Hi Hilfesuchend,
als ich noch sehr jung war, so um 17, 18 Jahren, da beschäftigte ich mich sehr mit esoterischen Themen und paranormalen Erscheinungen. Der Höhepunkt war, als ich nach dem Tod meines Opas, der mich sehr mitnahm, im Radio weißes Rauschen einstellte, das stand in einem Buch drin, das man so Kontakt zu Toten aufnehmen kann. Ich hörte dann tatsächlich ein paar Worte, konnte aber objektiv nicht heraushören, wessen Stimme das war. Ich dachte natürlich an meinen Opa.
Da sah ich plötzlich die Welt in anderem Licht. Jede Kleinigkeit war plötzlich übersinnlicher Herkunft. Wie ein Trip, ein sich hineinsteigern. Ich beschloss mich nicht weiter beeindrucken zu lassen und seltsam, ich hatte auch keine Angst mehr und es kam nichts Gruseliges mehr.
Und aktuell kann ich auch in vielen Dingen Paranormales hineinlegen, so ich will.
- Bei uns flackern die Glüchbirnen, weil es Stromschwankungen gibt, ich fragte beim Hausmeister nach, ob er das Problem kennt. Das haben alle Mieter.
- Letzte Nacht fiel einfach so eine DVD-Hülle vom Stapel und weckte uns.
- Auch schreit ein Mensch ab und an tief in der Nacht und wenn ich rausschaue, erkenne ich nichts (ist ja auch meist dunkel Nachts).
- Und andere Geräusche, die ich nur wahrnehme, wenn ich meine Sinne geschärft darauf richte.
All diese als durchaus paranormal zu beurteilende Situationen sind sehr wahrscheinlich normaler Herkunft. Oft nicht direkt zu erklären, aber erklärbar. Ist die Frage am Ende, wie ich das sehen und wie ich das
bewerten will.
Unabhängig davon, was es bei dir wirklich ist, stellt sich doch für dich die Frage, was Du erwartest und warum es dir so viel Angst macht.
Eine sog. weiße Hexe (Bekannte) zeigte mir ein nettes Kerzenritual und ich reinigte z.B. meine Wohnung vor dem Einzug und genau zum Jahreswechsel. Ich fand dieses Ritual einfach nett und bin auch ein wenig abergläubisch.

Solche Rituale können auch dabei helfen, Erlebnisse nicht zu nah an sich herankommen und wirken zu lassen.
Ein weiteres Beispiel war eine Wohnung die ich früher bewohnte, da hörte ich leises melodisches Pfeifen, ganz leise, und auch Schritte und das Gefühl in der Wohnung wäre wer. Nur wenn ich alleine war. Ich konnte "ihn" beschreiben wie er aussah, dass er immer Hut und Mantel trug und aus der Zeit um den 2. Weltkrieg kam und damals Mitte 40 gewesen sein muss, obwohl ich nie was wirklich sah. Frag mich nicht, rein intuitives Wissen oder halt Einbildung. Ich freundete mich innerlich mit demjenigen an. Grüßte "denjenigen" im Geiste und dachte zu ihm: Na, mal wieder zu Besuch?
Hört es nicht auf und Du leidest weiterhin sehr darunter, würde ich mich den Vorschreibern anschließen und, wenn Du keinem Psychologen vertrauen magst, dich an die o.g. Beratungsstelle wenden.
Ich wünsche dir Gelassenheit und Ausgeglichenheit