Hallo Zusammen,
habe mich vorhin kurz als Frischling vorgesellt hier nun mein Text.
Ich wünsche mir wirklich, dass man mich hier ein wenig ernst nimmt und ich nicht auf die Schüppe genommen werde. Denn mit meinem Mann kann ich über diese Dinge leider nicht reden. Er blockt direkt ab und glaubt mir nicht.
Es beschäftigt mich nun aber sehr bis ich dieses Forum gefunden habe bei
der Suche nach ein paar Antworten.
An alle die Antworten werden: " DANKE "!!!! :-)
Wer hat ähnliche Erfahrungen?
Also ich fang mal ganz von vorn an. Seit ich denken kann habe ich, immer wenn irgendetwas passiert,
und das sind zum größten Teil schlechte Dinge, ein komisches Gefühl. D.h. konkret, mein Magen dreht sich, mein Darm spielt verrückt, mich überkommt ein unheimliche innere Unruhe, bin total unkonzentriert und schlafe dann sehr schlecht. Früher, als Kind konnte ich mit diesen Gefühlen nichts anfangen, jedoch stellte sich dann im laufe der Jahre durch eine extreme Negativerfahrung in meinem Leben heraus (ich fing dann an in meinem Geiste Puzzlestücke zusammenzusetzen um einen Zusammenhang herauszufinden) dass immer dann wenn etwas schlimmes war, dieses Gefühls und Wahrnehmungschaos seinen Lauf nahm (meist so 24 Stunden bis kurz vor Eintreffen des Ereignisses).
Ich brauchte leider viele Jahre bis ich dahinter kam, das dies Anzeichen einer sagen wir mal Vorahnung sind.Seit dieser schlimmen Negativerfahrung habe ich nun ein wenig gelernt mit diesen Anzeichen umzugehen. D.h. wenn es wieder los geht, dann rufe ich sofort meine Eltern, Schwiegereltern, Mann etc. an, ob alles in Ordnung ist. Ich habe z.B. auch gespürt wann meine Oma gestorben ist.
Desweiteren habe ich ab und zu Träume die so gut wie 1:1 wahr werden. Ein Beispiel:
Ich träumte während meiner langjährigen Beziehung mit meinem Ex davon, dass er ein Blonde Frau heiraten wird und 2 Kinder bekommen würde. Ich wachte heulend auf. Es war so schrecklich realistisch. Ca. 1 Jahr später, verließ er mich wegen einer blonden Frau. Einige Monate nach der Trennung wurde sie schwanger. Ob die nun ein zeites Kind bekommen haben/werden kann ich nicht sagen, da absolut keinen Kontakt zu ihm. Dann träumte ich davon dass diese Neue Frau an seiner Seite schwanger wurde. Das muss der Zeitpunkt der Zeugung gewesen sein. Das passte Zeitlich alles.
Ich träumte an 3 Nächte diesen Traum (wie eine Serie im Fernsehen) den Akt der Zeugung, den Verlauf der Schwangerschaft, die Entbindung, wie die beiden mit dem Kind dinge unternahmen etc.
Nach diesen 3 Nächten wusste ich, diese Frau ist schwanger, definitiv. Ich sprach sogar mit meinen damaligen Freundinnen darüber. Jedenfalls rief ich damals meine Ex-Schwiegermutter an. Und fragte sie, ob diese Neue Frau schwanger sei. Sie sagte eindeutig nein, ist sie nicht. Das würde sie ja wenn auch wissen. Den Traum träumte ich überigens an Heiligabend 2000, 1 Weihnachtstag und 2 Weihnachtstag. In der ersten Januarwoche 2001 rief ich dann die Ex-Schwiegermutter an. Sie meinte sogar noch, das würde ihr noch fehlen, wenn die „Neue“ ein Kind bekommen würde, da sie sie überhaupt nicht leiden konnte. Ende Januar 2001 rief mich dann meine EX-Schwiegermutter an um mich zu fragen woher ich das wüsste, dass ihre Neue Schwiegertocher schwanger sei. Ich hätte das doch gar nicht wissen können. Selbst Ihr Sohn hätte es zu dem Zeitpunkt meines Anrufes Anfang Jan. nicht wissen können. Es stimmte, definitiv. Mitte Februar erfuhr ich dann durch den Ex, (hatten da noch abschließende Dinge zu klären), dass sie im März heiraten würden, und woher ich eigentlich wußte dass die ein Kind bekommen und warum ich mit seiner Mutter darüber gesprochen habe.
Die Situation hat mich total fertig gemacht. Nun wusste ich 100 prozentig, ich muss auf meine innere Stimme (oder was da sonst noch ist, und Träume mehr acht geben). In der Nacht als meine Oma starb, wurde ich genau 2 Stunden vor dem Todeszeitpunkt wach und hatte das unendliche Bedürfnis zu Ihr ins Pflegeheim zu fahren. Ich wusste, dass es bald so weit ist. Das sind nun die extemeren Beispiele, aber diese Vorahnungen (Träume) begleiten mich regelmäßig. Ich weiss dann immer, es wird etwas passieren (Träume sind aber eher seltener).
Und dann noch etwas, so bin ich überhaupt auf diese Seite gestossen, weil ich nun einfach Denke ich kann doch nicht ganz bei Sinnen sein:
Ich habe ständig das Gefühl, und das meist abends oder wenn ich allein bin, oder nachts, werde sogar davon wach, dass jemand da ist. Etwas ist da, aber ich sehe nichts. Manchmal, wenn ich dann nachts wach werde, dachte ich schon, dass vielleicht jemand versucht bei uns einzubrechen.
Ich weiss irgendwie dass ich keine Angst haben brauche, habe aber Angst. Nicht immer aber meistens dann wenn ich nachts von diesem Gefühl `da ist jemand `wach werde. Nun versuche ich seit einiger Zeit mit diesem „Unbekannten“ Kontakt aufzunehmen (gedanklich) meist abends im Bett. Wenn ich laut reden würde, dann würde mein Mann mich wahrscheinlich für total verrückt halten.
Manchmal habe ich sogar das Gefühl dieses Unbekannte hält meine Hand oder streicht über mein handrücken oder zippt an meinen Haaren. Ich habe oft das Gefühl beobachtet zu werden wenn ich völlig allein im Raum bin oder im Bett liege und mein Mann tief schläft. Oder jemand steht hinter mir, vor mir oder neben mir.
Erst dachte ich, dass könnte vielleicht meine verstorbene Oma sein (ist länger als 2 Jahre her) oder mein verstorbener Opa ist bald 5 Jahr her. Seit einigen Tagen denke ich es ist vielleicht eine Art Engel. Bin ich verrückt?
Hat jemand da ähnliche Erfahrungen? Kann mir jemand ein paar Antworten geben?
Wie schaffe ich es, ohne von Euch ausgelacht zu werden, Kontakt aufzunehmen mit diesem „Unbekannten“
Oder kann es vielleicht sein, das mein Hirn einen Knacks hat, weil ich sehr viel allein bin.
Ich bin ziemlich krank, und seit einigen Jahre zu Hause, habe einen kleinen Sohn und sehr wenig Kontakt zur Aussenwelt (d.h. keine Freunde mehr wegen dieser scheiss Krankheit) liege oft im Krankenhaus und habe schon sehr sehr viee Narkosen bekommen. Nach meiner letzten OP, da ging es mir sehr sehr schlecht hatte ich z.B. das Gefühl dass meine tote Oma mich besucht hat und ne ganze Zeit lang an meinem Bett gesessen hat und mir die Hand gehalten hat.
Ist das vielleicht der Grund, dass mein Unterbewusstsein und die vielen Narkosen mein Hirn „Matsche“ gemacht haben? Bin ich etwa reif für eine Psychiater?
Für ein paar Antworten wär ich sehr dankbar
Grüße Kaefer