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Alt 09.03.2010, 00:55   Jenseitsbegegnungen Beitrag #1
Jazz
Para-Frischling
 
Benutzerbild von Jazz
 
Registriert seit: 08.03.2010
Ort: Bonn
Beiträge: 13
Standard Jenseitsbegegnungen

Ersteinmal Hallo an Alle,

Ich bin neu hier im Forum da ich irgendwie auf der Suche nach jemandem bin, der mir in einem Anliegen weiter hilft.
Zur Sache:
Als ich etwa 3 Jahre alt war, haben tote Kinder und Frauen Kontakt zu mir aufgenommen. Wie sich später herausstellte, war unser Garten zur Kriegszeit ein Massengraben für Leichen da in dem Haus irgendwie Frauen und Kinder Schutz vor dem 2. WK gesucht hatten. Meine Mutter (die in der Kindheit ähnliche Erlebnisse mit Toten hatte) glaubte mir und rief den Dorfpriester. Nach der Segnung des Hauses war der "spuk" vorbei.
Als kleines Kind hatte ich keine Angst vor dem was ich sah, mit dem älter werden wünschte ich mir aber mit aller Kraft, dass es aufhört. Und es hörte auf.
Als mein Vater dann vor 5 Jahren starb, tragischer Weise war es Selbstmord, versuchte ich irgendwie Kontakt zu ihm aufzunehmen. Schließlich hatte ich vorher auch schon fremde Menschen sehen können.. und ich hatte nie die Möglichkeit, mich von ihm zu verabschieden. Das gelang mir allerdings nie, ich sage mir immer, er wollte sich vielleicht nicht zeigen um mir keine Angst einzutreiben.. Erst als ich in Italien war, in unserem Ferienhaus, spürte ich eines Nachts einen kalten Atem auf meiner Schulter und ich traute mich nicht die Augen zu öffnen aus Angst, es könnte aufhören. In Gedanken sprach ich zu ihm und plötzlich fühlte ich mich ganz stark gedrückt.. Es war unfassbar und mir schossen Tränen in die Augen. Ich machte sie auf und es hörte tatsächlich auf.
Nun frage ich mich a) ob es eine Ortsgebundenheit für Seelen gibt und b) ob ich mir meine Gabe wieder antrainieren kann, ohne eine Tür zu öffnen, die zu viel(e) rein lässt und die ich danach nicht wieder schließen kann.. denn ein Schisser bin ich immer noch..
Außerdem habe ich wirklich gesunden Respekt vor diesen Dingen, da ich eben schon als Kind damit konfrontiert wurde und weiss, dass man damit wirklich Hilfe leisten kann. Vorab: Aus Gläserrücken und ähnlichem mache ich mir nichts, da ich die Ruhe der Geister nicht absichtlich stören möchte.
Das einzige was mir geblieben ist, sind meine Träume. Diese weisen mir oftmals die Wahrheit, also Dinge die andere mir nicht sagen, die sich im Nachhinein bawahrheiten. Ebenso sehe ich damit hin und wieder die Zukunft voraus. Das ist vielleicht genau das, was einigen als Dejà-vu Ereignis bekannt vorkommt.
Dadurch, dass ich gläubig bin und eben an Gott glaube, mache ich mir Sorgen um die Seele meines Vaters, so behämmert sich das jetzt auch anhören mag. Denn ich vertrete die Meinung: Gott (oder gebt ihm einen anderen Namen) gibt das Leben, und er alleine sollte es auch wieder nehmen.
Wie kann ich mich in Kontakt setzen ohne ihn und mich einer Gefahr auszusetzen? Kann mir jemand weiter helfen?

Liebe Grüße,
Jazz
Jazz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2010, 09:42   Jenseitsbegegnungen Beitrag #2
cedrak
Para-Lama
 
Registriert seit: 05.02.2010
Ort: Niederlande
Beiträge: 222
Standard AW: Jenseitsbegegnungen

Hallo,

suche hier mal im Forum nach ergebundenen Geistwesen, da findest du schon einiges (auch von mir).

Die Sensitivität, die ein Mensch besitzt kann man nicht verlieren. Du kannst sie durch über wieder aktivieren. Wobei das aber sehr pauschal klingt, manche Sensitivität verändert sich mit der eigenen Entwicklung, die man begeht. Außerdem sind Kinder offener. Das kann man kurz so erklären. Je näher man dem Zustand des Geistes ist (man selbst ist gemeint), umso sensitiver kann man sein. Sprich als Kind und als Greis/in ist man eher sensitiv, als in der Mitte seines Lebens. Auch das ist wieder allg. und Ausnahmen bestätigen die Regel.

Zur Kontaktaufnahme noch einige Sachen.

Kommuniziere mit ihm über deine Gedanken. Wünsche ihm alles Gute und denke oft an ihn. Das wird ihm in seiner Lage (die Lage eines Selbstmörders ist in wenigen Religionen und Philosophien positiv dargestellt [eigentlich in keiner] und das kommt nicht von irgendwo) am meisten helfen können.
Mache dir bewusst, dass Kontakt, der nicht auf den Gesetzen der Geistwelt beruht, wahrscheinlich nur dir helfen würde. Also bist dann du derjenige, der mit dem Verlust umgehen muss und intensives Trauern ist nicht einfach.

cedrak
cedrak ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2010, 10:09   Jenseitsbegegnungen Beitrag #3
DPM2010
Para-Frischling
 
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Registriert seit: 07.04.2009
Ort: Neustadt weinstrasse
Beiträge: 18
Standard AW: Jenseitsbegegnungen

Zitat:
Zitat von Jazz Beitrag anzeigen
Nun frage ich mich a) ob es eine Ortsgebundenheit für Seelen gibt und b) ob ich mir meine Gabe wieder antrainieren kann, ohne eine Tür zu öffnen, die zu viel(e) rein lässt und die ich danach nicht wieder schließen kann.. denn ein Schisser bin ich immer noch..

Liebe Grüße,
Jazz
Hi Jazz

zu A: Die Geister haben eine Energiequelle. Entweder ihr toter oder ihr lebender Körper. Die Toten sind also Ortsgebunden, können aber auch wo anders sein. Die lebenden sind woanders können aber auch in ihrem lebenden Körper sein.

zu B: Ja, Du kannst deine Gabe wieder an-trainieren. Und ja du kannst die Tür wieder schließen wenn du das Training beendest. Oder exzessiv Sport treibst oder andere Dinge tust, die deine Lebensenergie verbrauchen.

lg DPM2010
DPM2010 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2010, 14:30   Jenseitsbegegnungen Beitrag #4
Jazz
Para-Frischling
 
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Registriert seit: 08.03.2010
Ort: Bonn
Beiträge: 13
Standard AW: Jenseitsbegegnungen

Ersteinmal vielen Dank für die schnellen Antworten.

Ich gebe Dir recht, Cedrak, dass Kinder einfach offener sind für Begegnungen der anderen Art, was durchaus auch an ihrer Naivität und Unschuld liegt. Ich habe gestern schon einige deiner Beiträge gelesen, dachte, dir sogar eine PN geschickt zu haben.. Ich habe zwar viele interessante Dinge gelesen, aber nichts, was wirklich auf mein Problem passt. Denn ich weiß auch gar nicht, ob mein Vater ein erdgebundener Geist ist, oder nicht.

DPM2010: Ich rede viel zu meinem Vater, in meinen Gedanken und in Gebeten. Das empfinde ich als sehr wichtig weil ich glaube, dass selbst wenn ich ihn nicht sehen oder hören kann, er es sehr wohl kann. Ich bete auch oftmals für seinen Seelenfrieden, eben weil er auf diese Art und Weise von uns gegangen ist. Das beunruhigt mich natürlich, nicht zu wissen, ob seine Seele die angemessene Ruhe finden kann. Nein, es macht mich irre. Daher möchte ich irgendwie zu ihm in Kontakt treten, ich habe einige Fragen die auf Antworten warten.

Wie kann ich diese Gabe denn trainieren? Wie soll das gehen? Wie gesagt, ich will ja keine Dämonen herbeirufen oder Seelen stören die eben schon ihre Ruhe gefunden haben (Ich weiß, wie genervt ich bin, wenn man mich nur aus meinem geliebten Schlaf stört..). Also wie "desensibilisiere" ich mich erneut, damit ich nur sehen, was auch für meine Augen bestimmt ist?

Lieben Gruß und nochmals Danke,
Jazz
Jazz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2010, 15:35   Jenseitsbegegnungen Beitrag #5
cedrak
Para-Lama
 
Registriert seit: 05.02.2010
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Beiträge: 222
Standard AW: Jenseitsbegegnungen

Zitat:
Zitat von Jazz Beitrag anzeigen
Ich habe gestern schon einige deiner Beiträge gelesen, dachte, dir sogar eine PN geschickt zu haben..
Leider habe ich keine erhalten.


Zitat:
Zitat von Jazz Beitrag anzeigen
Ich habe zwar viele interessante Dinge gelesen, aber nichts, was wirklich auf mein Problem passt. Denn ich weiß auch gar nicht, ob mein Vater ein erdgebundener Geist ist, oder nicht.

Dann kannst du dein Problem noch ein bisschen näher beschreiben, damit dir spezifischer geholfen werden kann.

Zitat:
Zitat von Jazz Beitrag anzeigen
Ich rede viel zu meinem Vater, in meinen Gedanken und in Gebeten. Das empfinde ich als sehr wichtig weil ich glaube, dass selbst wenn ich ihn nicht sehen oder hören kann, er es sehr wohl kann. Ich bete auch oftmals für seinen Seelenfrieden, eben weil er auf diese Art und Weise von uns gegangen ist.
Das ist eigentlich das einzige, das du aktiv machen kannst und machen solltest.

Zitat:
Zitat von Jazz Beitrag anzeigen
Das beunruhigt mich natürlich, nicht zu wissen, ob seine Seele die angemessene Ruhe finden kann. Nein, es macht mich irre. Daher möchte ich irgendwie zu ihm in Kontakt treten, ich habe einige Fragen die auf Antworten warten.
Es ist natürlich schwierig seine innere Unruhe in den Griff zu bekommen, das wird jeder wissen, der schon mal irgendeinen inneren Drang gespürt hat.
Aber überhaupt jemanden finden, der tatsächlich mit deinem Vater einen Kontakt aufbauen kann, ist sehr schwierig. Und diejenigen, die es wirklich können und wissen, was sie tun, würden es nicht machen (es sei denn du gerätst an "Abzocker").
Diejenigen, die es können, aber nicht wissen wie die Gesetzmäßigkeiten sind, werden sicher "Fehler" machen. Die erste Schwierigkeit ist, deinen Vater sicher zu identifizieren.
Ich kann dir nur davon abraten, da ich selber doch einige Erfahrung in der Jenseitsforschung habe.


Zitat:
Zitat von Jazz Beitrag anzeigen
Wie kann ich diese Gabe denn trainieren? Wie soll das gehen? Wie gesagt, ich will ja keine Dämonen herbeirufen oder Seelen stören die eben schon ihre Ruhe gefunden haben (Ich weiß, wie genervt ich bin, wenn man mich nur aus meinem geliebten Schlaf stört..). Also wie "desensibilisiere" ich mich erneut, damit ich nur sehen, was auch für meine Augen bestimmt ist?
Generell sieht jeder nur das, was für seine Augen bestimmt ist.
Aber das Hellsehen ist eine Art von Sensitivität, die man nicht trainieren, im Sinn von aktivieren, kann. Das kommt natürlich auch auf die Art und Weise an. Kannst du noch ein bisschen darüber berichten, etwa wie und wann hat es sich das letzte Mal geäußert und dergleichen?

cedral
cedrak ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2010, 17:37   Jenseitsbegegnungen Beitrag #6
Jazz
Para-Frischling
 
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Registriert seit: 08.03.2010
Ort: Bonn
Beiträge: 13
Standard AW: Jenseitsbegegnungen

Lieber Cedrak,

Das mit der PN habe ich in der neuer PN erklärt, ich bin manchmal ein wenig schusselig

Zitat:
Aber überhaupt jemanden finden, der tatsächlich mit deinem Vater einen Kontakt aufbauen kann, ist sehr schwierig. Und diejenigen, die es wirklich können und wissen, was sie tun, würden es nicht machen (es sei denn du gerätst an "Abzocker").
Genau das möchte ich nicht, daher versuche ich, meine eigene Gabe wieder zu erlangen. Schwarze Schafe gibt es auf dem Gebiet bestimmt sehr viele, da sich mit dem Leid und der Hoffnungslosigkeit der Menschen immer gut Geld machen lässt.
Dazu fällt mir gerade ein (das hatte ich tatsächlich vergessen.. man siehe meine Schusseligkeit), dass mein Halbbruder (14 Jahre älter als ich) kurze Zeit nach dem Tod unseres Vaters eine befreundete Frau aufgesucht hat, die meinte, auch eine solche Gabe zu haben. Und sie hat angeblich Nachrichten von ihm erhalten. Dabei bin ich nicht gerade gut weggekommen.. Mein Bruder bot mir dann auch an, mit mir diese Frau erneut aufzusuchen, was ich aber einfach nicht wollte. Sie kannte meinen Vater ja nichtmal. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er schlecht über mich reden würde.. aber wer weiß das schon so genau. Aber das Verhätnis zwischen mir und meinem Bruder ist eh schon schwierig, aber das ist ein Kapitel für sich.

Das einzige, was mir ein wenig geblieben ist, sind meine Träume. Die decken schonmal hier mal da eine Wahrheit auf. Ganz blöd gesagt: mein Freund hat mich mal fies angelogen, aber ich habe ihm geglaubt. Und dann träume ich 2 Nächte später wie sich die Situation angeblich ereignet haben soll. Ich werde wach, wecke ihn auch, und konfrontiere ihn damit. Aber nicht: Ich habe geträumt.. Sondern: Wann warst du denn dort und hast das und das gesagt? Und wieso lügst du mich überhaupt an? Er wurde dann ganz blass und naja, musste seine Lüge zugeben.
Manchmal träume ich auch Sachen, die noch geschehen müssen/können. Erst als ich anfing, mich intensiver damit zu beschäftigen (nicht mithilfe von Lektüren) z.B. meine Träume nieder zu schreiben, darüber zu reden, eine eigene Decodierung zu erschaffen, fiel mir auf, dass diese passieren! Genau so, ähnlich eines Dèja vues, wie ich manchmal weiß, wie ein Gespräch oder eine Situation von statten geht bevor sie beendet ist. Ich habe mal ein wenig experimentiert und interveniere manchmal, und tatsächlich ändert das den jeweiligen Verlauf. Ich finde es faszinierend.

Meine erste und letzte Begegnung mit meinem Vater hatte ich im Sommer `07 als ich mit meiner Mutter in unserem Ferienhaus in Italien war. In dem Dorf ist er beigesetzt worden, allerdings ohne Messe wegen der Umstände seines Todes. Da ist Italien eben noch härter als der rest der Welt. Naja. Mit meiner Mutter teilte ich mir in der Nacht, wie immer wenn wir alleine sind, das Ehebett meiner Eltern. Sie schlief schon als ich einen kalten Luftzug am linken Arm spürte, ich lag auf der rechten Seite. In meinen Gedanken sprach ich dann zu meinem Vater, in der Hoffnung, dass dies ein Zeichen sei. Öffnete aber nicht die Augen in der Angst, es könnte aufhören. Ich sagte ihm u.a. wie lieb ich ihn habe und dass er mir sehr fehlt. Da spürte ich, wie mich etwas drückte, es fühlte sich wie eine kräftige Umarmung an und Tränen liefen mir runter, weil ich wusste, dass er es ist. Als ich die Augen öffnete, mein Herz schlug wie wild, war alles vorbei.
Desto mehr Zeit vergeht, umso mehr glaube ich, es handelte sich dabei nur um Wunschdenken.. Die Psyche kann auch so einiges auslösen. Ich weiß nur, dass ich mir seinen Besuch seit sehr langer Zeit herbei sehne weil ich es einfach unfair finde, dass meine Mamma, meine Oma, meine Tante schonmal von ihm geträumt haben. Nur ich nicht. Das war zumindest der Stand von damals. Vor wenigen Wochen erschien er mir dann im Traum. Zum ersten und letzten Mal. Ich musste im Traum weinen weil er in einem kleinen, spartanischen Zimmer hauste und ich wollte ich nicht so zugerichtet sehen. Er sah mich traurig an. Umarmte mich. Ich erinnere mich noch einigermaßen an diesen Traum, aber leider konnte ich da nicht interagieren.

Ein Freund hat mir vor ca 1 Jahr erzählt, dass er weiß, wie man seine Träume beeinflussen und steuern kann, aber ich wollte nicht viel darüber wissen da meine Träume mir irgendwie heilig sind, es sei nicht korrekt, sie beeinflussen zu wollen.
Gestern habe ich ihm dann eine Nachricht geschrieben, dass ich es jetzt doch von ihm lernen möchte. Heute treffen wir uns in einem Chat, da ich gerade nicht in Deutschland bin, um darüber zu reden. Mal schauen, was dabei herauskommt.

Jetzt habe ich mich doch mal ausgelassen
Falls das jemand alles lesen will und kann, freue ich mich natürlich über eine Antwort.

Liebe Grüße,
Jazz
Jazz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2010, 18:45   Jenseitsbegegnungen Beitrag #7
cedrak
Para-Lama
 
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Standard AW: Jenseitsbegegnungen

Hallo,

so wie sich das für mich aus aller Ferne anhört, liegt in eurer Familie einiges im Argen. Ein Selbstmord geht in einer Familie nicht spurlos hindurch (oder wird grundlos begangen). Es sind meist viele kleine Baustellen, die man häufig nur gemeinsam bewältigen kann. Daher würde ich beinah zu einer Familientherapie raten, denn das wohl deiner Familie (zu der du auch gehörst, vergiss das nicht) sollte jetzt im Vordergrund stehen.

Wie lange ist dieser tragische Vorfall her?

Es klingt hart, aber dein Vater ist jetzt tot, da kann ihm in der Geistwelt nicht noch ein derartiges Übel ereilen. Sein Zustand ist durch den Selbstmord sicher nicht der angenehmste, aber weder ewig noch unerträglich.

Und deine Sensitivität aktivieren und deinen Vater dadurch evtl. wiedersehen, ist eine äußerst schwammige Angelegenheit. Das hat etwas damit zu tun, was ich im vorigen Beitrag schon an schnitt. Wir nehmen i.d.R. das wahr, das wir wahrnehmen sollen (wobei sich das "Sollen" nicht auf Schicksal bezieht, sondern auf eine Entscheidung, die getroffen wurde [Reinkarnationslehre]).

Die Begegnung, die du mit deinem Vater (möglicherweise) hattest, kann auch eine Menge bedeuten. Zumal psychogen erzeugt oder physikalisch. Ebenso gut kann es auch ein Geistwesen gewesen sein, aber ein richtiges Indiz wird man da nicht mehr finden können. Besonders da unsere Erinnerung sich leider nach einer gewissen Zeit selbstständig an Geschehenem vergeht (und es u.U. an unsere !bewussten! Prägungen anpasst).

Wie gesagt, versucht als Familie (ich kenne natürlich keine Umstände, wage mich aber trotzdem) eine Lösung für euch zu suchen. Vielleicht kann sogar eine Familienaufstellung Spannungen klar identifizieren. Denn eins ist sicher, einen Bruch erleidet man nun mal, wenn einem so etwas passiert.

Habe bestimmt Fragen offen gelassen,

cedrak
cedrak ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2010, 22:23   Jenseitsbegegnungen Beitrag #8
Jazz
Para-Frischling
 
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Standard AW: Jenseitsbegegnungen

Das ganze hat sich vor ziemlich genau 5 Jahren ereignet, was auf jeden Fall tragisch war, aber nicht tragischer als bei anderen Hinterbliebenen die durch einen solchen Verlust durch mussten.
In meinem persönlich Fall kommt hinzu, dass ich fast ein Jahr keinen Kontakt zu meinem Vater hatte, als es sich ereignete. Demnach, und auch durch eine räumliche Trennung, konnte ich seinen Tod nicht wahrhaben, da ich im Gedanken hatte, er sein lediglich 50km von mir entfernt, wie schon seit Jahren.
So richtig habe ich es dann bei der Beisetzung begriffen.

Ich danke Dir wirklich für jeden einzelnen Ratschlag, aber eine Familientherapie oder ähnliches kann ich uns allen nicht zumuten. Ich habe schon oft, auch zu Lebzeiten meines Vaters, als Küken der Familie versucht, alle Wogen zu glätten, und es hat nichts genützt bzw. höchstens mich reingeritten. Nach all den Jahren musste ich einen gesunden Egoismus entwickeln um mich selber zu schützen, und daran halte ich mich weiterhin, ich muss. Weshalb ich 2x für mehr als ein Jahr keinen Kontakt zu meinem Vater hatte? Nun, das erste Mal, um meinen Bruder in Schutz zu nehmen der dann hinterrücks Mist über mich erzählt hat und das zweite glorreiche Mal, weil der Bruder meines Vaters Mist über mich erzählt hatte und mein Vater ihm mehr als mir geglaubt hat.
Das hört sich jetzt bestimmt fantastisch an im ursprünglichen Sinne, aber ich bin kein schlechter Mensch, ganz im Gegenteil.. Aber gerade die Guten bekommen irgendwie immer Tritte in den Allerwertesten..

Ich hoffe das konnte deine Frage beantworten. Und wirklich vielen Dank für deine Zeit und deine Mühe, das weiß ich sehr zu schätzen.
Jazz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2010, 22:52   Jenseitsbegegnungen Beitrag #9
cedrak
Para-Lama
 
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Standard AW: Jenseitsbegegnungen

Wenn es mit deiner Familie so steht, hilft manchmal nur ein Abschied, der niemals auf Ewig ist (nichts ist auf ewig). Wenn sie dann begreifen, was sie an dir vermissen, werden sie auf dich zu kommen. Und wenn du wirklich so ein guter Mensch bist, wie du sagt, wird das eher früher als später sein.

Und den Tritten liefern sich die guten Menschen gerne aus, damit die "Schlechten" die Wahl haben, auch besser handeln zu können. Es kommt eben immer auf die Spannweite des Bogens an, wie weit der Pfeil fliegt.

Schließe also am besten für dich mit dem Tod deines Vaters ab und versuche seine Anwesenheit (wenn er als Selbstmörder nach gerade mal fünf Jahren schon soweit ist) für dich selber zu nutzen. Aber kontaktiere ihn nicht, denn du würdest dein eigenes Problem damit auf ihn abwälzen versuchen. Das wiederum kann nie ganz funktionieren, da es nicht ohne Grund "dein Problem" ist.


cedrak
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