[QUOTE=Unknow1985;98052]Hey Lapidem,
Zum ersteren möchte ich nur anfügen dass Physikalische Gesetze wohl am warscheinlichsten für Stabilität sorgen.
Es ist doch erstaunlich wie viele Religionen es gibt und wie teilweise lange es sie schon gibt... Liegt es wirklich daran dass wir so präzise ausgedrückt früher beschränkt gedacht haben und uns deshalb für alles eine Gottheit ausgedacht haben ?
Über die Jahrhunderte hinweck ist viel altes und *neues* Wissen verloren gegangen aus gründen wie Machtgier , Geldgier und Angst bzw. volkshetze !
Es kann als Auslöser für die endstehung des Universums Gott nicht ausgeschlossen werden.
Das einzigste was ich mir zumindest wünsche ist dass man nicht gleich alles weckschlägt aus der Hand was man nicht kennt. Es könnte ja giftig sein und nicht essbar ! ^^
Was ist so absurd daran dass ein Wesen mit dem know how alles erschaffen hat ??? Ich bin der Meinung gar nichts es würde uns Menshen nur nicht so gerne ins bild passen wenn uns jemand einfach nur ausgedacht hat !
Daher denke ich dass jede Wissenschaftliche erkenntniss uns näher an das Ziel und die Lösung bringen !
QUOTE]
Servus Unknow,
ich vermute jetzt mal, daß Du den "Faust" gelesen hast und kennst.
Tja, ob wir Menschen früher beschränkt waren und uns desentwegen göttliche Mächte ausgedacht haben...
NÖ.

Früher wußten wir Menschen die Natur noch zu schätzen - da waren Früchte und Tiere und Wasser und Holz und und und noch sehr wertvoll. Klar, daß irgendwer mal wissen wollte, woher das alles kommt (evtl. Loki, der ist für solche Überraschungen gut). Und schließlich erkannte mensch im Werden und Vergehen des Lebens ein System und begann die Natur dafür zu verehren.
Im Laufe der Zeit wurden die Bäume verehrt (Holz und Rinde und Blätter und Saft - so kostbar) und die Gestirne (Sonnenlicht - einfach unschätzbar) und die Fruchtbarkeit (Brombeeren sind einfach gigantisch - und das neue Kind unterstützt die Sippe mit Freude). Nachdem schon in den menschlichen Belangen Strukturen entstanden (Männer saufen - Frauen shoppen *g*), war ja klar, daß für jedes dieser unglaublich phantastischen Wunder EIN 'irgendwas/-wer' zuständig sein musste.
Nachdem mensch praktisch veranlagt ist, wurde so ein Pantheon erschaffen - als Spiegel des gegenwärtigen Daseins.
Viel altes Wissen ging verloren, da hast Du recht. Auch im Rahmen der religiösen Reduktion. Dennoch gibt es Wissen, welches nie auf Papier gebannt wurde und bis heute weitergegeben wurde und wird.
Damit wird - unter anderem - auch die Asatru - Religion gestärkt und gehalten. Kein Untergehen

.
Niemand kann sagen, wodurch das Universum entstanden ist. Es gibt schöne und gar schröckliche Geschichten dazu, die aus langen Winterabenden kurzweilige Stunden zaubern und das Denken anregen.
Sei es eine göttliche Entität gewesen (Nein, Q definitiv nicht!) oder eine biochemische Kettenreaktion, katalysiert durch etwas Quantenmechanisches mit einer kleinen Zutat banaler Elektrizität - mir ist es im Prinzip wurscht.
Dadurch, dass es einige gibt, die sich einbilden, die Antwort zu wissen, wird eine Diskussion erst interessant (und eine Übung für Geduld, Rhetorik und Diplomatie).
Ich hab mal den Spruch gehört: Wat de Buur net kennt, fret he nich.
Nobel, Unknow, daß Du Dir wünschst, daß mensch erst mal zuhört und nachdenkt, bevor er verurteilt. Ebenfalls eine gute Geistesübung, doch manchmal, so fürchte ich, liegt eine mentale NonCompliance vor. Gut, wenn sich jemand dabei selbst ertappt (ich ertappe mich desöfteren *g* - so spreche ich aus Erfahrung).
Jo, was ist daran so absurd?? Nichts. Nur der Krönung der Entwicklung - Blubberkram.
Andererseits - was war zuerst da?
Die Entität und dann die Religion - oder erst der Glaube, aus dem die Entität entstand? (Wie war das? Wenn nicht mehr an die alten Götter geglaubt wird, sterben sie?) Sieht doch nach einem Kreislauf aus und einer müssigen Huhn / Ei - Frage.
[Ich hatte zuerst *Hund / Eis - Frage* geschrieben, bis mir auffiel, daß ein Hund nicht gackert und Vanilleeis keine Schale hat

.]
Wissenschaftliche Erkenntnisse bringen uns sicher näher an... was? Ist es wirklich das Ziel? Wird es wirklich irgendwann eine endgültige Lösung geben?
Oder wird der Mensch, um cerebral nicht zu atrophieren, sich stets neue Fragen stellen?
42. Die Antwort kennen wir. Doch die Aufgabe ist, die Frage zu finden.
Huch, das war jetzt aber mal wieder ne ausgiebige Akrobatiknummer meines Verstandes. Und das mit zwei Stunden Schlaf in 30 Stunden. Geil, so ein Brain

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LG
Lapidem