Moin Suse...
"Moin moin", hab ich in Kiel, Schleswig etc. zu meinem allerhöchsten Vergnügen kennengelernt. Selbst in dunkelster Nacht irgendwo auf dem Dorf grüßten mich vollkommen unbekannte Leute mit einem herzerfrischendem: Moin Moin...
Soso, ne Seglerin. Welch Zufall, ich bin auch begeisterter Segler musste aber im letzten Jahr meine wunderschöne Yacht verkaufen...
Vorab: ich bin kein ausgebildeter Psychologe und werde auch künftig von einer therapeutischen Anwendungen meines Wissens Abstand nehmen. Aber ein paar Ratschläge von mir:
Zu deinem Problem: Wie mir scheint, leidest du nicht an der sonst üblichen Seekrankheit (Kinetose) sondern an den Auswirkungen eines traumatischen Erlebnisses. Der von dir erwähnte Sturm.
Jeder halbwegs brauchbare Psychologe hat eine Reihe von Werkzeuge, mit denen er Angst/Panik behandelt. In Abhängigkeit der Schwere deines Erlebnisses - kamst du oder jemand anderes bei diesem Sturm körperlich zu Schaden etc.? - wird so etwas klassisch mit Verhaltenstherapie angegangen und auch von den Krankenkassen erstattet. Allerdings ist das ein relativ zeitaufwändiges Verfahren.
Ich empfehle dir aber tatsächlich eine Hypnotherapie, die von - speziell für den Bereich Hypnose - zugelassenen Therapeuten ggf. auch von den Krankenkassen übernommen werden. Du musst den Therapeuten bei deinem ersten Besuch lediglich davon überzeugen, dass dein traumatisches Erlebnis nicht nur Auswirkungen auf dein Segelverhalten

sondern auf dein ganzen Lebensbereich hat.
Hierbei kommt dann eine Technik mit Namen Refraiming (Umdeutung) zum Einsatz, die dein Erlebnis in einen anderen, nicht mehr bedrohlichen Kontext stellt. Das kann innerhalb von vielleicht drei, max. fünf Sitzungen geschehen und hat nach meiner Erfahrung die effektivste Chance, dass du dich auf deinem Boot auch bei Windstärke 6 wieder pudelwohl fühlen kannst.
Schau mal hier:
http://www.praxis-ternes.de/
Das ist ein Therapeut mit solch einer Zulassung.
So, konnte hoffentlich ein wenig helfen,
...und immer 'ne Handbreit Wasser unterm Kiel.
LG Krabbat