicht ganz unbeabsichtigt.
Ob "polytheistisch" unbedingt mit "fortschrittlich" gleichzusetzen ist sei dahingestellt!
Ich bin weder ein Vatikan-Fan noch ein Pabst-Groupie und der Filz in den christlichen Kirchen und Einrichtungen stinkt mitunter zum Himmel!
Ein Vater der sich an seinem Kind vergangen hat verdient diese Bezeichnung ebensowenig wie ein Priester der sich an Schutzbefohlenen verging!
Das ist zumindest meine Meinung!
Die christlichen Kirchen können die spirituellen Bedürfnisse und metaphysichen Hinterfragungen ihrer Anhänger oft nicht mehr befriedigen.
Auch das hat seine wirtschaftlichen Folgen so dass beispielsweise einzelne Priester mehrere Gemeinden betreuen.
Der seelsorgerische Aspekt, der ein maßgeblicher Bestandteil des Priestertums sein sollte, leidet darunter sehr.
Viele Christen sehen sich mehr oder weniger nur als zahlende Mitglieder und fühlen sich, mit Recht, in Ihren Anliegen und Fragen, alleine gelassen.
Hinzu kommt natürlich dass einige, in der Öffentlichkeit stehenden, Protagonisten, dieser Kirchen, sich und ihre Instititution nicht gerade mit Ruhm besudelt haben.
Wer sich öffentlich beispielsweise als Katholik outet, geniest, auf der Sympathieskala der Bevölkerung, den Rang eines Sittenstrolches oder bestenfalls lästigen Staubsaugervertreters.
Würde die Öffentlichkeit sehen dass die Kirche ihren schwarzen Schafen die Wolle schert und bedacht ist den Filz zu entfernen würde das dem Christentum bestimmt zu einer neuen Attraktivität verhelfen.
Desweiteren sollte sich die Kirche auf ihren eigentlichen Aufgaben beschränken, beispielsweise ihren Anhängern eine realistische, lebensnahe Auslegung, christlicher Werte (z.B. Nächstenhilfe und -liebe), im Alltag zu Lehren, das Wort des Herren zu verkünden usw.
Stattdessen fühlen sich viele Kirchenvertreter dazu berufen sich in politischen Stellungnahmen und Sympathiebekundungen für gewisse Lobbys zu üben, wie Parteien, Gewerkschaften und anderen, Rock gegen Rechts - Events zu veranstalten oder Aufrufen sich mit linkem Demonstrantenklientel zu ideologisieren, das bekannterweise nicht gerade christliche Verhaltensweisen an den Tag legt!
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16.06.2010, 00:34
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Christliche Kirche oder nicht - Ein großes Blatt Papier Beitrag #44
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Para-Novize
Registriert seit: 27.03.2010
Beiträge: 64
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Hallo,
danke für den Link, Zeitgeist ist mir bekannt wobei ich auch warnen möchte da dieser zu sehr auf Sonnenanbetung(das falsche Licht) bzw Angst ausgelegt ist. Man merkt dies schon an der Musik bzw. den Reportagen und Bildern. Es gibt verschiedene Dokus je nach Themengebiet wobei es einen kritischen Standpunkt braucht. Wobei ich oft bei mir selbst erlebt habe das wenn ich dachte jetzt weiß ich wo der Hase läuft immer ein neues Puzzlestück auftauchte. Keiner kennt und wird dir die absolute Wahrheit präsentieren.
Interrassante Gedanken zur Entstehung von Gott im übrigen von dir.
Wenn du Englisch kannst und die Zeit hast schau dir die Serie Raising Eden an, sehr interessant wie ich finde http://www.youtube.com/watch?v=1En3Htq_DBk
Zum Thema 3.Reich
http://www.youtube.com/view_play_lis...&v=erzuikBDt48
Liebe Grüße
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16.06.2010, 19:33
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Christliche Kirche oder nicht - Ein großes Blatt Papier Beitrag #45
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Registriert seit: 18.02.2010
Beiträge: 0
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AW: Christliche Kirche oder nicht - Ein großes Blatt Papier
@Großer Drache
Zitat:
Ich hier in Deutschland darf jederzeit frei äußern dass ich nicht an Gott glaube und die Kirche ablehne. Ich komme nicht in den Folterkeller eines Inquisitors und bekomme auch keine Haftstrafe, Geldstrafe oder sonstiges. Ich kann sogar aus der Kirche austreten und zu einer anderen Religion konvertieren wenn ich dies wollte!
Das war leider nicht immer so.
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Dein letzter Satz sagt es schon. Nur leider, was ich an deinen Eingaben vermisse ... du schreibst an und für sich recht konkret, was ich zunächst gut finde, jedoch m.E. nach zu sehr gegenwartsbezogen. Es ist oft schwer, sich vorzustellen, daß die gegenwärtige Situation nicht mehr sein könnte. Je besser es einem geht (Häuschen gebaut, Beruf ok, Kinder gesund ect.) desto schwerer tut man sich, sich das Gegenteil vorzustellen. Jedoch ist "die Gefahr" allgegenwärtig.
[HINKEN AN]
So ein Bundespräsident tritt nicht "einfach so" zurück und eine für ihre Denkweise bekannte "Margot Käßmann" fährt nicht "einfach so" stockbesoffen Auto ... Ja, wirst du sagen "der Vergleich hinkt" Im Prinzip hinken alle Vergleiche, wenn man sie hinken sehen will.
[HINKEN AUS]
Oder man versucht "zwischen den Zeilen" zu lesen. Ich bin nicht GOTT, dann bräuchte ich nur zwei Zeilen - und alles wäre gesagt. Ich will auch nicht sagen "so ist es", sondern nur Möglichkeiten/Denkanstöße anzeigen, die man dann selbst weiterdenken kann. So schreibe ich wer-weiß-wieviel Zeilen und die Fragen bleiben immer noch. Jedenfalls scheint Politik+Kirche nicht nur "gesellschaftspolitisch institutionell" zusammen zu gehören, sondern "irgendwie anders", ich weiß das noch nicht. Es geht eine Unruhe durch's Land, die ist unbeschreiblich. Die "Triggerschwelle" (also wo man es glaubt zu spüren) ist um so niedriger, je niedriger die eigene Sicherheit empfunden wird (die wiederum an die eigene "private Infrastruktur" gekoppelt ist) d.h. denen es am besten geht, die merken ES zum Schluß. Ja, ich rede in Rätseln. Ich kriege das nicht in Worte gepackt, was ich sagen will. Großer Drache, deine Worte sind sehr politisch-korrekt. Die "Welt", die du beschreibst, ist korrekt + real dargestellt, und dennoch (ich vermag es derzeit nicht zu begründen) scheint es eine "WELT darüber" zu geben.
Ich habe in #42 ein "Denkmodell GOTT" vorgestellt, welches für den Beginn des Glaubens (und damit GOTT selbst) eine evolutionäre Ableitung nachvollziehbar unter anthropologisch-realen Gesichtspunkten versucht zu beschreiben. Das mag zunächst ketzerisch klingen (ich bin überzeugt, die Inquisition ist schon auf dem Weg zu mir ;-) jedoch - und hier lasse ich mir nicht reinreden - ist der Begriff "ketzerisch" ein künstlich geschaffener Begriff der Kirche, die wiederum, ich versuchte es zu erklären, nicht der Göttlichkeit entsprungen sein kann, sondern partitionell dämonische Charakteren aufweist (oder zumindest derart infiltiert zu sein scheint). Nennt man jetzt die Kriterien aus sozialpolitischem Fokus, ist das wieder ganz etwas anderes. Da gibt es -unbestritten- die Vorzüge, die die Kirche der heutigen Zeit denjenigen bietet, die an die Kirche glauben oder sich - die Gründe sind vielseitig - dorthin gezogen fühlen. Da gibt es Pfarrer, die kämpfen um "ihre Kirche", da gibt es Jugendorganisationen, die mit kirchlicher Hilfe ins Leben gerufen worden sind und da gibt es den Dorfpfarrer, der für den einen oder anderen Menschen "im Dorfe" sicher eine ganz wichtige Person darstellt. Das alles will ich um nichts in der Welt angreifen oder mit meinen Ansichten gar zerstören. Davon rede ich aber auch gar nicht.
Das eben genannte ist die Kirche als politisch soziale Institution der Gesellschaft, als "Verein", als Gemeinschaft ... eingebunden in unser Leben. Hier im Forum, hier in diesem Thema, gab es mal eine juliane (Letzte Aktivität: 25.03.2010) der wurde mehr oder weniger "wirres Zeug" unterstellt (was möglicherweise der Grund ist, warum sie - trotz fröhlicher Begrüßungsmeldung "Ich suche nicht nur, sondern werde mich auch rege beteiligen an diversen Themen" kurze Zeit nach der Anmeldung nicht mehr da war). Ich finde es nicht nur beschämend, jemanden mit """realen""" (ganz viele Gänsefüßchen) Argumenten über die "Borderline" zu drängen. WER von uns weiß schon, was real ist? Reale Diskussionen kann man auch - möglicherweise sogar besser noch - in Politik-Foren führen. Subreale Denkweisen sind nicht "wirr" ich sagte es schon einmal : Brainstorming-Technologien leben davon sehr erfolgreich!
Um zum Punkt zu kommen, habe ich aus den leider nur wenigen Beiträgen von juliane einige sehr interessante Ansichten herausgelesen - bevor sie vertrieben worden ist (habe sie angeschrieben, aber sie antwortet nicht mehr). Uns Menschen wurde nur ein kleiner Teil der "Sensoren" gegeben, das gewaltige, um uns existierende Spektrum von "Wissen + Informationen" zu sehen bzw. zu adaptieren, dafür aber offenbar eine Fülle an Großkotzigkeit (ich meine jetzt wirklich keinen persönlich, nur allgemein), jedweden "Weiter-Sehenden" deren Sicht (die der Realität entsprechen kann) auszureden und sie als "wirr" hinzustellen (höre ich da Mittelalter und Kontraproduktivität ...?). Das Thema "Kirche und Gott" steht - hinsichtlich des Anfangs - informativ "als schwaches Licht im Raum", dessen feines Leuchten mit grobschlächtigen Methoden der "realen Denkweisen" nicht zu sehen ist. Wer mit einem 2000 Watt Strahler umherleuchtet, um möglichst viel zu sehen, gerade der wird nichts sehen.
Sorry, wenn ihr's nicht verstanden habt
@Logout Danke ebenfalls für deine Links.
Viele Grüße
Der Malefiz
Geändert von Gast7505 (16.06.2010 um 19:54 Uhr)
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17.06.2010, 10:16
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Christliche Kirche oder nicht - Ein großes Blatt Papier Beitrag #46
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Para-Lama
Registriert seit: 28.10.2009
Beiträge: 261
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AW: Christliche Kirche oder nicht - Ein großes Blatt Papier
@Malefiz: Aus der Geschichte, auch aus der meines Volkes und seiner Kultur, versuche ich für die Zukunft zu lernen und hoffe die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.
Was geschehen ist das ist geschehen, ich vermag es nicht rückgängig zu machen (leider).
Das bezieht sich auf die christliche Kultur des Abendlandes wie auch auf die Geschichte der Deutschen speziell.
Da ich von Erbschuldtheorien nichts halte kannst du dir vorstellen dass ich gerade bei Diskussionen mit diversen Leuten schon übelst kritisiert wurde, leider weder mit konstruktiver noch sachlicher Kritik.
Das mag vielleicht letztendlich der Grund sein warum ich meine Meinung darüber auch nicht änderte.
Mit ständigen Betroffenheitsbekundungen und Schuldeingeständnissen kann ich weder den Opfern noch deren Hinterbliebenen helfen.
Das hört sich vielleichtalles ziemlich kühl an, ist aber keinesfalls Mitgefühlslos gemeint.
Historische Vorgänge versuche ich auch immer mit zeitgemäßer Brille zu sehen und kann auch oft Bezüge zur Gegenwart herstellen.
Daraus wiederum versuche ich zu vermuten was künftig auf uns zukommen könnte, mal mit mehr mal mit weniger Erfolg!
Dass unsere Gesellschaft recht arglos, naiv und auch dekadent geworden ist stimmt.
Selbst die hochentwickelsten Kulturen scheiterten mitunter an ihrer Dekadenz.
In unserer Gesellschaft haben immer mehr Menschen verlernt Verantwortung zu übernehmen, auch für sich selbst.
Ich bin zwar nicht unbedingt ein Verschwörungstheoretiker aber ich vermute dass dies, von gewissen führenden Lobbys, erwünscht, gar gesteuert, wurde.
In unserer Gesellschaft mit ihrer Vollkasko-, Haftpflicht- und Rechtschutzmentalität soll für jede Krise vorgesorgt sein, geht was schief wird der Ruf nach dem übermächtigen Sozialstaat laut.
Dass dies in die Hose ging können wir alle sehen.
Es kommt mir vor als ständen wir vor unserem brennenden Haus, der Vermieter beruhigt dass die Feuerwehr schon unterwegs sei und verteilt dabei die Mieterhöhungen.
Statt nun die Rettungswege frei zu machen und selbst Löschversuche zu unternehmen fragen wir noch nach größeren Wohnungen, genau in diesem brennenden Haus.
Um jetzt endlich wieder die Kurve zum eigentlichen Thema zu kriegen und mit dem politisieren aufzuhören, möchte ich sagen dass auch die christlichen Kirchen ihre Brandschäden renovieren sollten um das Leben im christlichen Haus wieder erstrebenswert zu machen.
Nicht zuletzt die christlichen Kirchen selbst haben dafür gesorgt dass "Christ sein" einen gewissen konservativen, altmodischen, spießigen Mief mit sich zieht und den Cristen ein gewisse altgebackenes und verklemmtes Immage verleiht.
Man bedenke dass das Christentum in seiner Ursprungszeit eine revolutionäre Erweckungsbewegung war, die den herrschenden Mächten ein Dorn im Auge war.
Christen waren trotz ihrer christlichen Ideale keine Gutmenschen, selbst Jesus war ein langhaariger Typ, der laut war, unverblümt kritisierte und gar gegen die Staatsmacht revoltierte und im Tempel die Tische der Steuereintreiber umwarf.
Unsere Kirche hingegen meint sich in Sympathiebekundungen für diese oder jene politische Ideologie und/oder Partei üben zu müssen, anscheinend macht die politische Gesinnung neuerdings den Christen aus.
Vielleicht auch eine Taktik der Kirche die Säkularisierung zu umgehen?
Ich persönlich fühle mich von den christlichen Kirchen nicht bedroht, dafür sägen sie viel zu sehr an dem Ast auf dem sie sitzen!
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20.06.2010, 15:19
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Christliche Kirche oder nicht - Ein großes Blatt Papier Beitrag #47
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Registriert seit: 18.02.2010
Beiträge: 0
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AW: Christliche Kirche oder nicht - Ein großes Blatt Papier
@Großer Drache
danke für deinen Beitrag. Obwohl ich (aus Zeitgründen) erstmal nichts mehr schreiben wollte, antworte ich nun doch noch mal.
Zitat:
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Was geschehen ist das ist geschehen, ich vermag es nicht rückgängig zu machen (leider).
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Das kann keiner. Jedoch wenn man aus der Vergangenheit lernt (bzw. bereit ist, daraus zu lernen) müßte es eigentlich immer besser werden. Die Bereitschaft zu lernen setzt aber ein Bewußtsein (z.B. für Unrecht) voraus. Dieses Bewußtsein mag sich der Einzelne nicht gerne anheften, weil er/sie sich hinter der Masse versteckt. Und tatsächlich hat die Masse ein eigenes Bewußtsein, sie verhält sich wie ein eigenständiges Individuum (siehe ==> Psychologie der Masse, Gruppenpsychologie).
Zitat:
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Da ich von Erbschuldtheorien nichts halte kannst du dir vorstellen dass ich gerade bei Diskussionen mit diversen Leuten schon übelst kritisiert wurde, leider weder mit konstruktiver noch sachlicher Kritik.
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Erbschuldtheorien sind der größte "Senf", aber so einfach ist es auch nicht. Vor vielen Jahren wurde mir in Südfrankreich von allen Werkstätten die Ausleihung eines bestimmten Werkzeugs verweigert, das ich zur Reperatur meines 50J. alten Wohnmobils benötigt hätte. Ich habe das 10fache des Werkzeug-Neupreises als Kaution geboten, brauchte das Werkzeug nur 4 Stunden und es war Wochenende, doch man blieb hart und gab es mir nicht - und eine Werkstatttermin sei angeblich in den nächsten vier Wochen auch nicht zu bekommen .... Soviel nur zu der Tatsache, daß ich Deutscher bin. In den Köpfen der (Süd)Franzosen sind offenbar Erinnerungen zurückgeblieben, die der von dir so bezeichneten "Erbschuldtheorie" nahe kommen. Ich hatte das Thema "Kroatien" und "Menschenverbrennung" in einem Beitrag erörtert. Der eine oder andere mag von letzterem noch nicht gehört haben, kein Wunder, es gibt im deutschen Funk+Presse so gut wie keine Informationen. Und ich weiß es auch noch nicht so lange, jedoch alleine das Wissen, auch wenn es 70Jahre her ist, macht mir dieses Land -emotional- unsympatisch (zumal auch der erste Weltkrieg in einem "dieser Länder" seinen Anfang nahm). Aber ich weiß natürlich, was du meinst, die Menschen in "Deutschland 2010" können nichts für das III. Reich, und sich selbst immer wieder zu entschuldigen, was andere angerichtet haben, das ist weder notwendig noch zweckdienlich ...
Das Werkzeug, um die gebrochene Feder auszutauschen, habe ich mir übrigens mit Teilen von einem Schrottplatz selbst gebaut, so daß wir mit unserem (übrigens französischen) Bus nach 2 Tagen endlich weiter fahren konnten.
Zitat:
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Mit ständigen Betroffenheitsbekundungen und Schuldeingeständnissen kann ich weder den Opfern noch deren Hinterbliebenen helfen.
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Irgendwie ...
... irgendwie denke ich, gerade das ist gewollt.
Nochmal zurück zum III. Reich und Kroatioen: In beiden Ländern wurden bestimmte Gruppen (meist Juden) verfolgt.
Im III. Reich wurden sie vergast und dann verbrannt.
In Kroatien wurden sie (mangels Gaskammer) lebend ins Feuer geworfen.
Daneben wurden kleine Kinder auf Pfähle gespießt (gepfählt), bis sie starben.
War das III. Reich das Greuel schlechthin, so ist "Kroatien 1943" in Worten überhaupt nicht mehr zu beschreiben. Doch verlieren US-amerikanische oder deutsche Sender (N24/NTV, ...) darüber auch nur ein Wort? Wenn es heißt, die Massenmedien seien "israelisch-gesteuert" (was ich aber nicht weiß), dann ist das doch nicht plausibel ... (?) .... Oder geht es nicht darum, Kriegsverbrechen aufzuzeigen, um die Menschen "für alle Zeiten" zu sensibelisieren? Das wird uns doch immer erzählt .... Dann vermisse ich aber die Greueltaten von Kroatien, denen ebenfalls Millionen von Juden zum Opfer gefallen sind ... Kroatien soll keine Entschuldigung für das III. Reich sein, beides war unbeschreiblich unmenschlich, aber ich vermisse die logische Nachvollziehbarkeit, das eine -beinah jeden Abend- zu senden und das andere (Kroatien) ist so gut wie nie am Bildschirm ...? Die einzige Erklärung: Es geht nicht um die Verbrechen an sich, sondern "das deutsche Volk" (also uns) mit einem "schlechten Gewissen" zu belasten und damit handlungfsunfähig zu machen ... nur: WER steckt dahinter und WARUM?
Zitat:
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Es kommt mir vor als ständen wir vor unserem brennenden Haus, der Vermieter beruhigt dass die Feuerwehr schon unterwegs sei und verteilt dabei die Mieterhöhungen.
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Genau so etwas meine ich ... Mit welchem "denkenden Wesen" kann man so etwas tun --- außer mit uns Deutschen?
Zitat:
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Ich persönlich fühle mich von den christlichen Kirchen nicht bedroht, dafür sägen sie viel zu sehr an dem Ast auf dem sie sitzen!
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Nein, aber Mengele, würde er noch leben, wäre auch keine Bedrohung mehr. Aber daswegen einfach "stillschweigend akzeptieren", was er getan hat ... ?
Zitat:
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Nicht zuletzt die christlichen Kirchen selbst haben dafür gesorgt dass "Christ sein" einen gewissen konservativen, altmodischen, spießigen Mief mit sich zieht und den Cristen ein gewisse altgebackenes und verklemmtes Immage verleiht.
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"Der altmodische Mief" allein wäre nicht so schlimm, wenn man den Eindruck hätte, daß es offenherzig zuging und "Friede und Güte" institutionelles Ziel der Kirche wäre. Doch ganz ehrlich: Wann jemals hat die Kirche den (emotionalen) Eindruck von "Güte" hinderlassen?
Euch allen "Pax et Bonum"
Viele Grüße
Der Malefiz
PS: "Pax et Bonum" heißt "Friede und Güte". Die Übersetzung, die ich gerade im Internet gefunden habe (gut daß ich nochmal gesucht habe ...) , lautet "Friede und Heil". Weil ich gerade über's III. Reich gesprochen habe, kommt das vlt. nicht so gut an ... also ich meine ERSTERES.
Geändert von Gast7505 (20.06.2010 um 15:32 Uhr)
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30.06.2010, 17:46
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Christliche Kirche oder nicht - Ein großes Blatt Papier Beitrag #48
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Registriert seit: 18.02.2010
Beiträge: 0
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AW: Christliche Kirche oder nicht - Ein großes Blatt Papier
Hi @all irgendwie hat sich hier was geändert --- erinnere mich an Namen, die ich nicht mehr wieder finde  oder war's ein anderer Beitrag, bin lange nicht mehr hier gewesen ...
Alle Worte, die zu den kirchlichen Verfehlungen zu sagen sind, sind zu wenig. Daher habe ich ein kleines Gedicht geschrieben.
Mag die Kirche sich erlauben
Uns zu zwingen, was wir glauben
Sieht der Bürger nicht das Leid?
Wie die Kirch' das Land entzweit?
Im Ruanda jüngster Zeit
Haben Nonnen sich erhoben
Und verbreitet großes Leid
Mit Benzin - in schwarzen Roben
Die, die glaub(t)en an den Gott
Und sich beim Altar versteckt
Als erstes brannten am Schafott
Mit heiligem Benzin in Brand gesteckt
Selbst in Kroatien: Die Kirch' es war
Welche Anfang der Vierz'ger Jahr
Mit den Ustasca - Hand-inHand
Drei Millionen Leut' verbrannt
Was im dritten Reich der Schnauzbart
Juden und auch Anderen antat
War so schlimm: Man glaubt es nicht
Gegen Kroatien jedoch ein kleines Licht
Kammern und auch Gas war teuer
So warf die Leut' man so ins Feuer
Derart schlimm ging's zu im Land
Daß die SS sogar ist weggerannt
Kommt's im Fernseh'n jeden Tag
Was am Schnauzbart man nicht mag
So darf erstaunt man sich wohl fragen
Wo sind die Kroatien-Klagen?
Auch kleinen Kinder, noch am Leben
Hat man keine Chance gegeben
Pfosten spitz gemacht man oben
Kindern in den Leib geschoben
Dann die Pfosten, nahm man hochkannt
Reingesteckt in Erd' und Sand
Die Pfosten hat man eingegraben
Um sich am Kinderleid zu laben
All das war der Kirch' bekannt
Überalll: Im ganzen Land
Doch sie predigt Nächstenliebe
Und wer nicht spurt - Da setzt es Hiebe!
Liebe Grüße
Schwarze Elfe
PS: Übrigens wurde auch Krösus auf dem Scheiterhaufen verbrannt (wurde erwähnt 490 v. Chr.)
Geändert von Gast7500 (30.06.2010 um 17:57 Uhr)
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02.07.2010, 14:05
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Christliche Kirche oder nicht - Ein großes Blatt Papier Beitrag #49
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Para-Akoluth
Registriert seit: 26.06.2010
Ort: Schwäbische alb
Beiträge: 116
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AW: Christliche Kirche oder nicht - Ein großes Blatt Papier
Nun ich rate allen die keinen Glauben haben,die nich an das reine glauben oder an Jesus Gott und den heiligen geist rate ich nicht sich mit der Parapsychologie zu beschäftigen !!!!!
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03.07.2010, 20:33
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Christliche Kirche oder nicht - Ein großes Blatt Papier Beitrag #50
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Registriert seit: 18.02.2010
Beiträge: 0
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AW: Christliche Kirche oder nicht - Ein großes Blatt Papier
Zitat:
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Nun ich rate allen die keinen Glauben haben,die nich an das reine glauben oder an Jesus Gott und den heiligen geist rate ich nicht sich mit der Parapsychologie zu beschäftigen !!!!!
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zwei Fragen:
1.
was verstehst du unter das reine ?
2.
Meinst du a) Parapsychologie oder b) Parapsychologie.de ?
Aus der Kombination der Antworten ergeben sind verschiedene gedankliche Wege.
Solltes du (2a) bevorzugen, so ist die zeitgleiche Nennung von das reine paradox, denn das reine integriert die sogenannte Parapsychologie in die Gesamtheit aller Eindrücke, so daß es keine Grenzen (und keine Fragen) mehr gibt, die es notwendig machen, Parapsychologie jenseits des sichtbaren auszugrenzen, denn es wird nichts unsichtbares mehr geben.
Solltest du hingegen (2b) bevorzugen, so bist du erst auf der Suche nach (1). Es sollte dir, der du diesen Beitrag schriebst (und daher mit entsprechenden Informationen versorgt zu sein scheinst), möglich sein, zwischen (2a) und (2b) sehr wohl zu unterscheiden.
Es wird nur schwer möglich sein, das reine zu finden, wenn du an (2b) glaubst, durch (2a) wird es jedoch sogar hinderlich:
Öffnet dir auf der Suche die Pforten ins Dunkel
Deren Türbeschläge golden und silbern glänzen
Und der Eingang in hellem Lichte strahlt
So daß du glaubst, am rechten Weg zu sein
Verblendet des Goldenen Strahlens
Unwillig den Satan zu erkennen
Der die Türe öffnete
Und dich hereinbat.
Und setzt du den ersten Schritt ins -vermeintlich- Helle, so hast du den Weg des reinen doch soeben verlassen. Die Umkehr ist jederzeit möglich, jedoch ist der Wille die Voraussetzung zur Umkehr und die Erkenntnis die Voraussetzung des Willen. Hast du die Erkentnis, so bist du bereits in Reichweite des reinen. Hast du den Willen, so bist du bereits in Reichweite der Erkenntnis. Die Wege ins reine führen durch eine Unzahl von Satans Pforten, aber nur, um (nach der Erkentnis) wieder Umzukehren. Diejenigen, die nicht wieder umkehren werden das reine ebensowenig erreichen, wie diejenigen, die sich (aus Furcht) weigern, die Pforte zu betreten, sei es mit dem Argument, erkannt zu aben, was in der Pforte schlummert. Jedoch die (richtige) Erkentnis schlummert weiter innen, so daß die Ängstlichen und Furchtsamen gleichsam mit den Verblendeten außen vor bleiben und in der Unwürdigkeit vergehen, das reine bestenfalls geahnt, jedoch nie gesehen zu haben. Jede Erkenntnis, gepaart mit dem Willen zur Umkehr, ist ein kleiner Schritt in Richtung Gott und ein grpßer Sprung von Satan weg, denn ohne Erkenntnis gibt es keinen Grund, den Willen zu beeinflussen. Das Helle und das Dunkle leuchten im selben warmen Lichtschein, jedoch, und dies ist die Erkenntnis des feinen unterschied: "an Ihren Taten werdet ihr sie erkennen"
Solltes du mit das reine irgend eine Religion, irgend eine Weltanschauung, irgend eine Kirche oder irgend eine kirchliche Ersatzgemeinschaft (Freikirche) meinen, oder was es sonst noch gibt, so verkennst du, das das reine ein feingeistiges, auf sensibelste Balance ausgerichtetes Gefühl innerer Ausgeglichenheit mit sich und der Umwelt darstellt, in der man in tiefster Harmonie mit sich und der Umweld EINS wird.
Durch Favorisierung irgend einer (der vorgenannten) Gruppen ist dieser Zustand allein nicht zu erreichen, und auch Sekten enttäuschen die auf Harmonie ausgerichtete Seele all derer, die mit warmen Gefühlen eintreten und dann zerschmettert auf der Straße liegen, oft alller materieller Güter beraubt und des (wahren) Glaubens verdrossen.
Wer mit der Herde geht, kann nur den Ärschen folgen
LG
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