Das heilige Köln
Die damaligen Urwälder links und rechtsrheinisch von Köln waren 100v.Chr. von germanischen Stämmen bewohnt, den Eburonen und den Caninefaten, beides Stämme deren Glaubenswelt gallisch-keltisch geprägt war, sie verehrten Baum- und Muttergottheiten.
Man weiß aufgrund erhaltener Naturheiligtümer das die Caninefaten ihre Anbetungsorte nur an besonderen Kraftplätzen errichteten.
50v.Chr. wurden die ansässigen Stämme von den Ubiern vertrieben, welche eine andere Religion hatten in der ein Flussgott verehrt wurde.
Man vermutet das an einer natürlichen Rundung des Rheins ein natürlicher Altarplatz der Ubier war.
Was einem heute noch wie ein Wunder vorkommen mag, ist das über dem Flusslauf eine Wetterschneide existiert, die es manchmal linksrheinisch regnen lässt, während rechtsrheinisch die Sonne scheint.
50n.Chr. wurde Köln zur römischen Kolonie, während die Ubier veranlasst wurden auf die rechte Rheinseite umzusiedeln.
Die Römer waren das erste Volk, das seine Eroberungspolitik nach äthergeographischen Aspekten verfolgte, da waren es dann zwei Stellen von Köln, die sie mit den größten Tempeln belegten.
Es sind die beiden Hügel auf denen heute der Dom und die Kirche St. Maria im Kapitol stehen. Bei letzterem könnte es auch mal der Standpunkt der Ubier gewesen sein.
Im 12. Jahrhundert war Köln die größte Stadt Deutschlands, mit einer Vielzahl an romanischen Kirchen die in einem Kranz den Dom umschlossen. Diese romanischen Kirchen sind heute noch erhalten.
Wenn die Behauptung stimmt, dass je größer der Kraftort, umso größer die Kirche sei, dann herrscht an dem Ort wo der Kölner Dom steht ein wirklich besonderer Ort der Kraft.
Aber es scheint dass die geomantische Struktur durch die archäologischen Grabungsarbeiten zerstört wurde, dies lässt sich ua daran erkennen, das der Dom anfällig für die starken Verwitterungserscheinungen geworden ist, was bei einer funktionierenden Energiestruktur so nicht möglich gewesen wäre.
Quelle: David Luczyn, magisch Reisen Deutschland