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26.08.2010, 00:36
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See,Atemnot,schwere Last...wer kann das deuten? Beitrag #1
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Para-Frischling
Registriert seit: 25.08.2010
Beiträge: 3
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See,Atemnot,schwere Last...wer kann das deuten?
Hallo an alle,
ich bin neu hier, aber nicht durch Zufall auf dieses Forum gestoßen.
Ich habe es mit Hilfe von einer Suchmaschine gefunden,weil ich
vor 2 Wochen meine Mutter verloren habe. Es gibt noch so viele
Dinge, die ungereimt sind. Diese Dinge passieren öfters nach dem Tod eines geliebten Menschen,weil es wirklich sehr schwer ist sich mit dem Ende auseinander setzen zu müssen. Vielleicht auch hier und jetzt,aber diese
Dinge sollen geklärt werden. Sie lassen mich nicht in Ruhe.
Zu meiner Person: Mutter von 4 (fast 5) Kindern, schwanger Anfang 7. Monat.
Wir leben in guten Verhältnissen, haben im Moment wenig relevant-schlimme
Probleme. Alles lief gut. Bis zu dem Tag als meine Mama starb. Es war plötzlich, obwohl sie sehr krank war.
Sie lag grade 2 Tage lang auf der ITS des KKH´s. Es war ein Tag vor dem Geburtstag meines Großvaters (bereits verstorben). Ich verbrachte wie in
Trance ein paar der letzten Augenblicke bei meiner Mutter, die nach
Aussage des freunlichen Pflegers rein gar nichts von mir mitbekommen
könnte,weil sie ja sediert wäre. Ich war in meiner Jugend ein Mädchen, welches gern über Grenzen ging und immer für neues offen war. Meine Eltern hatten mich mit einem 3/4 Jahr adoptiert und mich als ihr eigenes Kind angenommen und auch so behandelt. Ich hatte es niemals schlecht und so bedankte ich mich im Geiste bei meiner Mutter, wärend ich ihre Hand streichelte. Ich flüsterte es ihr dann auch nochmal ins Ohr. Ich habe sie auch nochmal geküsst und ihr gesagt, dass mir diese Zeit damals immer noch so leid tut ud sie wirklich das beste für mich war,meine richtige Mutter..  das war so schlimm, aber ich schloss bereits auf der Intensivstation meinen Frieden mit ihr, ich wusste, sie war bereits auf dem Weg über die Brücke.... Auch bin ich ein sehr intensiver "Trauernder". Dieses mal war es anders. Ich weiß, sie ist bei mir (aus welchem Grund auch immer).Ich trauere diesesmal anders. Bevor sie ins Koma gelegt wurde,nahm ich noch ihre Hand,legte sie auf meinen Bauch und sagte: "Bitte Mama, die Kleine will Dich doch noch kennenlernen". Ob das der Grund ist, dass ich irgendwie das Gefühl habe, sie ist bei mir oder vielleicht um mich?
Sie sagte mir: "Vergiss nicht, Opa ein paar Blümchen aufs Grab zu bringen, er hat doch übermorgen Geburtstag." Mein Großvater hätte am 5ten Geburtstag gehabt, meine Mutter starb vom 4ten auf den 5ten um genau 00.01 Uhr.
Meine Mutter hat eine Uhr, welche ich Ihr kaufen sollte( sie fand sie so schön, es war ein Set von Esprit,aber die Uhr war ihr zu klein gewesen). Diese Uhr sollte ich zum Uhrmacher bringen um sie weiter machen zu lassen, aber ich hatte es immer wieder wegen stress vergessen- die Uhr ist stehengeblieben (wurde nicht bewegt). Sie steht auf 00.01. Was ist das verdammt noch mal? Was soll ich nur daraus schlussfolgern? Ich bin ein erwachsener Mensch, darum bitte nicht denken, ich würde mir alles aus der Nase ziehen,weil ich wie manche Langeweile habe... Genug zu tun habe ich wie gesagt immer . Wer kann mir meinen Traum deuten, den ich in der Nacht hatte, als meine Mutter intubiert wurde?:
Ich stehe an einem Ufer... Der Hintergrund den ich vor mir und dem See sehe besteht aus einem dunklen Wäldchen rechts, nach links hin führt ein Weg ins stockdunkle. Vor mir der See.... links weiter vorne auf dem See ist eine ganz kleine Insel und rechts davon kommen Luftblasen aus dem Wasser empor gestiegen. Ich habe schreckliche Angst, in das Wasser zu steigen, aber ich fühle, es passiert etwas schlimmes, tue ich es nicht. So springe ich hinein und die Angst ist einen Moment lang weg. Als ich an der Stelle ankomme, wo ich gleich auch vermute, das dort jemand ertrinkt, hole ich so tief Luft,weil ich weiß, dass ich hinunter muss und die Luft brauche. Ich tauche hinab, suche den Grund ab und finde nach kurzer Zeit etwas. Ich sehe in ein Gesicht( weiß nicht mehr zu deuten wer oder was, gesichtslos?)aber vertraut. So versuche ich, die Person nach oben an die Wasseroberfläche zu ziehen, aber sie ist so schwer...  Ich schaffe es nicht, das Gewicht nach oben zu tragen. Ich schaff das nicht, weil ich nicht die Kraft habe..Ich presse meinen Mund auf den Mund der Person und gebe ihm allen meinen Atem der in meinen Lungen ist, bekomme auch gleichzeitig Panik, weil die Luft weg ist.. Mein Herz rast, weil ich weiß, dass diese Person ertrinken wird, weil ich es nicht schaffe, sie an Land zu retten  Ich bin dann mit starkem Herzrasen aufgewacht und habe geweint. Mein Mann hat mich getröstet, ich war außer mir.
Am anderen Tag fuhren wir ins Krankenhaus und ich bekam gesagt, dass meine Mutter in der Nacht intubiert wurde, weil sie keine Luft mehr bekam.Sie mussten sie ins Koma legen, weil sie sehr panisch war(was ja nur menschlich ist).
Meine Mutter war sehr schwer und kräftig aufgrund ihrer Nierenkrankheit(sie hatte Wasser im ganzen Körper) auch in der Lunge, erschwerend noch eine Lungenentzündung....
Wer sieht den Zusammenhang? Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll, denn ich habe wirklich das Gefühl, es sind noch Dinge offen, die nicht mehr gesagt werden konnten.. meine Mutter glaubte ja selbst nicht, dass es so schlimm um sie steht und das alles so ausgehen würde...
Wer hilft mir weiter?
lg an alle
Aradia
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27.08.2010, 10:05
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See,Atemnot,schwere Last...wer kann das deuten? Beitrag #2
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Para-Frischling
Registriert seit: 27.09.2008
Ort: HD/MA/HP
Beiträge: 1
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AW: See,Atemnot,schwere Last...wer kann das deuten?
Hallo Aradia,
nachdem ich Dein Posting gelesen habe schreibe ich mal meine Gedanken nieder.
ES gibt im Leben keine Zufälle !
Dass Deine Mutter gerade im Moment gegangen ist, ist immer schwer zu begreifen und vor Allem wenn es ein geliebter Mensch gewesen ist.
Wie Du sicherlich weißt, gibt es "kein weggehen", denn unsere Geliebten sind immer um uns herum - selbst wenn wir sie nicht sehen können - können Augenblicke der Erinnerung - der Gerüche - des Fühlens - des Hörens,
sie wieder ins Gedächtnis zurückrufen.
Du befindest Dich in einer Zeit des Trauerns, des Abschieds, aber auch in einer
Zeit wo sich neues Leben ankündigt. Ich bin mir sicher, dies wird Dir Stärke und Kraft geben.
Ein Traum und die Antwort darauf zu finden welche tiefere Deutung er beinhaltet, kannst Du Dir am Besten beantworten, da die Symbole des Traumes und die Wertung in der Betrachtungsweise des Träumers versteckt ist.
Da Dein Traum just in dem Moment anzusiedeln ist, indem Deine Mutter intibiert und beatmet wurde, gab es eine direkte Verbindung zu Deiner Mutter. Man sagt auch, dass der Schlaf "der kleine Tod" ist. Man/Frau wandelt in die andere Realität hinüber und findet auch eventuelle Kontakte.
Ich denke es ist ein schöner Gedanke. dass man daher "immer" mit seinen Gelieten verbunden sind.
Es aber ebenso wichtig, zu wissen, dass es nur das hier und jetzt gibt.
Da Vergangene ist vorbei die Zukunft ist noch nicht, aber nur im "jetzt" kann man die Realität begreifen.
Es ist auch tröstlich zu wissen, dass die neuen Erdenbürger (Seelen) sich die Zeit und die Eltern aussuchen und sich so "ein Leben" aussuchen, so ist das Karma!
Du stehst - gemäß Deines Traumes an einem Kreuzweg und weißt nicht welche Wegstrecke Du gehen sollst, da jede Wegstrecke Verborgenes enthält.
Drei Wege hast Du beschrieben, aber dort wo Du gerade stehst ist Sicherheit. Was hindert Dich "innezuhalten" oder eine "innere Inventur" zu machen ? Ein anderer Weg hast Du nícht beschrieben, der, der sich in Deinem Rücken befindest. Versuche nochmals diesen Traum zu rekapitulieren - stelle die richtigen Fragen! Schau Dich um oder gehe ein paar Schritte zur Seite und betrachte die Wege aus einer anderen Perspektive! Vielleicht ist ergeben sich gerade dort die versteckte Chancen . Denke an Dein Bauchgefühl. an den ersten Gedanken den man hatte, alle weiteren Gedanke sind durch die eigen Ratio selektiert und maskiert.
Meine Erfahrung sind die, selbst wenn ein nahestehender Mensch unser Dasein verläßt kann man in einer stillen Stunde der Meditation "seinen Frieden" mit dem Menschen schließen, auch wenn erforderlich die "Bänder" zu trennen, wenn Ungesagtes noch im Raum steht. Auch Ungerechtigkeiten, oder Verletzunges des eigenen "Egos" sollten betrachtet werden und dabei losgelassen werden. Denn, diese Anhaftungen, sofern nicht losgelassen begleiten einem das ganze Leben.
So wünsche ich Dir, liebe Aradia/Aladia, alles Liebe und Gute sende Dir
Licht und Wärme, Heilung und Kraft
mick
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27.08.2010, 17:22
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See,Atemnot,schwere Last...wer kann das deuten? Beitrag #3
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Para-Practicus
Registriert seit: 21.12.2009
Beiträge: 525
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AW: See,Atemnot,schwere Last...wer kann das deuten?
Hi!
Erstmal möchte ich Dir mein Beileid aussprechen. Man braucht seine Zeit, um wieder einigermaßen klar denken zu können.
Meistens spiegeln Träume das eigene Gedankengut wieder; sprich: so, wie Du Dich fühlst, so träumst Du auch.
Du warst und bist sehr beschäftigt und hast anscheinend einige Dinge, welche Deine Mutter und Dich betreffen, vernachlässigt bzw. hast das Gefühl, etwas versäumt zu haben (z.B. die Uhr).
Und nun höre ich Worte der Reue aus Deinem Munde.
Es gibt keinen Grund, dass Du Dir die Schuld gibst, indem Du Parallelen des Traumes zur "Realität" gezogen hast. Auch, wenn Du wüsstest, was dieser Traum aussagen soll, würde es wenig ändern. Im Gegenteil: Du würdest Dir noch mehr Schuldgefühle zusprechen. Warum Du das nicht vorher gewusst hast und gehandelt hast; vielleicht doch noch eine Minute länger zu sprechen.
Ich weiß, es ist leichter gesagt als getan, aber versuche mal den roten Faden wieder zu sehen; weiterzuschauen und zusehen, dass man weiterkommt. Ich denke nicht, dass Deine Mutter es möchte, dass Du Dich nicht mehr vom Fleck bewegst. Es wird immer weitergehen, auch wenn für Dich die Zeit scheinbar stehengeblieben ist; das System fügt sich eben der Zeit.
Ich versuche mal, etwas über diesen Traum herauszufinden; vielleicht hilft das ja bisschen als eine Art Orietierung. Es wird nun etwas länger werden...
Zitat:
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Ich stehe an einem Ufer... Der Hintergrund den ich vor mir und dem See sehe besteht aus einem dunklen Wäldchen rechts, nach links hin führt ein Weg ins stockdunkle. Vor mir der See....
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Ich gehe mal davon aus, dass Du alleine dort standest. Der Weg beschreibt die Fortsetzung Deines Lebens, vorausgesetzt, Du beschreitest ihn so wie jetzt.
Zitat:
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links weiter vorne auf dem See ist eine ganz kleine Insel und rechts davon kommen Luftblasen aus dem Wasser empor gestiegen. Ich habe schreckliche Angst, in das Wasser zu steigen, aber ich fühle, es passiert etwas schlimmes, tue ich es nicht
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Du merkst, dass etwas nicht ganz stimmt, hast aber Angst davor, es zu sehen. Desweiteren hast Du aber auch Angst, etwas zu verpassen; nichtsdestotrotz hast Du beschlossen, stehenzubleiben; was Du aber nun bereust.
Zitat:
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So springe ich hinein und die Angst ist einen Moment lang weg. Als ich an der Stelle ankomme, wo ich gleich auch vermute, das dort jemand ertrinkt, hole ich so tief Luft,weil ich weiß, dass ich hinunter muss und die Luft brauche.
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Kurze Zeit später springst Du doch hinein, kurz angstlos, und suchst nach der Ursache. Doch es könnte bereits zu spät sein und versuchst, etwas zu retten, was bereits verging.
Zitat:
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sehe in ein Gesicht( weiß nicht mehr zu deuten wer oder was, gesichtslos?)aber vertraut. So versuche ich, die Person nach oben an die Wasseroberfläche zu ziehen, aber sie ist so schwer... Ich schaffe es nicht, das Gewicht nach oben zu tragen. Ich schaff das nicht, weil ich nicht die Kraft habe..Ich presse meinen Mund auf den Mund der Person und gebe ihm allen meinen Atem der in meinen Lungen ist, bekomme auch gleichzeitig Panik, weil die Luft weg ist.. Mein Herz rast, weil ich weiß, dass diese Person ertrinken wird, weil ich es nicht schaffe, sie an Land zu retten Ich bin dann mit starkem Herzrasen aufgewacht
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Du kämpft einen Kampf, den Du bereits verloren hast und opferst Dich beinahe selbst dabei. Statistisch gesehen, wäre der Kampf ein einzger Verlust, denn es würde eine Person mehr ertrinken: Du selbst.
Du bekommst Panik, weil Du selber kraftlos bist und sowohl diese Person als auch beinahe Dich selbst nicht retten kannst. Du gibst Dir die Schuld dafür, es nicht geschafft zu haben und kombinierst dieses Ereignis nun mit dem Tod Deiner Mutter... (ich möchte nicht respektlos erscheinen, aber ich beschreibe das Ganze aus einer urteilslosen Position und auf den Traum bezogen).
Was aber jetzt sehr wichtig ist, ist das hier:
Zitat:
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Mein Mann hat mich getröstet, ich war außer mir
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Vergiss nicht, was bzw. wen Du noch hast und gehe den Weg mit ihm gemeinsam.
Es ist nicht Deine Schuld, dass Deine Mutter gestorben ist. Mit Sicherheit hast Du die ein oder andere Zeit versäumt, aber das passiert jedem und andauernd. Es sind oft die kleinen Momente, welche mehr sagen als Große und sich mehr verankern.
Loszulassen, ist die falsche Entscheidung, aber man muss früher oder später doch weitergehen; dann aber mit schönen Erinnerungen und nicht mit Schuldgefühlen. Deine Mutter ist immer in Deinem Herzen und das solltest Du niemals vergessen.
Die "Deutung" basiert nicht auf das, was ich vorher geschrieben habe, sondern auf das, was Du in dem Traum geschrieben hast; es ist also unabhängig von dem Text vor der "Deutung".
Grüße ^^
Geändert von lanchota (27.08.2010 um 17:36 Uhr)
Grund: Habe was vergessen.
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30.08.2010, 01:12
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See,Atemnot,schwere Last...wer kann das deuten? Beitrag #4
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Para-Frischling
Registriert seit: 14.07.2010
Beiträge: 17
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AW: See,Atemnot,schwere Last...wer kann das deuten?
Hallo!
Es ist sehr schlimm Jemannden zu verlieren der einem sehr nah stand, aber auch Anderem die gehen müssen und man hat sie mehr oder weniger gekannt.
Besonnders schmerz mich wenn junge Menschen gehen müssen.
Und trotzdem habe ich mir einen Beruf ausgesucht, wo der Tod schon "einkalkuliert" ist.
Bevor ich aber Dir Aladja über andere Sachen schreiben werde, komme ich zurück zu Deinem Traum.
Dein Traum hat Dir die traurige Wirklichkeit gezeicht, dass heisst, das Ganze war die reale, körperliche Situation in welchen sich deine Mutter befand. Ihr Beide musst sehr starke emotionale Bindung gehabthaben, und bestimmt war das deine Mutter, die Dir die Informationen gab( im Traum)
Ich habe, bevor Du deine Geschichte geschrieben hast, über meine Träume schon berichtet, kannst du in dem anderen Beiträgen nachlesen.
Einen diesen Träumen, möchte ich beschreiben.Während ich schlaffe, sehe und gleichzeitig spüre ich einen Felsen, der vor c.4 Meterhöhe auf meinen Rücken fällt. Den Schlag habe ich gespürt, springe halbschlafend aus dem Bett. Mein Mann beruhig mich:zwei Tage später hat mein Bruder, schlimme Unfall, der genau so verläuft wie im meinem Traum. Mein Bruder lebt- Gott sei Dank.
Dein Traum ist eine Botschaft deine Mutter.
Es ist fast so, als müsstest grade Du, die Quallen, die deine Mutter im Krankenhus hatte,in deinem Traum nicht nur spüren, sondern auch fest stellen, du kannst nicht mehr helfen. Ihre Botschaft war-"Kind ich schafft es nicht weiter zu leben, es tut mir leid ich bin zu schwach, hab keine Kraft mehr, aber ich werde immer bei Dir sein"
Es ist schön, dass Du dich verabschieden konntest, und noch die letze Zeit mit deiner Mutter verbringen konntest. Und wenn ie Dir im Träumen erscheint, dann rede mit ihr, als wäre sie noch da. So wird sie immerweiter leben.
Meine geliebte Schwiegermutter ist letztes Jahr, kurz vor Weihnachten bei uns zuhause gestorben. Sie hatte den ganzen vorrigen Jahr viele Schlaganfälle.. Der letzte war am 15.11.2009. Gehirnblutungen, Gehirnschlag.
Leider war sie seit diesem Moment Halbseitig gelähmt.
Sie wollte unbediend na Hause. Wir haben alles organiesiert, vom Pflegebett, zum anderen Hilfsmittel.
Meine Familie und ich haben Mutti alleine gepflegt, sie war glücklich obwohl sie das Bett nicht verlassen konnte. Erstens, weil sie noch die Blutungen im Kopf hatte, und zweitens weil sie gelähmt und dazu sehr schwer war. Es war nicht einfach, aber wir haben so gut wir es konnten gemeistert.
Nachdem sie aber mit jeden Wichtigen für sie gesprochen hatte, hat sie sich vorbereitet zum Sterben. Und, weil ich nicht das erste Mal Begleitung zum Sterben mache, wusste ich schon, sie verabschidet sich. Sie hat auch den Tag gewähllt, wo Mein Mann und ihr Sohn, nicht dabei sein solle. Die wusste, er werde das nicht verkraften. Am Samstag, den 19.12.2009 ist sie auf die andere Seite, in die andere "Welt" gegangen. Ich und unsere Sohn waren dabei. Ich habe sie noch gebetet zu warten, aber sie wollte schon gehen.
Wir haben sie bis zum Ihren Begräbniss zu Hause gehabt. Es war sehr kalt und unsere und ihre Hausärztin hatte nichts dagegen. Wir haben Ihre Gegenwart nicht nur gespürt, aber auch gehört. Die Treppesteigend, das öffnen von meine Schlaffzimmertür. Das war keine Einbildung, keine Halluzination. Unsere Hunde haben laut gebellt und gezittert.
Die Kinder hatten ein wenig Angst, aber wir garn nicht. Ich habe sogar gefragt, ob sie was bräuchte, wie Früher, wenn sie zu mir nach oben kam. Antwort habe ich keine Bekommen, aber die Türen gingen mehrere Male offen.
Ich träume viel von Ihr, weine sehr oft, vergesse manchmal, das sie nicht bei uns ist.
Wir weinen oft mit meinem Mann zusammen, für Ihm war und ist bestimmt noch schlimmer wie für mich. Sie war sehr liebe Mutter und sehr liebe Mensch.
Sie kommt oft in meinem Träumen, dann reden wir und öfter weiss ich in diesemTraum, sie lebt nicht mehr, aber sie ist jetzt auch glücklich. Sie ist zurück zu Ihren Mann, der vor 28Jahren mit nur 49 Jahren verstorben ist.
Der Tod ist immer Schlimm, aber er gehört zum Leben. Um ihm zu akzeptieren braucht man Zeit, viel Zeit, und trotzdem will man öfter nicht glauben, es ist passiert.
Wenn man aber weiss, die Umstände die dazu geführt haben waren sehr schlimm, dann ist es ein wenig tröstlich, dass der Andere nicht zu viel gelitten hat.
Meine Schwigermutter war sie sich nicht ganz bewusst, dass sie nie auf die Beine kommt. Sie war einfach erstmal glücklich zu Hause zu sein. Wir haben mehr gelitten als sie selber. Die machte noch Scherze aus Ihre Lage, und das war gut so.
Wir lachten mit ihr, obwohl uns nur zum Weinen war.
Solange wir über sie reden, denken, träumen, wird sie immer "Leben". Das gleiche wünsche ich auch Dir .Liebe Menschen sterben nie.
Annett
Geändert von Annett (30.08.2010 um 01:16 Uhr)
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31.08.2010, 11:53
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See,Atemnot,schwere Last...wer kann das deuten? Beitrag #5
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Para-Frischling
Registriert seit: 25.08.2010
Beiträge: 3
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AW: See,Atemnot,schwere Last...wer kann das deuten?
Zitat:
Zitat von Annett
Ihre Botschaft war-"Kind ich schafft es nicht weiter zu leben, es tut mir leid ich bin zu schwach, hab keine Kraft mehr, aber ich werde immer bei Dir sein"
Solange wir über sie reden, denken, träumen, wird sie immer "Leben". Das gleiche wünsche ich auch Dir .Liebe Menschen sterben nie.
Annett
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Genauso empfinde ich es aber auch 
Da ist zu wenig Trauer.... es ist, als wäre sie noch hier, um
mich herum. Wir hingen alle sehr an ihr, sie war unser
Vorbild. Sie konnte man fragen, hatte man ein Problem. Nun ist sie weg,
aber auch nicht richtig. Das ist das seltsame, was ich nicht verstehe.
Meine Ärztin sagt, ich wäre durch die Hormone,also die Schwangerschaft,
vor Trauma geschützt. Aber warum trauern meine Kinder nicht so sehr?
SIe haben in anderen Trauerfällen mehr geweint oder getrauert.
So auch bei mir. Es ist, als wäre sie noch bei uns.
Ich habe Angst, sie schafft einen letzten Gang hinüber nicht ganz, weil sie
etwas ,Ihr selbst sehr wichtiges, nicht mehr hat erledigen oder sagen können bevor die Ärzte sie ins Koma legten. Aus diesem Grund
schreibe ich hier meine ganzen Eindrücke hernieder. Es sitzt so tief, das
da noch etwas war, was sie mir nicht mehr erzählen konnte. Einen Wunsch,
ein Anliegen, was sie am weitergehen hindert.. Sie soll doch ihren Frieden haben.
Nichts wünsche ich mir mehr, wenn sie schon nicht mehr bei uns sein kann...
Hat sie doch verstanden, was ich ihr sagte, als sie bereits sediert war und im Koma lag? Ich habe mich entschuldigt und ihr gesagt, sie hat niemals einen Fehler gemacht und war für mich die beste Mutter die ich je hätte haben können.
Als sie noch wach war, nahm ich meine Hand und legte sie auf meinen Bauch und sagte ihr: Hab Kraft und halt durch,Mama. Die Kleine will doch ihre Oma noch kennenlernen...
Manchmal denke ich, sie wollte die Kleine noch einmal sehern, kennenlernen...  und hat es nicht mehr geschafft...zumal sie selbst nie eigene Kinder bekommen konnte...
Danke für Eure ganzen lieben Antworten... Sie regen zum nachdenken an, bringen aber auch gleichzeitig die Erkenntnis
lg
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02.09.2010, 21:54
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See,Atemnot,schwere Last...wer kann das deuten? Beitrag #6
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Para-Practicus
Registriert seit: 21.12.2009
Beiträge: 525
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AW: See,Atemnot,schwere Last...wer kann das deuten?
Hi!
Wie fies sich das auch anhören muss, aber Du kannst wirklich nichts mehr daran ändern.
Wenn Deine Mutter Dein Kind sehen möchte, wird sie es tun; ich bin davon überzeugt, dass sie es auch tut; kontinuierlich.
Du musst Dir keine Sorgen machen, ob sie es nun schafft oder nicht, eine gewisse Schwelle (falls es eine Schwelle gibt) zu übertreten. Ich denke, dass sie Deine Worte vernommen hatte, als sie sich den Spuren der Zeit beugen musste. Was sie jetzt möchte, ist (was sie auch bestimmt immer wollte), dass Du Dein Leben auskostest. Tu es für Deine Mutter und werde auch für sie glücklich.
Wie gesagt, ist Loslassen meist der falsche Weg, aber das Leben geht weiter und Du musst wieder Deinen Weg finden; es geht nicht anders.
Dazu gibt es Gedenktage; um dem Verstorbenen, welche einem nahe standen und stehen, zu gedenken. Deine Mutter wird immer bei Dir sein und sieht Dir bestimmt auch jetzt zu, wie Du vorankommst, falls Du vorankommst.
Es ist schwer, aber Du musst den ersten Schritt machen; denke auch diejenigen, welche Du in Deinem Leben kennengelernt und "dazubekommen" hast. Sie möchten eine Zukunft mit Dir zusammen bestreiten und ich denke, dass Du das auch möchtest (und Deine Mutter möchte es auch).
Ich weiß, dass Du die Kraft dazu hast, weiterzumachen. Tu es und mache den ersten Schritt zusammen mit Deiner Familie in Richtung Zukunft. Es gibt noch viel zu tun.
Grüße ^^
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