Hallo liebe Leute,
Ich habe mich neu hier ca. vor zwei Wochen angemeldet und mich mal durch die verschiedenen Themen und Foren, die es hier so gibt quasi durch-gelesen.
Ich bin auf der Suche nach etwas gewesen, was meinen, mich seit meiner Kindheit verfolgenden Ereignissen in irgendeiner Weise gleichen könnte, habe aber bis jetzt leider noch nichts dergleichen finden können.
Ich hoffe, auf diesem Wege Menschen zu finden, die vielleicht ähnliches erlebt haben oder die sich mit den Sachen beschäftigen und mir helfen können mich selbst und die Ereignisse zu verstehen und einordnen zu können.
Hierfür muss ich nun echt weit ausholen und ich hoffe, dass Ihr trotzdem meinen Bericht Lesen und kommentieren werdet, denn das wäre mir sehr wichtig. Ich habe diese Dinge noch nicht mal so genau, wie ich es nun tun werde mit meinen zahlreichen Psychiatern besprochen, da ich in dem Bezug schon oft schlechte Erfahrungen machen musste.
Psychiater und Ärzte sehen alles nur aus einem, dem Logisch erklärbaren Blickwinkel und verschreiben einem daraufhin viel zu schnell irgendwelche Medikamente, die dann angeblich helfen sollen (außer das ich davon breit wurde, haben sie mir aber nicht geholfen. Ich habe diese Dinge mit und ohne Medikamentöse Therapie gesehen und gefühlt und ich bin mir zu 100% sicher, dass es diese Dinge wirklich gibt und dass das, was ich gesehen habe, auch wirklich geschehen ist.
Soweit jetzt erst mal der „Vorspann“. Ich fange nun einfach mal an, all meine Ereignisse von meiner Kindheit an, bis jetzt wiederzugeben.
Angefangen hat es mit 6 oder 7 Jahren, wie alt ich genau war, weiß ich leider nicht mehr. Ich weiß nur, dass ich mich an nichts vor diesem Alter erinnern kann, also passieren diese Dinge seit ich denken kann.
Es fing erst relativ harmlos an. Immer wenn ich als kleines Kind mich entspannen (das heißt Schlafen oder mal für einen Moment die Augen zu machen)wollte, habe ich einen wirklich riesigen, gelben Ball aus der Ferne auf mich zu rollen sehen (sehen im Geiste, aber nicht so, dass ich daran gedacht hätte, sondern fremdbestimmt). Dieser Ball vereinnahmte mein komplettes Bewusstsein und machte mir eine Riesen Angst.
Ich konnte diesem Ball nicht entkommen und er kam immer näher auf mich zu gerollt und würde immer größer, bis er mein ganzes Bewusstsein eingenommen hatte, erst wenn ich unter Anstrengung meine Augen auf machen konnte, konnte ich mich so langsam wieder beruhigen, weil ich ihn dann nicht mehr sehen konnte und ihm entkommen bin.
Mit der Zeit bekam ich das aber auch, wenn ich mich in die Badewanne legte, meine Augen schloss und mich entspannen wollte. Das ganze wurde immer schlimmer und es war ein ganz ekelhaftes Gefühl, wenn dieser Riesige Ball mein Bewusstsein für sich eingenommen hatte.
Meiner Mutter hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts von den Ereignissen erzählt. Das zog sich meine gesamte Kindheit so hin.
Als nächstes hatte ich, da muss ich ungefähr 7 oder 8 gewesen sein, ein merkwürdiges Ereignis auf meinem Hochbett, was ich damals hatte.
Ich saß dort und habe ein Buch gelesen (ich habe und Lese immer noch sehr viel), als ich plötzlich und ohne das ich vorher müde oder erschöpft gewesen wäre, weg war.
Ich sage „weg“, weil ich es nicht anders beschreiben kann. Ich weiß nicht, an welchem Ort ich da gewesen bin, aber Fakt ist, das ich auf einmal wieder erwacht bin ohne jegliches Zeit – oder Raum Gefühl, daher kann ich leider auch keine Angaben dazu machen, wie lange ich weg gewesen bin oder wo. Ich habe keine Ahnung. Dazu habe ich mir persönlich schon eine Theorie erstellt und zwar, dass da in mein Schicksal eingegriffen wurde.
Vielleicht wäre mir, wenn ich zu diesem Zeitpunkt da gewesen wäre, irgendetwas passiert (zB. vom Bett gefallen oder sonst was), was noch, oder vielleicht gar nicht mein Schicksal gewesen wäre.
Das nächste Ereignis hatte ich nicht lange Zeit danach. Ich saß auf meinem Bett, meine Mutter war mit meinem Stiefvater weg gegangen und die ganze Nacht nicht da. Es war schon ziemlich spät. Ich weiß nicht mehr genau, wie spät, aber es war schon lange Zeit dunkel gewesen und ich konnte nicht Schlafen, weil ich Angst vor dem, ich nenn es jetzt mal „Bewusstseins-Ball“ hatte.
Ich starrte gegen die Decke und als ich meinen Blick abwandte und an die mir gegenüberliegende Wand schaute, habe ich ganz eindeutig Zwei Schatten, in Form von Menschen gesehen. Ich habe sofort total Angst bekommen und war mir total sicher, dass zwei Menschen im Haus sein mussten. Ich hatte das Telefon neben mir liegen und rief sofort die Polizei an.
Ich erklärte Ihnen panisch alles und sie kamen auch innerhalb kürzester Zeit. Als sie da waren, durchsuchten sie das Haus, konnten aber niemanden finden, noch irgendwelche Einbruchspuren entdecken. Meine Mutter wurde telefonisch informiert, der das ganze dann total peinlich war und so erst hat Mama von den Dingen erfahren, die ich erlebt habe.
Das war nun der Startschuss für meine Mama, das man psychiatrisch was unternehmen sollte. Und so wurde ich ständig zu Psychiatern geschleift, die alle eine andere Meinung von meiner Psyche hatten, dabei wusste ich doch ganz genau, was ich gesehen hatte ist definitiv wahr gewesen.
Ich habe dann auch mit 9 Jahren meine ersten Medikamente bekommen, die dagegen helfen sollten, was ich sehe und darüber denke, aber nichts hat geholfen, aber das habe ich dann für mich behalten. Ich habe ab dem Zeitpunkt nie wieder mit jemand groß darüber gesprochen. Ich hatte ja gesehen, zu was das führen kann.
Dadurch wurde ich natürlich immer mehr Außenseiter, aber so ist das nun mal. Ich bereue nicht, ein Außenseiter gewesen zu sein, in einer Gesellschaft, die nur mit Ihren Augen sehen können.
Ich wurde immer älter und kam mit 16 das erste Mal dann in eine geschlossene Kinder – und Jugend Psychiatrie, auf die Gründe deswegen, möchte ich nicht näher eingehen, das wäre dann doch zu Privat. Kann nur so viel sagen, dass es was mit den ganzen, schon beschriebenen Ereignissen zu tun hatte, denn diese hörten zu keinem Zeitpunkt meines Lebens auf. Es gab zwar Phasen, da passierte Monatelang nichts, aber eingeholt haben sie mich immer wieder.
Diagnostiziert wird mir bis heute noch schizophrene Wahnvorstellungen, aber ich BIN NICHT KRANK! Ich weiß das. Ich kann von Wirklichkeit und Unwirklichkeit sehr gut unterscheiden.
Mit 18 und 19 Jahren, hatte ich dann wieder eine Reihe von Ereignissen, wo auch mein fast schon beeindruckendes Ereignis vorkam.
Ich konnte auf einmal, wenn ich z.B. in den Bus stieg oder einfach so draußen lang ging von jedem Menschen die Aura sehen.
Das heißt, ich habe Farben von Menschen abstrahlen sehen. Ich sah Drei Farben, kann mich aber leider nur noch an eine erinnern, die ich sah. Grün.
Und ich habe, wenn ich in den Bus eingestiegen bin, mehrmals alle Mitfahrer Weinen sehen und ich selbst musste dann auch Weinen, weil ich auf einmal all ihr Leid und Ihren Kummer gespürt habe. Es war wirklich kaum zu ertragen.
Dann lag ich mal in meiner Wohnung, und nun kommt das Beeindruckenste Erlebnis, was ich hatte und wofür ich auch sehr dankbar bin, dass ich das Erleben durfte: also, wie gesagt, ich lag auf meinem Bett und wollte eigentlich Schlafen und es war die Phase, wo man noch halb Wach und halb im Schlaf ist, als ich auf einmal und mit einer absoluten Selbstverständlichkeit Dinge aus meinem Raum, in meine Hand per telekinetischen Kräften befördern konnte.
Ich hab nur dran gedacht z.B. den Kerzenhalter in meiner Hand halten zu wollen und er war in meiner Hand. Er war einfach sofort in meiner Hand und so konnte ich es mit allen Sachen dort tun. Ich hatte aber auch keine Angst davor und auch nicht das Gefühl, dass das hier jetzt grad vielleicht etwas merkwürdig sein könnte. Es war, als könnte ich das ganz selbstverständlich schon mein ganzes Leben lang. So wie Nudeln Kochen oder irgendeine andere Tätigkeit, die man einfach lernt und dann kann.
Dann irgendwann hat sich mein Zimmer, aber dies geschah nun nicht von mir aus, sondern Fremdgesteuert einmal komplett verschoben.
Die Wände und der komplette Raum verschwamm und veränderte sich, direkt vor meinen Augen und da bekam ich Angst. Ich versuchte angestrengt aus diesem Zustand heraus zu kommen und schaffte es dann auch unter Aufbietung all meiner Willensstärke.
Dann war auf einmal alles wie vorher. Der Raum war so, wie er vorher gewesen ist und alles hatte ein Ende.
Dann hatte ich wieder eine längere Pause, wo nichts dergleichen geschah. Mit 20 dann habe ich immer in meinem Bewusstsein eine Frau mit schwarzen, langen Haaren, in einem Raum in einer Ecke sitzen sehen und verzweifelt um Hilfe schreien gehört.
Sie saß in einem ganz dunklem Raum, wo sie drin eingesperrt war, aber ich konnte ihr nicht helfen, ich wusste nicht, wie.
Dann hatte ich einen Traum, wo ich gesehen habe, dass sich eine Freundin von mir die Arme aufschneidet. Am nächsten Tag zeigte sie mir Ihre Arme und sie waren aufgeschnitten (das hatte sie sich selbst zugefügt).
Dann, mit 21 hatte ich mein bis jetzt am beängstigendes Erlebnis und ich bin heilfroh, dass es sich mir bis jetzt nie wieder gezeigt hat.
Ich bin in der Zwischenzeit in eine andere Stadt umgezogen und hatte schon einige zeit in dieser Wohnung gelebt, als ich im Bett lag und wieder in diesem halb Schlaf, halb Wach Zustand, aber so, dass ich wirklich ganz sicher bin, von Traum und Realität unterscheiden zu können, und ich hatte nicht geträumt. 100% nicht.
Ich lag da also und es war schon dunkel. Ich konnte nicht so richtig einschlafen. Mir gegenüber befand sich mein Sofa.
Auf einmal saß dort eine schwarze Gestalt, in Form eines Menschen. Schwarzer Umhang mit schwarzer Kapuze. Ich hab mich total erschrocken und wollte hochfahren und sofort das Licht anmachen, aber ich konnte mich nicht mehr bewegen. Ich konnte weder Sprechen noch einen Finger krümmen und war der Situation völlig ausgeliefert.
Ich fing vor Angst an zu Schwitzen und versuchte, mich mit einer riesigen Anstrengung aus meiner Starre zu befreien, aber es ging einfach nicht. Mein Körper zitterte vor Anstrengung und Angst. Das war ein so böses Geschöpf, was da auf meinem Sofa saß, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Ich habe seine bösartigen Schwingungen sehr stark gespürt.
Ich wusste instinktiv, dass wenn ich es schaffen sollte, aus meiner Starre zu entkommen und mich aufzurichten, dass Wesen verschwinden würde und so vergingen qualvolle Minuten der Angst und der absoluten Anstrengung und endlich hatte ich es geschafft, unter all meiner letzten Kraft mich mit einem Ruck aufzurichten.
Wie es mir meine Intuition gesagt hatte, war damit das Wesen mit einem mal verschwunden. Ich rannte sofort zum Lichtschalter und machte das Licht an. Alles war wieder normal. Nur mein Herzschlag nicht.
Dann eine lange Pause wieder. Es ging weiter mit 25. Ab da habe ich angefangen um mich herum hin und wieder Menschen zu sehen, aber nie älter als 30 Jahre.
Meine letzten beiden „gesehenen“ waren einmal morgens, vor meiner Arbeit im Treppenhaus, ein Mann, ganz in schwarz auf der Treppe in hockender Haltung, mit dem Kopf nach unten sitzend. Böse Ausstrahlung. Ich habe mich erschrocken, Angst bekommen, da ich gespürt habe, dass es der selbe Schlag war, wie das eine Böse Geschöpf, was ich einst in meiner Wohnung sah, nur war es nicht ganz so böse, aber von der Ausstrahlung war es eben der selbe Schlag. Ich rannte schnell nach unten zur Eingangstür.
Dass nächste und letzte Ereignis war dann vor ca. 2 Wochen. Ich war auf dem nach Hause Weg von der Arbeit mit meinem Auto. Beim Blick in meinen Rückspiegel habe ich ein blondes, schlafendes Kind (ein Mädchen) auf meiner Rückbank gesehen. Ich hatte keine Angst, da sie eine wirklich sehr friedliche Ausstrahlung hatte und so bin ich mit ihr nach Hause gefahren.
So, dass war meine Geschichte. Ich hoffe ihr konntet trotz der Länge sie aufmerksam lesen. Noch eine Sache: mein Gehirn wurde erst letztens (vor ca.3 Monaten) von einem Psychiater untersucht (d.h. an mein Kopf wurden Elektronen angesetzt und die haben meine Gehirnströme gemessen), aber es ist dort alles in Ordnung.
Er wollte mir eine Tabletten Dosis (3 verschiedene Psychopharmaka täglich) verschreiben und die sollte ich dann mal 6 Wochen lang nehmen und dann wieder kommen und berichten, ob es mir denn schon besser ginge.
Ich habe dankend abgelehnt...
Ich hoffe eindringlich, dass irgendjemand hier mit meiner Geschichte etwas anfangen kann.
Danke für eure Aufmerksamkeit und so verbleibe ich erst mal freundlichst
Liebe Grüße Lena
Ps: ich hoffe auf freundliche und höffliche Antworten, da ich hier meine ganze Seele entleert habe. Danke