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20.01.2010, 10:05
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Warum Opfer zum Opfer und Täter zum Täter werden Beitrag #1
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Para-Frischling
Registriert seit: 19.01.2010
Ort: SN
Beiträge: 5
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Warum Opfer zum Opfer und Täter zum Täter werden
WARUM?
Der Versuch einer Erklärung aus einer anderen Sicht:
In der Regel stellt sich bei den Angehörigen der Opfer von Serientätern die Frage nach dem Sinn einer Tat. Psychologen, Kriminalpsychologen und Kriminologen versuchen in der Auswertung von gefassten Tätern eine Antwort darauf zu geben, was den Täter zu diesen Taten veranlasst haben könnte. In der Regel sind diese aber unzureichend und führen häufig nicht dazu, das Handeln des Täters zu verstehen. Das liegt daran, weil in der Beantwortung der Frage nach dem Warum, eigentlich nur wissenschaftliche Tatbestände dargelegt bzw. erklärt werden. Man weis bis heute nicht, was wirklich in einem Täter vorgeht. Es gibt zwar verschiedene Erklärungsmodelle, die aber wiederum nur auf wissenschaftlichen Grundlagen basieren und nicht zum eigentlichen „verstehen“ beitragen. Letztendlich bleibt die Frage nach dem Warum und dem Sinn des Opfers unzureichend beantwortet.
Auch ich habe mir diese Frage häufig gestellt und begann nach dem Sinn zu suchen. Ich wollte verstehen warum Opfer zum Opfer werden. Gerade die Verbrechen an Kindern lösten bei mir einen riesigen Fragenkomplex aus.
In der Frage des Maskenmannes hingegen scheint der hintergründige Sinn geklärt.
Im folgenden werde ich also meine Erkenntnisse weitergeben. Vorab weise ich jedoch darauf hin, dass diejenigen Leser, die nur die determinierten, exakten Wissenschaften als einzige wahre Wissenschaft anerkennen, hier nicht weiterlesen.
Jahrtausende vor der wissenschaftlich-technischen Revolution, die vor ca. 300 Jahren von Isaac Newton und anderen eingeleitet wurde, gab es eine anerkannte Naturwissenschaft, die die Natur als ganzes sah. Vielmehr wurde ab diesem Zeitpunkt ein Fragment aus der traditionellen Naturwissenschaft herausgetrennt – die exakten Wissenschaften. Diese exakten Wissenschaften wirken seit dem wie ein Filter, der nur widerspruchsfreie Fragen durchlässt. Die Beantwortung dieser Fragen lassen sich durch Experimente beliebig oft wiederholen, wobei man immer zu dem gleichen Ergebnis kommen muss. Widersprüchlichen Fragmente werden seitdem nicht mehr wahrgenommen, negiert oder als unwissenschaftlich bezeichnet.
Erst wenn man bereit ist, auch andere Wahrheiten bzw. Wirklichkeiten bei sich selbst zu zulassen, wird man in den Zustand des „Verstehens“ versetzt. Wichtig dabei ist, dass die bestehenden wissenschaftlichen Erkenntnisse voll anerkannt werden, jedoch andere wissenschaftliche Theorien, die von den exakten Wissenschaften abgelehnt werden, mit in den Erkenntnisprozess einbezogen werden. Das kann erreicht werden, indem man die ontologische Grenze überschreitet und dadurch einen anderen Blickwinkel erhält.
Ich habe mich in den vergangenen Jahren mit vielen Wissenschaftsgebieten beschäftigt. Daneben aber auch mit der sogenannten Pseudowissenschaft, was selbstverständlich in der modernen Wissenschaft auf Ablehnung stößt. Mich aber interessierten diese selbstgezogenen Grenzen der modernen Wissenschaft nicht. Dagegen interessierten mich z.B. die Alchemie des Isaac Newton und somit auch die gesamte hermetische Literatur, Goethes Weltanschauung, die anthrosphischen Anschauungen Rudolf Steiners, die Grundlagen der Tiefenpsychologie Sigmund Freud und Carl Gustav Jung’s oder die philosophischen Schriften von Plato, Aristoteles, Sokrates und Pythagoras um nur einige zu nennen, genauso wie die Hochkulturen und Mythen der Antike und des Altertums sowie Kernpunkte verschiedener Religionen. Themenbereiche der Paläo- und SETI-Forschung fanden ebenso mein Interesse wie die Esoterik. Eines haben alle Gebiete gemeinsam: Sie tragen alle eine Wahrheit in sich. Zunächst jede für sich gesehen. Und würde man alle Themen – und hier schließe ich die modernen Wissenschaften mit ein – in Form einer Kugel anordnen, so würden die Leitprinzipien und der Grundtenor aller Themen in einem Mittel- bzw. Kernpunkt zusammenlaufen. Und dieser Punkt spiegelt unser Bewusstsein wider. Zu diesem Thema haben sich schon viele Philosophen geäußert. Aber hier geht es nicht in erster Linie um die Dialektik der Natur oder der Frage, was zuerst da war: Das Huhn oder das Ei. In der philosophischen Literatur hat das Bewusstsein die Materie erschaffen und die Materie erschuf die Realität. Für jeden Prozess einer Entstehung ganz gleich um was es sich handelt, wird Energie benötigt. Das wiederum lässt den Schluss zu, das Bewusstsein selbst Energie ist... Oder anders formuliert: Jede Form von Energie enthält Bewusstsein. Es ergibt sich die Frage, ob der Prozess der Schöpfung und somit auch die Entstehung des Menschen, das Ergebnis einer Evolution ist oder hat das Bewusstsein das Universum zu einem bestimmten Zweck geschaffen?
Stellt man sich das Ur-Bewusstsein als Kugel vor, so existiert in der gesamten Kugel gleichmäßig verteilt, ein Gesamt- bzw. Kollektivwissen. Würde man die Kugel in Tausende Teile zerlegen, so würde sich in jedem Bruchstück das Wissen des Gesamtbewusstseins befinden. Gleichzeitig haben diese Fragmente die Erinnerung verloren, dass sie einmal zu einem großen Ganzen gehörten. Jetzt sind die Fragmente selbstständig agierende Einheiten. Um zu einem höheren Ganzen bzw. Gesamtbewusstsein zu kommen, müssen die Fragmente eine Bewusstseins-erweiterung erfahren. Nur auf diese Weise können die Fragmente, die ich beispielhaft als Seelen bezeichnen möchte, zu einem höheren Ganzen bzw. Gesamtbewusstsein zusammengeführt werden. Je größer die Bewusstseins-erweiterung, desto größer ist auch die Erinnerung an das Gesamtbewusstsein. Deutlich wird aber auch, dass es eine Wechselbeziehung gibt. Wenn alles miteinander verbunden ist, bewusst oder unbewusst, so würde jede Tat einer Seele bzw. eines Fragmentes eine Reaktion des Universums hervorrufen. Nun könnte man meinen, dass dies doch kein Problem wäre: Wir steuern mit Wissen und geistiger Kraft dem höheren Bewusstsein entgegen. Das Problem ist der freie Wille. Denn nicht nur der Mensch hat einen freien Willen, sondern auch unsere Seele.
Für alle diejenigen, die bis jetzt nichts verstanden haben, kommt nun eine Version in Form einer biblischen Geschichte, die ich in einem Buch von Jan Erik Sigdell (Rückführungen in frühere Leben) fand und die der eben von mir formulierten Version verblüffend ähnelt.
„Gott, der Urschöpfer, betrachtete seine Schöpfung und war mit ihr zufrieden. Es gab in ihr eine große Zahl von Wesen, und alle trugen sie ein Samenkorn für das Wachstum zum vollkommen Guten in sich, den Samen der Vollendung. Sie wuchsen fröhlich, spielerisch in einem Paradies auf und hatten einen freien Willen um Entscheidungen zu treffen. Dadurch konnte jedes dieser Wesen seinen eigenen Weg gehen, so wie es seiner Natur entsprach. Wer seinen freien Willen ausleben wollte, stieß aber manchmal auf Einschränkungen. Der eigene freie Wille konnte in Konflikt mit dem freien Willen eines anderen Wesens geraten. Es kam vor, dass das, was ein Wesen gern getan hätte, im Widerspruch dazu stand, was ein anderes gerne wollte – oder sogar dazu, was viele andere wollten. Hätte jenes Wesen in einem solchen Fall auf seinen freien Willen bestanden, so wäre das ein Beschneiden des freien Willens anderer gleichgekommen, oder sie hätten sich zumindest verletzt gefühlt.
In der Lichtwelt ist es aber nicht möglich, einen anderen zu verletzen. Man ist dort direkt mit den Wesen verbunden, an das man sich wendet, oder man spürt es indirekt, wenn man etwas tut, das ein anderes Wesen betrifft. Denn in der Lichtwelt gibt es keine Trennung. Man fühlt und erlebt sofort alles mit, was im anderen vorgeht.
Fühlte sich jemand verletzt, so würde man den Schmerz unmittelbar fühlen. Deshalb verletzt man andere nicht, denn man würde gleichzeitig sich selbst verletzen. Man tut auch nichts, was den freien Willen eines anderen Wesens beschneidet, da man es sofort auch als Beschneidung der eigenen Willensfreiheit empfinden würde.
Auf diese Weise wirkt sich der freie Wille in der Lichtwelt automatisch so aus, dass er nicht absolut sondern relativ ist. Man sucht nicht an erster Stelle das eigene, sondern das gemeinsame Beste. Oder jedenfalls sucht man nur dann das eigene Beste, wenn es niemanden verletzt und niemandes freien Willen beeinträchtigt. Der freie Wille wird nicht egoistisch, sonder altruistisch gelebt. Sonst müsste man schon wie ein Eremit in der Wüste leben, und das wäre für die meisten auch nicht nach ihrem freien Willen.
Bei einem Konflikt würde der „Täter“ unmittelbar und unvermeidlich alles miterleben, was sein „Opfer“ fühlt und erlebt. Er wäre gleichzeitig Opfer und Täter. Das wäre eine Art Sofort-Karma bzw. Sofort-Strafe, Ursache und Rückwirkung wären eins. Und deshalb kann man in der Lichtwelt nicht zum Täter werden. Doch es gab Lichtweltwesen, die meinten, dass unter diesen Umständen der freie Wille nicht wirklich frei sei. Es müsse möglich sein, meinten sie, den freien Willen voll auszukosten und sich alles zu erlauben, was man wollte. Gott wandte ein, dass dies nicht gehe, da es dann immer wieder zu Konflikten mit anderen Wesen käme.
„Du bist doch allmächtig!“, sagten die Wesen, denen ein altruistischer freier Wille nicht genug war. „Dann kannst du es auch so einrichten, das dies möglich wird! Es ist unser Wille, das du es tust. Es steht uns nach dem Gesetz der Willensfreiheit zu!“
Gott überlegte und fand eine Lösung. Sie sah so aus: Er trennte Ursache und Rück-wirkung, so dass man letztere erst viel später erlebte. Dies würde denjenigen, der es so wollte, nicht an der Tat hindern, aber er würde gleichwohl die Auswirkungen selbst erleben. Um dies zu ermöglichen, änderte Gott die Zeit. Es gibt zwar in der Lichtwelt auch eine Zeit, denn ohne sie würde alles still stehen. Was man dort als Zeit erlebt, ist aber etwas anderes als das, was nun entstand.
Gott schuf einen abgeschlossenen Raum, in dem alle Wesen, die es wollten, die Illusion erleben konnten, ihren freien Willen egoistisch auszuleben. In diesem Raum herrschte nun die andere Zeit. Um diese Illusion zu erleben verdichtete Gott diese Sonderschöpfung zu (scheinbar) fester Materie. Die Wesen, die dort hingingen, inkarnierten größtenteils in physischen Körpern. Da das egoistische Ausleben des freien Willens nur eine Illusion sein kann, ist es grundsätzlich nicht möglich, es auszukosten, ohne das andere darunter leiden und sich in ihrer eigenen Willensfreiheit eingeschränkt fühlen. Es scheint tatsächlich so, als ob einer dem anderen seinen freien Willen wegnehmen kann, um ihn für sich zu pachten. Diese Illusion wurde dadurch möglich, dass die verkörperten Wesen nunmehr voneinander getrennt waren – nicht wirklich, aber scheinbar.
Zunächst kam es in jenen Wesen selbst zu einer Trennung zwischen dem bewussten, Egohaften Ich und jenem Teil ihres Ich’s mit dem sie nach wie vor verbunden waren. Der Trick war, diese Verbundenheit zu verbergen und in einem Bereich zu verschieben, den sie nicht so leicht wahrnehmen konnten. So entstand in jenem Wesen ein unbewusstes Ich. In ihrem bewussten Ich konnten sie nun auch solche Äußerungen des freien Willens erleben, welche die Unterdrückung und Verletzung anderer mit sich brachten. Es wurde z.B. möglich andere zu versklaven. In der Lichtwelt könnte so etwas nicht geschehen, aber in der Illusionswelt sehr wohl. Der Versklavte erlebte schmerzliches Leid und den Verlust seines eigenen freien Willens, aber der Täter fühlte dies nicht mehr mit – jedenfalls nicht bewusst. Noch nicht.
Aber diese Situation verursachte ein Ungleichgewicht – Auswirkungen des eigenen Handelns nach dem freien Willen konnten nicht mehr direkt miterlebt werden. So musste ein Weg gefunden werden, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Das geschah, indem die Wesen in einer neuen Inkarnation von der Rolle des Täters zu der des Opfers wechselten. Das Opfer dagegen musste nicht zum Täter werden, da es die entsprechende Erfahrung schon vor dem Opfersein durchgemacht hatte. Es kannte daher schon aus eigener Erfahrung den Zusammenhang des Opferseins mit dieser Art von freier Willensauslebung – wenn auch die Erinnerung daran in einer neuen Inkarnation ins unbewusste Ich hinabgesunken war. Diese unbewusste Erinnerung hinderte nunmehr als unbewusster Impuls das vormalige Opfer daran, so etwas selbst (wieder) zu tun, jedenfalls in der gleichen oder ähnlichen Form. Aber es gab immer genug Wesenheiten, die neue Formen der ungehemmten freien Willensauslebung ausprobieren wollten und so zu neuen Tätern wurden. Diese hatten bestimmte Opfererlebnisse noch nicht hinter sich und verfügten deshalb auch über keine entsprechende unbewusste Erinnerung, die sie daran hindern konnte.“
* * *
Soweit die Geschichte. Die Täter von heute, werden also die Opfer von morgen sein. Dieses Sprichwort gewinnt unter dem Einfluss dieser vorgenannten Geschichte eine völlig neue Sichtweise und Bedeutung.
Vereinfacht gesagt, sind wir Menschen die physischen Körper bzw. fleischlichen Hüllen, die den Seelen als „Wirt“ dienen. Der Mensch, der bei seiner Geburt die Seele eines Täters erhält, wird selbst Opfer sein – und das unbewusst.
Dieser Vorgang könnte tatsächlich ablaufen. Ich selbst hielt das ganze für irreal, bis zu dem Zeitpunkt – das war im Jahr 2000 – als ich die Seelen-Signaturen entdeckte.
Denn im Fall des Maskenmannes tragen alle Opfer die gleiche Signatur. Und nach dem Mord an Dennis Klein, war ich mir sicher, dass das nächste Opfer ebenfalls die gleiche Signatur aufweisen würde. Mit dem Mord an Jonathan Coulom bestätigte sich das auch. Anhand dieser Signatur müsste sich demnach der frühere Täter finden lassen. Ich forschte und recherchierte Jahrelang. Über 400 Fälle wurden analysiert. Dabei war immer die Unsicherheit und der Gedanke, ob dass nicht doch alles Fiktion oder Blödsinn sein könnte. Ich fand nichts, das in der Ähnlichkeit in den Fällen und der Entsprechung der Seelensignatur auf den Ursprung hindeuten könnte. Ich beschloss, den Kreis größer zu ziehen und forschte im Ausland. Dann entsann ich mich, etwas über den ewigen Kreislauf der Natur gelesen zu haben. Ich ließ meinen Gedanken freien Lauf und sagte mir, dass auch jeder Kreislauf einmal einen Anfang hat. Also suchte ich nach dem Anfang. Und ich stieß auf den Anfang. Ich stieß auf einem Mann aus dem Mittelalter, der Kinder fing und erbarmungslos quälte, missbrauchte und tötete. 140 bis 400 Kinder sollen diesem Tyrannen zum Opfer gefallen sein. Ich werde den Namen am Schluss nennen und jeder kann dann selbst im Internet recherchieren.
Das Unglaubliche ist jedoch, das dieser Mann, nicht nur die gleiche Seelen-Signatur wie die der Opfer des Maskenmannes trug, nein, viel unglaublicher ist die Tatsache, das dieser Mann in der Bretgane in Süd-Frankreich sein Unwesen trieb und sich sein Anwesen in der Nähe von Nantes befand. Unweit des Ortes, wo Jonathan Coulom verschwand und ermordet wurde. Der Mann hieß Gilles de Rais und wurde am 26.10.1440 nach einem Gerichtsverfahren hingerichtet. Also vor 569 Jahren.
Interessant ist, das de Rais, Helfer hatte um Leichen zu beseitigen. Und er hatte Gönner, die jahrelang ihre schützende Hand über Ihn gehalten haben.
Ich frage mich, hat es einen Grund warum Jonathan Coulom das letzte Opfer war?
Am 26.10.2009 wird sich wiederum das Zeitfenster eines Kreislaufes schließen.
Aus den Akten ist zu entnehmen, das diejenigen, die schützend Ihre Hand über ihn gehalten haben, dies irgendwann versagten. Und es gab Leute die mit unglaublichen Eifer an der Aufklärung dieser Kindermorde arbeiteten.
Ob wir wohl grade in dieser Situation leben? Und wäre es dann eine Wiederholung der damaligen Ereignisse? Wenn ja, dann steht das Schicksal des Maskenmannes in den Gerichtsakten vom Pariser Zentralarchiv und im Archiv von Nantes.
Osiriss
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20.01.2010, 12:48
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Warum Opfer zum Opfer und Täter zum Täter werden Beitrag #2
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Para-Lama
Registriert seit: 28.10.2009
Beiträge: 261
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AW: Warum Opfer zum Opfer und Täter zum Täter werden
Das sind nicht nur aus esoterischer Sicht sonder auch unter Blickwinkeln der forensichen Psychiatrie, interessante Aspekte.
In wiefern diese bei der Fahndung nach solchen Tätern behilflich sein sollen erschließt sich mir ebensowenig wie man künftig mit solchen Tätern umgeht.
Ich als scharfer Kritiker unseres Rechtsystems bemängle eh oft dass mir der Täterschutz mitunter zu weit geht und mitunter über den Opferschutz gestellt wird.
Auch wird es wenig Sinn haben Opfer oder deren Angehörige solche Überlegungen nahe zu bringen, was ich voll und ganz nachvollziehen kann!
Dass ich mir für solcherlei Behauptungen oft heftige Kritik einfange dürfte klar sein, meinen Standpunkt jedoch hier und jetzt zu begründen würde Sinn und Zweck sowie Rahmen dieses Threads sprengen.
Auch bei der Ursachenforschung, warum Täter zu Tätern werden, sollte man sich gegen Pauschalisierungen schützen.
Diese Thread war jedoch sehr neutral und sachlich und ich wünsche mir gerne mehrere solcher interessanten Beiträge!
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20.01.2010, 15:26
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Warum Opfer zum Opfer und Täter zum Täter werden Beitrag #3
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Para-Frischling
Registriert seit: 19.01.2010
Ort: SN
Beiträge: 5
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AW: Warum Opfer zum Opfer und Täter zum Täter werden
Zunächst einmal Danke!
In der Tat gibt es zahlreiche Gründe, wie Täter zum Täter werden. Das spielt für die Opfer in jenem Moment jedoch keine Rolle. Ich habe mich an ein Thema heran gewagt, dass in vielen Bereichen teilweise sehr kontrovers diskutiert wird. Bewogen haben mich dazu einige Gespräche mit den Hinterbliebenen der Opfer. Und es waren Kinder. Oft war es für mich unerträglich, dieses Leid anzuhören. Unerträglich, Antworten zu finden. Es stand immer dieses Warum? im Raum. Und immer wieder diese stereotypen Kriminalpsychologischen Antworten, Gebetsmühlenartig widerzugeben.
Ja, darum habe ich diesen Artikel, aber eben aus (nicht)-interdiziplinärer Sicht geschrieben. Allerdings, und dass gebe ich hier zu, zeigt dieser zugleich den stärksten Kritikpunkt auf: Wenn es so ist wie im Artikel beschrieben, dann haben wir Menschen keinen Einfluss auf unser Schicksal. Und das stimmt eben nicht ganz. Aber weil wir ja nicht (wirklich) in die Zukunft blicken können, muss Gott einmal mehr dafür herhalten.
Aber wie groß ist die Chance, Opfer eines Serientäters wie im Artikel beschrieben zu werden? Nun es gibt eine Gleichung. Nur wenn diese völlig übereinstimmt, dann wird es kritisch. Bei allen von mir untersuchten Fällen war dies so. Die Gleichung ist eigentlich völlig banal:
Für die Opfer gilt:
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit der richtigen Signatur (Es gibt 5 Opfersignaturen)
Für die Täter gilt:
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit der richtigen Signatur (Es gibt 4 Tätersignaturen)
Statistisch beträgt die Wahrscheinlichkeit Opfer eines Serientäters zu werden in etwa
1 : 15 000 000. Einen Sechser im Lotto würde man also eher bekommen.
Das alles ist aber kein Trost für diejenigen, denen dieses widerfährt. Und da wir ja keinen wirklichen Einfluß auf Ort und Zeit haben ist es eben Zufall. Der Zufall aber ist auch ein Weggefährte des Schicksals.
Osiriss
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20.01.2010, 21:39
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Warum Opfer zum Opfer und Täter zum Täter werden Beitrag #4
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Para-Practicus
Registriert seit: 21.12.2009
Beiträge: 525
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AW: Warum Opfer zum Opfer und Täter zum Täter werden
Hi!
Dann müsste bei mir die Wahrscheinlichkeit bei 1:50 liegen.
Jeder zweite, den ich sehe, hat irgendwie Lust, mich anzugreifen.
Spaß beiseite: Ich wurde schon so oft attackiert; ich kann die Fälle noch nicht mal mehr aufzählen.
Nur waren die Täter, wie in einem Steven Seagal Film, am Ende die Opfer.
Grüße ^^
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21.01.2010, 08:43
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Warum Opfer zum Opfer und Täter zum Täter werden Beitrag #5
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Para-Frischling
Registriert seit: 19.01.2010
Ort: SN
Beiträge: 5
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AW: Warum Opfer zum Opfer und Täter zum Täter werden
Wie gesagt, ich habe nur die Fälle, bei denen Kinder, Opfer eines Serientäters mit sexuell-sadistischen Hintergrund wurden, untersucht.
Die Dunkelziffer dürfte höher liegen...
Osiriss
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21.01.2010, 20:13
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Warum Opfer zum Opfer und Täter zum Täter werden Beitrag #6
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Para-Frischling
Registriert seit: 24.12.2009
Beiträge: 7
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AW: Warum Opfer zum Opfer und Täter zum Täter werden
Sehr interessante Sichtweise, Du beschreibst damit ja quasi die Seelenwanderung, und indirekt das mit dem Karma, wenn ich das richtig verstanden habe. Kannst Du mir aber erklären, was Du mit Seelensignatur meinst? Entweder habe ich das in deinem Bericht überlesen, oder ich habs nicht richtig verstanden. Was ist eine Seelensignatur, und wie kannst Du sie wahrnehmen? Könntest Du die von mir und Dir auch beschreiben?
Was anderes noch dazu: Es gibt Menschen, die sind einfach eher "Opfer" als andere. Und es gibt Leute, die wissen, wann sie sich nicht in einem Flugzeug aufhalten dürfen, weil es bald abstürzt. Kann das auch etwas mit der Signatur zu tun haben? Würde das heissen, dass ein Opfer vorher "böse" war? Wenn ich mich nicht als Opfer fühle: Bin ich dann "gut" gewesen?
Was bewegte dich dazu, den Artikel hier zu schreiben?Nur eine Diskussion anregen?
Das mit den "Lichtwesen", die glücklicher sind, wiel sie eben alutristisch denken, damit kann ich mich sehr gut identifizieren, weil ich sehr oft gar nicht weiß, was ich eigentlich selber will, wenn mir jemand gegenüber steht. Sein Wunsch ist mir fast sofort auch ein Wunsch, weil ich mein Gegenüber glücklich sehen möchte.
Soweit meine Gedanken. Bin auf die Antworten gespannt
Liebe Grüße
Amydala
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22.01.2010, 12:57
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Warum Opfer zum Opfer und Täter zum Täter werden Beitrag #7
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Para-Frischling
Registriert seit: 19.01.2010
Ort: SN
Beiträge: 5
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AW: Warum Opfer zum Opfer und Täter zum Täter werden
Hallo Amydala,
Du hast viele Fragen, die ich eigentlich nicht in der Kürze beantworten kann. Trotzdem möchte ich hier einige grundlegende Dinge beschreiben, welche vielleicht zu einem besseren Verständnis führen. Das dann immer noch viele Fragen offen bleiben werden, liegt in der Natur der Sache.
Wie kommt man dazu so etwas zu schreiben? Einige Gründe habe ich ja bereits genannt. Aber es gibt auch eine Vorgeschichte, die eng verknüpft mit meiner persönlichen Entwicklung zu tun hat. Ich habe vor etwas mehr als zwei Jahrzehnten Strafrecht, Kriminalistik und Psychologie studiert und habe dann auch in diesen Bereichen mehrere Jahre gearbeitet. Eigentlich müsste ich alles ablehnen, was nicht streng wissenschaftlich verifiziert werden kann. Nur gab es immer wieder Fragen, die sich in Widersprüchen auftaten und ich keine (wissenschaftlichen) Erklärungen dazu fand.
Ich denke, schuld allein ist Galileo Galilei.Von Ihm stammt das Grundprinzip der heutigen Naturwissenschaften: „Alles was messbar ist messen und alles was nicht messbar ist, messbar machen“. Die Folge war, dass alle Phänomene, die widersprüchlich waren, sozusagen zurechtgebogen und entsprechende wissenschaftliche Erklärungsmodelle konstruiert wurden, die keine Widersprüche mehr zuließen. Ein möglicher Widerspruch konnte dann also mittels Experiment gelöst werden. Dieses konnte beliebig oft wiederholt werden – das Ergebnis war immer das gleiche. Allerdings war dies auch der Grundstein der wissenschaftlich-technischen Revolution, die wir heute wohl nicht mehr missen möchten. Damit war aber auch verbunden, dass alle Widersprüchlichen Fragen, die nicht mit den entsprechenden Modellen erklärt werden konnten, als unwissenschaftlich deklariert wurden und zukünftig nicht beachtet, totgeschwiegen bzw. als Pseudowissenschaftlich ab zu tun. Ist dieses Prinzip überall anwendbar? Sicher nicht, denn aus einem feststehenden Ergebnis, etwas passend zu machen hat doch irgendetwas von einem Gummiband, nicht wahr?
Vielleicht war es mein übergroßes Interesse auf vielen Gebieten. Die Hochkulturen der Antike ließen mich nicht in Ruhe. Wie war es mit dem Totenkult, der Entwicklung der Schriftzeichen und der Bauwerke? Alles ähnelt sich, aber es ist niemals gleich. Archäologen erklären dies mit Völkerwanderungen, Kriegen und Handel. So wurden angeblich diese Artefarkte, Techniken und Kulturen übertragen. Das mag sicherlich zu einem Teil zutreffen. Aber warum entstanden diese relativ zeitgleich bzw. im relativ kurzen geschichtlichen Abstand?
Leichen bestattete man im Norden Europas auf unterschiedlichste Art: aufbahren und verbrennen an Heiligen Stätten, versenken im Moor etc. Dann begann man Hügel aufzuschütten. Die nächste Stufe war die Monolith-Kultur. Steingräber und feste mächtige Steinkonstruktionen folgten. Diese Entwicklung ist geschichtlich gesehen in keinen großen Zeitspannen weltweit festzustellen. Auch die Entwicklung der Schriftzeichen ist ähnlich.
Nehmen wir aber mal die ägyptischen Pyramiden als Beispiel. Es gibt bis heute keine vollständige Erklärung über die Ähnlichkeit der Pyramiden und der Hiroglyphen in Ägypten und Amerika. Thor Heyerdal, Gott hab Ihn selig, versuchte zu beweisen, dass man mit einem Papyrusboot von Afrika nach Amerika kommen konnte. Ihm ist es gelungen, allerdings wusste er ja auch das auf der anderen Seite Amerika war. Er kannte auch die Strömungen des Ozeans und wusste also auch wie er sein Boot steuern musste um in diese zu kommen, die Ihn bis an sein Ziel führten. Wie konnte es ein vergleichsweise primitives Volk wissen? Sind wirklich einige Boote dorthin gekommen und haben die ägyptische Kultur dorthin getragen?
Ich denke nicht, dazu gibt es zu viele Unterschiede, die sich aus der selbstständigen Entwicklung und den regionalen Gegebenheiten ergeben. Aber wie kann das sein? Es kann nur eine Erklärung geben. Das gesamte Wissen der Menschheit ist irgendwo gespeichert. Also quasi ein Urgedächtnis bzw. Kollektivgedächtnis. Es ist immer da und es umgibt uns ständig. Zugriff haben alle über das Unterbewusstsein. Alles was ein Mensch sich erdenkt, findet sich im Urgedächtnis wider. Das heißt, der erste Mensch, der sich in Ägypten mit dem Projekt eines Pyramidenbauwerkes befasste, hat dementsprechende Denkleistungen vollbracht. Diese Gedanken fanden Eingang in den Speicher des Urgedächtnisses. Als wenig später in Amerika ein Priester bzw. Baumeister in seiner religiösen Trance oder vielleicht sogar durch einen Traum inspiriert wurde, gleichartiges zu vollbringen, entstanden auch dort ähnliche Bauwerke, aber mit einem eigenen regionalen volkstypischen Design. Gleiches wäre zu Totenkult und zur Entwicklung der Schriftzeichen zu sagen.
Die Ablage im Urgedächtnis erfolgt meines Erachtens in Form von Bildern oder Piktogrammen, weil diese von jedem aufgenommen werden können.
Rücken wir geschichtlich etwas näher. Auch Erfindungen können auf diese Weise zustande kommen. Wer kennt nicht die Zukunftsromane, die immer wieder faszinierende Geräte, Maschinen und andere Techniken aus den Gedanken und Phantasien der Schreiber hervorbringen. Nehmen wir Jules Verne. Alles was er zur damaligen Zeit beschrieben hat, ist heute für uns selbstverständlich. Taucher, Flugzeuge, auf den Mond fliegen, leider auch seine Superbombe. Käptn Kirks Sprechgerät im handlichen Kleinformat, erleben wir heute als nicht mehr wegzudenkendes Handy. Selbst beim Beamen steht die Wissenschaft vor dem Durchbruch.
Die Seelensignatur, also der Begriff an sich ist eine Erfindung von mir, weil es das ist, was es am besten beschreibt. Und wenn Du Elemente von Seelenwanderung und Karma entdeckt haben solltest, dann bist Du schon auf dem richtigen Weg. Inspiriert wurde ich von Pythagoras, der sich nicht nur mit der Mathematik beschäftigt hat, sondern auch mit der Theorie der Seelenwanderung. Es gab sogar einen Geheimbund. Seiner Theorie zufolge ist alles Zahl. Alles was den Menschen umgibt, kann mit Zahlen erklärt werden. Abgewandelte Formen fanden bis heute Einzug in die Esoterik. Er begann Menschen bestimmten Zahlen zuzuordnen und fand heraus, dass bestimmte Menschen bestimmte Zahlen entsprechen und das bestimmte Eigenschaften der Menschen mit den entsprechenden Zahlenkategorien übereinstimmen. Das ist ein überaus interessantes Thema, dem ich sehr lange treu blieb. Dies sollte sich bei der Seelensignatur widerspiegeln.
Ich denke der große Unterschied zwischen der heutigen Wissenschaft und der Parawissenschaft ist folgender:
In der Wissenschaft kommt man durch das Experiment zum Ergebnis bzw. zur Erkenntnis.
In der Parawissenschaft kommt man durch Erfahrung zur eigentlichen Erkenntnis. Diese ist im Unterschied zur Wissenschaft, nur einmal möglich und in der Regel nicht wiederholbar. Man muss die Erkenntnis also „erfahren“.
Das geschieht auf verschiedenen Wegen, die hier im Forum beschrieben sind. Manchmal sind es Zeichen, die allerdings auch als solche erkannt werden müssen. Bei mir war das so.
Es ging um einen Sexualmord eines Mädchens. Wie immer war ich gedanklich sehr angespannt und es ging einmal mehr um die Frage: Warum? Der Täter wurde wenig später gefasst. Täter und Opfer kannten sich nicht. Was war bzw. wo lag der Sinn? Ich fuhr zum Wohnhaus der Eltern und spazierte langsam vorbei. Es war ein furchtbare Stimmung, die mich bewegte. Viele Gedanken kreisten in meinem Kopf. Ich stand vor dem Haus. Fragte mich immer wieder Warum? Ich musste unverrichteter Dinge wieder diesen Ort verlassen. Wieder zu Hause angelangt, stieß ich beim aufräumen auf eine Zeitschrift in dem sich ein Artikel über den Mord befand. Ich schlug die Seite nochmals auf und schaute auf die Bilder.
Dort war ein Bild, wo die Eltern mit bedrückender Mine vor Ihrem Hauseingang standen. Und dann sah ich es. Über Ihren Köpfen stand die Hausnummer. Ich weis es noch als wäre es heute gewesen. Es war die 81. Es war die Zeit als ich mich noch mit der Zahlentheorie des Pythagoras beschäftigte. Acht plus eins sind Neun. Hatte das etwas zu bedeuten? Danach stellte ich folgendes zusammen: Hausnummer, Tat-Tag, Name des Opfers, Name des Täters.
Alle errechneten Zahlen endeten auf Neun. Und jetzt kommt die große Überraschung: Mein Name endet auch auf Neun. Ich denke in diesem Moment hatte ich die Erfahrung um zu einer Erkenntnis zu kommen. Diese Konstellation trat nie wieder auf. Auch nicht in den nahezu 400 untersuchten Fällen. Für mich steht fest, das dies ein Zeichen war. Denn daraufhin betrieb ich meine Forschungen auf die „neue Erkenntnis“.
Auch wenn ich noch nicht alle Fragen beantwortet habe (Ich hol dies nach!) möchte ich diesen Abschnitt damit beenden. Vielleicht kannst du meine Gedanken nun etwas nachvollziehen, auch wenn noch Fragen offen sind.
Amydala, Du wirst ein „Lichtwesen“ sein, wenn Du nach dem Kategorischen Imperativ von Imanuel Kant, lebst und handelst.
Osiriss
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24.08.2010, 05:45
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Warum Opfer zum Opfer und Täter zum Täter werden Beitrag #8
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Para-Frischling
Registriert seit: 18.07.2010
Ort: Rheda-Wiedenbrück im Kreis Gütersloh bei Bielefeld in NRW
Beiträge: 21
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AW: Warum Opfer zum Opfer und Täter zum Täter werden
Zu den Ähnlichen Verhaltensweisen im Bezug auf den Pyramidenbau denke ich nicht, dass die Idee der Pyramiden aus einem Urbewusstsein stammt, oder ich würde es nicht so formulieren. Für mich ist es plausibler, dass es bei allen unseren vielen Möglichkeiten doch eine begrenzte Anzahl gibt; wenn sich die alten Architekten also ein Heiligtum bauen, dann werden sie im Laufe der Jahrtausende schon alle/viele/die-naheliegendsten Möglichkeiten zum Bau durchdacht haben und eine Gebäudeform ist nunmal die Pyramide. Es gibt nicht unendlich viele Formen, die man mit einem niedrigen Intelligenzgrad bauen kann, irgendwann kommt man nun mal auf die Pyramidenform.
Wenn du dich fragst wie ein Mensch zum Täter wird, dann meinst du mit Täter also ein Straftäter, der mordet, quält oder sexuell missbraucht. Aber um mehr über diese Täter zu erfahren müsste man sie eher differenzieren. Töten kann aus vielen Gründen passieren; einmal der Gefallen daran, dass Leben eines anderen Menschen (evtl auch Tieres) auszulöschen; dann Zweck-Töten, also Töten, um an Geld zu kommen oder um eine Verhaftung zu verhindern. Beim Zwecktöten fehlt also der Genuss am Töten, was auf eine ganz andere Psyche schließen ließe (zB Soldaten). Rache gibt es auch noch, der Gedanke, sich an einem, mehreren oder allen Menschen rächen zu wollen.
Sadismus gibt es auch in vielen Formen, grob gesagt psychischer und physischer; aber auch hier gibt es eine Menge an Spielraum. Außerdem hängt es auch von der persönlichen Toleranzgrenze ab, was verletzend ist. In manchen Kuturkreisen gehören Prügeleien zur sozialen Interaktion. Im Masochismus möchten Personen sogar Schmerzen zugefügt werden. Nehmen wir mal das englische Wort "motherfucker", was eigentlich eine schwere Beleidigung ist; in manchen Kreisen ist das aber auch eine Art Annerkennung, eine Bedeutung wie "verückter cooler Typ".
Vielleicht haben "Täter" nur ein abnormales Sozialverhalten. Was verletzend ist und was nicht ist also nur subjektiv. Das Opfer des Kannibalen von Rothenburg hatte sich freiwillig gemeldet, er wollte sich seine Genitalien abschneiden lassen und dann gegessen werden.
Abnormitäten im Sozialverhalten sind eigentlich nichts ungewöhnliches, da in unserer Welt viele verschiedene Menschen eng zusammengehalten werden- Beispiel Schule. Menschen unterschiedlichster Charaktere werden zwanghaft für Jahre zusammengesperrt, Schwache mit Starken, Schlaue mit Dummen, Boshafte und Gute; wobei Gut und Böse nur durch unterschiedliche Streßtoleranzgrenzen entstehen. Manche können es einfach ertragen, wenn sie unbeliebt sind und gemobbt werden, andere zerbrechen daran. Das hängt natürlich auch von Faktoren ab wie familiärer Akzeptanz, auslebung des freien Willens und so. Die Liebe vieler Eltern ist an (meist unbewusste) Bedingungen geknüpft; zB: Wir lieben dich nur, wenn du in der Schule gut bist, uns nicht widersprichst, an Gott glaubst usw. was den freien Willen einschränkt.
Ich vermute, dass es einen Haufen von Menschen gibt, die soziale Abnormen haben, allerdings Angst haben diese auszuleben. Ein einziger Sexualmord kann eine lange Zeit Gefängnis (also Sadismus, Gefängniswärter sind sicher keine gutmütigen "Beschützer") nach sich ziehen. Der einzige Unterschied zwischen den Menschen von dem Haufen sozialer Abnormen zu richtigen Tätern ist also der Handlungsdrang, bei gleicher/ähnlicher psychischer Verfassung.
Wenn man sich nun fragt, wie man mit Tätern umgehen soll dann müsste man sich eigentlich fragen, wo man hinwill. Wo soll die Menschheit hinkommen? Wie soll unsere Zukunft aussehen? Welche Mittel benutzen wir dazu? Wie schnell, wie konsequent und wie human wollen wir dieses Ziel erreichen?
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24.08.2010, 09:23
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Warum Opfer zum Opfer und Täter zum Täter werden Beitrag #9
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Registriert seit: 01.06.2010
Beiträge: 0
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AW: Warum Opfer zum Opfer und Täter zum Täter werden
Hallo zusammen,
die Antwort auf die Frage nach dem Warum ist : weil es möglich ist.
Liebe Grüsse, Würg
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25.08.2010, 16:51
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Warum Opfer zum Opfer und Täter zum Täter werden Beitrag #10
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Para-Frischling
Registriert seit: 19.01.2010
Ort: SN
Beiträge: 5
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AW: Warum Opfer zum Opfer und Täter zum Täter werden
Hallo Tobi,
das ist ja alles richtig, was du schreibst. Aber es sind eben Antworten der determinierten Wissenschaften. Wir brauchen diese begrenzte Sichtweise um es auf diese Weise zu erklären und zu verstehen.
Das alles findet im hier und jetzt statt, also im diesseits der ontologischen Grenze. Ich habe hier versucht, jenseits der ontologischen Grenze Antworten zu finden.
Trotzdem vielen Dank für den Beitrag.
@würg
"Weil es möglich ist"
Ist eine Feststellung - nicht mehr und auch nicht weniger!
Osiriss
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