Hallo MagicSerb,
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dann stellt sich wohl bei jedem erst einmal die Frage des Zufalls ein.
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Nein, nicht bei jedem.
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Psychologisch betrachtet dienen Träume in erster Linie dem Unterbewusstsein zur Verarbeitung bereits erlebter Begebenheiten.
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Das ist ihr Erklärungsversuch, weil eien realistische Erklärung bedürfte der Beachtung gewisser Bewußtseinsebenen, die sie strikt verleugnen. Das fängt bei Jung an und zieht sich bis heute munter so weiter. Man sollte sich entscheiden, ob man die Traumwelt vertehen möchte, oder psychologisch denken. Beides haut nicht hin.
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Habe ich sogenannte „Luzide Träume“ bin ich mir während des Schlafes bereits darüber bewusst, dass ich gerade einen „Klartraum“ durchlebe und kann in diesem deshalb ungehindert agieren.
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Also erstens schläfst du nicht, wenn du gerade luzide träumst. Schlafen tut dein physischer Körper inklusive des physischen Gehirns. Der wesentliche unterschied ist, das man luzide Träume direkt erlebt und nichtluzide Träume aus der Erinnerung nach dem Aufwachen. Das mit den Hindernissen stimmt soweit, wobei es nicht absolut zu sehen ist.
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(Indem ich z.B. vor einer Gefahr weglaufe, wohingegen diese Situation mich bei einem nicht- Luziden Traum vielleicht vor Angst lähmen würde...).
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Nun, wenn man bewußt ist hat das Vorteile. Das gilt auch im Wachleben - je bewußter, je mehr Handlungsspielraum hat man.
Manche Menschen lassen ihr Leben tatenlos an sich vorbei ziehen. Machen sich keine Gedanken über sich selbst, wie du das tust. Sie leben zwar, aber doch sehr unbewußt. Und entsprechend werden sie zum Spielball ihres eigenen Lebens. Im Traum ist das genauso. Man kann ihn unbewußt an sich vorbei ziehen, und dann nur an wenige Bruchstücke erinnern, oder man erlebt ihn direkt und bewußt - zweiteres ist dann luzide.
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Manche sagen auch, dass sich einige Träume immer wieder an bereits bekannten Plätzen abspielen, so dass man mit der Zeit regelrecht eine Art Landkarte davon skizzieren könnte.
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Richtig, wenn sie in der Anderswelt stattfinden und der Träumer seine persönlichen Platz dort kennt, macht das Sinn. Man geht auf seine Platz und unternimmt seine Reisen von dort aus. Jeder Mensch hat so eine Ort. Und die meisten Schamanen reisen stäts von diesem ihren Ort aus.
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obei meine Karte allerdings recht dürftig ausfallen würde, da ich keinerlei Verbindungswege der einzelnen Örtlichkeiten zueinander herstellen kann...aber vielleicht bin ich auch nur zu ungeduldig
Bemerkenswert sind mir meine Träume allerdings erst geworden, seit ich feststellte, dass das was ich träumte nicht im geringsten von irgendeiner vorherigen Erfahrung in meinem Leben abzuleiten war.
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Nun, das ist unser Erbe einer antispirituellen Gesellschaft. Da muß man erst mal lernen, daß das mit dem "Eindrücke verarbeitenden Unterbewußtsein" Blödsinn ist.
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Natürlich ist mir klar,dass jede Fassette in meiner Traumwelt auch mich selbst beinhaltet und niemand träumen kann, was er nicht auch in der Realität zu denken im Stande wäre.
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Da irrst du dich aber gewaltig. Schamanismus wirkt eben gerade deshalb, weil man in der Anderswelt mehr bewegen kann, als in der irdischen Wachwelt. Allerdings sollte man das ordentlich lernen!
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Aber es verhält sich so, dass mein Unterbewusstsein manchmal im Schlaf zu Tage fördert, worüber ich mir bewusst noch keinerlei Gedanken gemacht habe.
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Nein, auf der Bewußtseinsebene des Träumens bist du nicht so blockiert, wie im Wachsein. Das ist aber normal. Mit einem Unterbewußtsein, an deren Existenz die Psychologie fest glaubt, liegt das nicht. Es liegt daran, das man eben nicht alles mental erfassen kann, und es einem nur in Absichtslosigkeit von selbst zufallen kann. Und es eben auch noch spirituelle Ebenen gibt, auf dem wir Alleins werden und somit auch ein Bewußtsein. Auf diesen Ebenen haben wir ein gemeinsames Wissen, das kein eigene Erleben mehr nötig macht, um es selbst auch wissen zu können. Und momentan bist du nur im Traum fähig, auf solches Wissen und Sehen zurück zu greifen.
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Zunächst bin ich keineswegs in der Lage,diese Träume auf mein Leben im Wachzustand übertragen zu können.
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Du lebst von deinem ersten bis zum letzten Atemzug. Es macht Sinn, verschiedene Bewußtseinszustände anzunehmen, in denen sich unterschiedliche Lebenswege ergeben. Wenn das nicht so wäre, könnte man sein Leben nicht durch bewußte Wahl der Bewußtseinsebene gestalten. Das bedeutet, wenn du im Wachsein hängst, bist du im Traum frei. und solltest du mal im Traum hängen, bist du im Wachsein frei.
Ich weiß jetzt zwar nicht, warum ich dir das hier erzähle, aber hoffe du kannst für dich daraus was machen.
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Aus mir unerklärlichem Grunde bleibt allerdings ein solcher Traum stets so lange in meinem Gedächtnis, bis er sich mir nach einiger Zeit (meistens erst nach Monaten oder gar Jahren) als eine Art reale Wiederholung in meinem Alltag präsentiert.
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*grins* Ja, im Traum sind wir längst bereit udn starten schon mal durch. Und im Wachsein hackt's hier noch, und verschleppt sich dort udn irgendwann klappt's dann doch noch.
Es ist die Kunst des Schamanismus, das Wachsein an die Umsetztfreudigkeit des Traumseins anzugleichen.
Erst mal bis hierher. Vielleicht solltest du dich eher mit Schamanismus, als mit Psychologie befassen.
Alles Liebe
William Chie