Zum Thema Realität:
Ich habe gelernt, dass es
Realität und
Wirklichkeit gibt.
Die
Realität ist die Objektivität, zum Beispiel ein bloßer Stuhl. Aber alles, was und wann immer wir wahrnehmen, ist
Wirklichkeit; sprich, wie die Realität auf uns wirkt.
Demnach wäre die Realität fest vorgeschrieben und bewirkt die Wirklichkeit, sodass die Wirklichkeiten aller im Grunde gleich sind, bzw. auf den gleichen Grundwerten basieren.
Ich aber glaube, dass es keine Realität gibt und dass jeder seine eigene Wirklichkeit hat. Dennoch kam es dazu, dass sich diese Wirklichkeiten auf einen Konsens eingelassen haben, der zumindest in großen Teilen eine gemeinsame Scheinrealität darstellt.
Aber wir sind immer Schöpfer unserer eigenen Wirklichkeit und wenn wir genügend Willen und Schöpfungskraft aufbringen, können wir uns von diesem Konsens loslösen und im Grunde
alles machen.
In diesem Zusammenhang finde ich es interessant, dass Menschen mit einer shizophrenen Erkrankung zum Beispiel eine Welt wahrnehmen, die sich von der unsrigen unterscheidet; auch wenn nur in geringen Teilen. Vielleicht ist dort eine Erkrankung am Werke, die eben diese psychologische Gebundenheit an den gemeinsamen Konsens etwas lockert.
Nur mal ein paar Ideen